Innovationsfabrik

 
Vor einem Jahr konnte die Innovationsfabrik dank einer Projektförderung durch das Bundesforschungsministerium und die Europäische Union in Höhe von 564.000 Euro starten. Unter dem Dach des Science Support Centres (SSC) werden Forschungsergebnisse mit kreativitätsba­sierten Methoden sichtbar gemacht und beschleunigen so den Transferprozess. Partner ist der Fachbereich Gestaltung der Folkwang-Hochschule Essen.

Getreu dem Motto „Denken in Produkten“ verfolgt die Innovationsfabrik das Ziel, anspruchsvolle Produktideen auf ihrem Weg in die Wirtschaft zu begleiten. Deshalb fußt das Konzept im Wesentlichen auf zwei Säulen: Zum einen untersuchen Innova­tionsscouts Forschungsergebnisse auf neue transferfähige Produkt- und Service-ideen, zum anderen finden regelmäßige ZukunftsWerkstätten statt. Wolf-Thomas Nußbruch, Initiator der Innovationsfabrik: „Vor allem hier realisiert sich das kreative Potenzial der Studierenden aus den Ingenieur-, Natur-, Wirtschafts-, Kultur- und Designwissenschaften. Das Lehrkonzept ist zukunftweisend, denn es vereint Transdisziplinarität und Teamorientierung mit Kreativitätsentwicklung und Divesity. Ein weiterer Pluspunkt ist die Einbeziehung von Folkwang-Studierenden.“
 
Preise:

  • „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ 2009 der Bundesrepublik Deutschland
  • „Hochschulperle Mai 2010“ des Stifterverbandes der Wissenschaften

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European Project Office Rhein-Ruhr (EPORR)

Europäische Projekte erfolgreich managen
  

Das European Project Office Rhein-Ruhr (kurz EPORR) ist eine Allianz von zwei EU-Projektmanagementbüros an der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund. Das NRW-Innovationsministerium kürte das gemeinschaftlich konzipierte EPORR zu einem der Gewinner des Landeswettbewerbs zum „Aufbau von Projektmanagementstrukturen für EU-Forschungsprojekte an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“. 519.270 Euro erhalten die beiden Hochschulen zur Umsetzung ihrer Ideen. Die innovativen EU-Projektmanagementstrukturen zielen darauf ab, weitere und mehr EU-Projekte an die Hochschulen zu holen sowie die Forscher dort kompetent und individuell zu unterstützen. Professionelles Projektmanagement ist hier das Stichwort. Vorderstes Ziel ist die Entlastung der Forscher beim Management von EU-Projekten.

Dementsprechend bietet EPORR den Wissenschaftlern beider Hochschulen umfassende Managementdienstleistungen bei der Planung und Durchführung von EU-Forschungsprojekten an. So sollen Beteiligungsbarrieren abgebaut und Projekte effizienter durchgeführt werden, um die Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb um EU-Forschungsmittel zu verbessern. Mittelfristig soll das Dienstleistungsangebot auch für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und kommunale Einrichtungen in der Region geöffnet werden.
 
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SCITRA (University Industry Cooperative Research Center)

Förderung von Industriepartnerschaften in der Biomedizin
 
Mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) mit rund 420.000 Euro geförder­ten „University-Industry Cooperative Research Centre“ (UnI-CRC) wird die Universität Duisburg-Essen in den kommenden Jahren die Strukturen zur Förderung von Industrie­partnerschaften auf dem Feld der Bio-Medizin-Technologie weiter ausbauen.

Das durch das Science Support Centre (SSC) koordinierte Vorhaben wird neben dem Innovations- und Technologietransfer auch die Verwertung von Forschungsergebnissen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in der Region und darüber hinaus effizienter um­setzen. Die am Programm teilnehmenden Unternehmen erhalten einen privilegierten Zugang und Zugriff auf die wissenschaftlichen Ergebnisse, Einrichtungen (Labore) und Dienstleistungsangebote (Analysen, Trainings, Beratung) der Hochschule. Ziel ist es, die jeweiligen Partner aus Universität, Wirtschaft und Gesellschaft füreinander zu sen­sibilisieren, Anforderungen und Bedürfnisse abzustimmen und erfolgreiche Ergebnisse marktorientiert umzusetzen.

 

Wissenschaftsatlas

Lebendige Vielfalt – eng vernetzt

Fünf Universitäten, eine Kunsthochschule und 13 weitere Hochschulen mit über 160.000 eingeschriebenen Studierenden sowie 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren machen das Ruhrgebiet zu einer der dichtesten Forschungs- und Technologielandschaften in Europa. Was diese Wissensregion auszeichnet, welche Schwerpunkte und Entwicklungsperspektiven in ihr stecken, zeichnet der neu erschienene, aktualisierte und erweiterte Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr nach. Er lässt die vielfach vernetzten Stärken und Potenziale des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort weithin sichtbar werden.

Die Erstauflage dieses Standardwerks aus dem Jahr 2006 war schon lange vergriffen und selbst im Ausland wurde zunehmend der Ruf nach einer zweiten überarbeiteten Auflage laut. Die Metropole Ruhr ist bereits heute nach Berlin und München die drittgrößte Wissenschaftsregion in Deutschland. Sie hat das Potenzial, sich zu einer der führenden Wissenschaftsregionen Deutschlands zu entwickeln.

Der Wissenschaftsatlas zeigt anhand vieler Beispiele die Fülle und Qualität dieser vielfältigen Wissenschaftslandschaft“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Die Stiftung fördert die Neuauflage des Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr mit 155.000 Euro. 
 
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Exzellenzcluster-Management

 
Die führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen wollen die Exzellenzinitiative zur Förderung von Spitzenforschung und Elite-Universitäten über das Jahr 2011 hinaus fortsetzen. Die UDE wird sich in der Forschung und der strategischen Unterstützung wie bisher auf intern und extern positiv evaluierte Kernbereiche konzentrieren. Um erfolgreich zu sein, hat die Universität neue Strukturen und Möglichkeiten geschaffen, um die vorhandene Forschungsstärke und Innovationsfähigkeit noch besser entfalten zu können.
Organisatorisch wird der Forschungsbereich an der UDE durch das Science Support Centre (SSC) und dessen Infrastruktur unterstützt. Zur Unterstützung der in der fünf Exzellenzinitiative aktiven Bereiche (Nanowissenschaften, Theoretische Physik und Mathematik als Cluster sowie Bildungsforschung und Bio-Medizinische Wissenschaften als Graduate School) soll im SSC ein Clustermanager Gesamtsteuerung (sog. „Research Facilitator“) für die Gesamtsteuerung des Prozesses innerhalb der UDE und zur Unterstützung der abzustimmenden Maßnahmen zwischen den an den Anträgen beteiligten Partneruniversitäten (Bochum, Dortmund, Köln, Düsseldorf, Münster) eingesetzt werden. Weiterhin wird für die Unterstützung der Initiativen aus der Theoretischen Physik und der Mathematik ein Koordinator Clustermanager Mat/Phys benötigt. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) unterstützt das Vorhaben mit 159.000 Euro.