Stadt + Identität

stadtLICHTbottrop

Licht in der Stadt gewinnt immer mehr an Bedeutung: Hatte Licht in einer Stadt bis vor wenigen Jahren rein funktionale und technische Aufgaben wie z.B. die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, so kommen seit einigen Jahren immer häufiger auch gestalterische Aufgaben hinzu. Vor allem aber wurde die nächtliche Beleuchtung als Gestaltungselement für den öffentlichen Raum entdeckt. Licht ist außerdem zu einem immer wichtigeren Element v.a. des Stadtmarketings geworden, unter anderem auch, weil die Lust der Bürger auf Urbanität zugenommen hat und sich das städtische Leben immer weiter in die Abend- und Nachtstunden hinein verlagert. Trotz allem darf der Aspekt der Sicherheit nicht vernachlässig werden, so dass Lösungen gefunden werden müssen, die funktionale und gestalterische Aspekte miteinander verbinden. Das Projekt will daher dreierlei Aufgaben in sensibler Abwägung erfüllen:

  • Hervorheben der städtebaulichgestalterischen Qualitäten der Stadt und ihrer Unverwechselbarkeit
  • Unterstützung des Bottroper Stadtmarketings
  • Beleuchtung der Sicherheits- und Umweltaspekte.

   

Das Projekt „stadtLICHTbottrop“ beinhaltet:

  • ein Leitbild für die Beleuchtung in der Gesamtstadt, welches auf eine langfristige und schrittweise Umsetzung angelegt ist; dabei werden exemplarisch Einzelmaßnahmen genannt;
  • einen Lichtplan, der auf dem Leitbild für die Gesamtstadt aufbaut und sich auf den Innenstadtbereich bezieht, für den konkrete Maßnahmen benannt werden; aktuelle (Licht-)Planungen werden berücksichtigt und integriert.

Jahr:
2007
Projekttitel:
stadtLICHTbottrop
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Hannh Baltes
Auftraggeber:
Stadt Bottrop

 

 

Die Grammatik der Stadt

Die Grammatik der Stadt - urbane Identität von StadtOrten ist eine Analyse der Gestaltqualität von Räumen und die Entwicklung von Darstellungsmodellen städtischer Identität. Bei der Forschungsarbeit handelte es sich um ein interdisziplinäres Projekt der Fachbereiche Gestaltung/ Kunsterziehung und Bauwesen. Die verwandten Forschungsinteressen der Fachbereiche sollten in dem Projekt synergetisch verknüpft werden.

Forschungsinhalt des Projektes war die Identität urbaner Räume. Das Projekt sollte die Faktoren indizieren, die zur Erzeugung von identitätsstiftenden Merkmalen notwendig sind. Bewährte Methoden zur Stadtbildanalyse wurden auf Untersuchungen in der Stadt angepasst. Die Untersuchung realer StadtOrte erfolgte anhand konkreter Beispiele in Essen: Altendorf und Rüttenscheid. Forschungsschwerpunkt war es, die Gestaltung öffentlicher (Straßen)Räume durch Architektur, Stadtplanung und Design zu verbessern. In dieser Untersuchung wurden die Unterschiede von Image, Identität und Identifizierung geklärt.

Ziel des Vorhabens war es, ein Planungsinstrument für die Grammatik von StadtOrten zu entwickeln.

Mit der Entwicklung von „Identitätskarten“ sollte der Aufbau von Leitfäden für die Gestaltung städtischer Situationen ermöglicht werden.

Jahr:
2002/2003
Projekttitel:
Die Grammatik der Stadt - urbane
Identität von StadtOrten
Bearbeitung:
Dipl.-Des. Nicolas Beucker
Dr.-Ing. Arch. Natascha Schlömer
Auftraggeber:
Forschung