Wissenschaftliche Dienste und Innovation

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Über den Arbeitsbereich

Die Bedürfnisse unserer Nutzer/-innen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Ansprüche Studierender, Lehrender und Forschender an ihre Universitätsbibliothek sind heute höher als je zuvor. Deshalb hält die Universitätsbibliothek Duisburg-Essen nicht an Vergangenem fest, sondern entwickelt sich, zusammen mit ihren Nutzer/-innen, stetig weiter. In ihrem Selbstverständnis ist die UB nicht nur eine Bibliothek „von heute“, sondern eine Bibliothek mit Zukunft.

Als solche gestaltet die UB Veränderungen im Bibliothekswesen aktiv mit; sie wagt Experimente und eröffnet damit Perspektiven. Dafür braucht es nicht nur zukunftsweisende Visionen, sondern auch den Mut, diese in die Tat umzusetzen. Albert Bilo, Direktor der UB, ist überzeugt: "Nur wer offen gegenüber neuen Ideen ist, kommt auch voran. Die UB ist eine lernende Organisation und deshalb haben wir keine Angst, neue Wege zu gehen. Selbst wenn das bedeutet, dass man sich auch mal in einer Sackgasse wiederfindet."

Im Arbeitsbereich Wissenschaftliche Dienste und Innovation (WD+I) ist diese Start-Up-Mentalität gelebte Praxis. Neben den etablierten wissenschaftlichen Bibliotheksdiensten bietet der Bereich WD+I Raum für Fortschritt. Er ist ein Experimentierfeld, in dem neue Ideen erst erarbeitet und dann erprobt werden – immer mit dem Ziel, Studium, Lehre und Forschung langfristig zu bereichern. In derzeit sechs Themenfeldern erfüllt der Bereich WD+I einerseits alle zentralen Servicesstandards einer Universitätsbibliothek und leistet andererseits wichtige Zukunftsarbeit:

Forschungsdatenmanagement
Open Access
Bibliometrie
E-Learning
Informationskompetenz
EBSM (Evidence-Based Stock Management)

Die Beschäftigten im wissenschaftlichen Bibliotheksdienst entwickeln das Arbeitsfeld Wissenschaftliche Dienste und Innovation mit viel Kreativität und Engagement weiter. Ausschlaggebend für neue Denkansätze sind immer die realen Bedürfnisse der Nutzer/-innen. So sind alle im Bereich WD+I verankerten Themengebiete organisch gewachsen und befinden sich in einem fortwährenden Prozess der Evolution, der die Entwicklungen im Lehr- und Forschungsbetrieb widerspiegelt. Der Bereich WD+I profitiert außerdem von zahlreichen Kooperationen und der engen Zusammenarbeit in stetig wachsenden Netzwerken innerhalb und außerhalb der UDE.