Verehrte Leserinnen und Leser,

weder die männliche noch die weibliche Erfahrung für sich genommen können einen ganzheitlichen Blick auf die gesellschaftliche Realität liefern. Daher nimmt Geschlechterforschung das Verhältnis der Geschlechter in den Blick und analysiert Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Geschlechter in der Gesellschaft im Hinblick auf ihre Lebenswirklichkeiten, ihre Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe, ihren Zugang zu materiellen und immateriellen Ressourcen sowie auf Normen, Werte und Rechte, um daraus konkrete Erkenntnisse für die gesellschaftliche Praxis ableiten zu können.

Die Frage nach Einfluss und Wirkung des biologischen und des gesellschaftlich-konstruierten und damit grundsätzlich veränderbaren sozialen Geschlechts, also von sex und gender, ist eine Querschnittsfragestellung und kann in den unterschiedlichsten Fachbereichen und Forschungszusammenhängen sinnvoll gestellt werden. Die in diesem Heft versammelten Beiträge zeigen das breite, interdisziplinäre und institutionelle Spektrum, innerhalb dessen an der Universität Duisburg- Essen Geschlecht als Kategorie wissenschaftlicher Analyse herangezogen wird – ob in den Fakultäten der Geistes-, Gesellschafts- und Ingenieurwissenschaften oder der Medizin. Die Untersuchungen machen gleichzeitig deutlich, dass Geschlecht nicht als eine alle wesentlichen Gesichtspunkte umfassende Kategorie zu verstehen ist, sondern verwoben ist mit weiteren Merkmalen, die uns von anderen Menschen unterscheiden wie beispielsweise sozio-ökonomische Situation, ethnische Herkunft, Bildungshintergrund, Klassen- oder Schichtzugehörigkeit oder Alter.

Der so verstandene „Blick hinter die Kulissen“ macht die unserer Gesellschaft zugrundeliegende Geschlechterordnung sichtbar und eröffnet ein Verständnis für immer schon Vorhandenes, auf den ersten Blick oft Unsichtbares, aber dennoch die Gesellschaft Mit-Gestaltendes. Geschlechterforschung und ihr Blick hinter die Kulissen, so zeigt das vorliegende Heft anschaulich, führt zu einem differenzierten Verständnis von biologischen Phänomenen und gesellschaftlichen Zusammenhängen und beleuchtet deren Hintergründe – unabhängig von fachlicher Perspektive und angewandter Methode. Der intersektionale geschlechtersensible wissenschaftliche Blick erweitert den Erkenntnishorizont insofern, als dieser spezielle Blick wie ein Vergrößerungsglas wirkt, das einerseits zu einem detaillierteren, andererseits zu einem umfassenderen Verständnis des

UNIKATE 41 - Geschlechterforschung - Blick hinter die Kulissen - Angelika Eggert

Maren A. Jochimsen. Foto: Timo Bobert

untersuchten Gegenstands führt beziehungsweise führen kann. Die Anwendung von Geschlecht als analytischer Kategorie kann damit als ein Qualitätsmerkmal wissenschaftlicher Untersuchung gelten.

Zum Inhalt

In wie vielfältiger Weise und auf welch unterschiedliche Art sex und gender (zusammen)wirken (können) stellen die folgenden Beiträge eindrucksvoll dar. Über ihre kritische Analyse von biologischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie von sozialen Ungleichheiten, ihren Ursachen und Lösungsmöglichkeiten leisten die Ergebnisse der Geschlechterforschung zugleich einen konstruktiven und innovativen Beitrag zur Erweiterung der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion.

Welchen Beitrag die Untersuchungskategorie Geschlecht im Hinblick auf die Gestaltung einer geschlechtergerechten Gesundheitsversorgung darstellt, arbeiten (Pathologie, Universitätsklinikum Essen) und (Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Essen) heraus. Ihre Studien zeigen, wie wichtig die Berücksichtigung des biologischen und/oder sozialen Geschlechts von Patientin/Patient und Ärztin/Arzt für Diagnose, Therapie und Prognose vieler Erkrankungen sind – gerade auch angesichts der aktuellen Entwicklung hin zu einer personalisierten Medizin. Der Zusammenhang von Gesundheit, Lebensqualität und Geschlecht steht – aus ganz anderer Perspektive – auch im Mittelpunkt des externen Gastbeitrags der Soziologin, Journalistin und Filmemacherin . Ihre Untersuchung verweist ferner auf die enge Verknüpfung der Geschlechterfrage mit der Frage der Menschenrechte – eine Arbeit, für die die Autorin 2011 den Einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit der Bundeszentrale für Politische Bildung erhielt. Wichtige Grundlage der Publikation ist eine Studie zur sozialen Situation von ehemaligen politischen Häftlingen in der DDR unter Berücksichtigung des Gender-Aspekts, die von 2007 bis 2010 in Kooperation mit dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung entstand. Mit den sozioökonomischen Kosten, die eine Vernachlässigung der Geschlechterperspektive im Gesundheitswesen wie auch in anderen Bereichen der Gesellschaft nach sich zieht, beschäftigen sich die Beiträge von

UNIKATE 41 - Geschlechterforschung - Blick hinter die Kulissen - Essener Kolleg für Geschlechterforschung


(Institut für Arbeit und Qualifikation), (Soziologie), (Politikwissenschaften) und (Soziologie). Die Autorinnen machen deutlich, welches sozial- und wirtschaftspolitische Lösungspotenzial in einer geschlechterdifferenzierten Betrachtung – sei es des Niedriglohnsektors, der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Fürsorgearbeit oder der wirtschaftlichen Absicherung in lebensverlaufsbezogener Perspektive – liegt. Dabei werden Widersprüche in der Sozialgesetzgebung im Hinblick auf die gesellschaftlichen Erwartungen hinsichtlich der Beteiligung der Geschlechter an Fürsorge- und Erwerbsarbeit ebenso untersucht wie die strukturellen Gründe für die Unterschiede in der Anerkennung der in beiden Bereichen zu leistenden Tätigkeiten. Thematisiert wird auch die wechselseitige Beeinflussung von privatem und gesellschaftlichem Raum. So beeinflussen einerseits im privaten Bereich verfestigte Normen und Werte die Gestaltung politischer Maßnahmen; andererseits bilden Widersprüche in der Gesetzgebung Hindernisse für eine Veränderung des Geschlechterarrangements in privaten Haushalten und schreiben damit Unterschiede beispielsweise im Zugang zu Ressourcen fort.

Dass die herrschende Geschlechterordnung über Rollenzuweisungen und die soziale Konstruktion von Geschlecht beeinflusst, was Geschlecht in bestimmter raumzeitlicher Situation jeweils bedeutet, bedeuten darf und kann, stellen die Beiträge von (Geschichte des Mittelalters) und (Postcolonial Studies) heraus. Die Verfasserinnen legen dar, inwiefern der Blick in die Geschichte zum Verständnis gegenwärtiger Diskussionen, sei es um Frauen in Führungspositionen oder um Geschlechterrollen im inter- und transkulturellen Kontext und die Frage eines reflektierten Umgangs mit Differenz und Diversitas beitragen kann.

Damals wie heute waren und sind Bewegungselemente im Geschlechterarrangement und Verschiebungen im Geschlechterverhältnis nicht nur von individuellem Interesse und von persönlichen Präferenzen, sondern immer auch von strukturellen Gegebenheiten und ökonomischen Notwendigkeiten beeinflusst. Wie sich dies bei der Karriereplanung äußert, thematisieren die Beiträge von (Bildungswissenschaften) und (Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung) im Hinblick auf den Zugang von Frauen zu leitenden Positionen beziehungsweise ihre Wege in die berufliche Selbstständigkeit.

Sind die bisher genannten die faktischen Gegebenheiten der (reinen) Realität, und ist in der Welt der virtuellen Realität sozialer Netzwerke alles anders? Offensichtlich nicht wirklich. Die Studien von (Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft) zeigen, dass Stereotype und geschlechtsspezifische Vorurteile aus dem Alltagsleben in der virtuellen Welt reproduziert werden, ja in manchen Fällen sogar verstärkt auftreten, so dass das Internet als ein ‚gendered net‘ betrachtet werden kann, das soziale Machtstrukturen eher nachbildet als deren Dekonstruktion zu begünstigen.

Der Blick hinter die Kulissen, das machen die hier versammelten Beiträge deutlich, führt zu einem differenzierten Verständnis des

betrachteten Forschungsgegenstands und leistet über die der kritischen Geschlechterforschung eigene Perspektive darüber hinaus einen innovativen Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Diskussion. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, vor allem jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Bedeutung von Geschlecht als analytischer Kategorie nahezubringen und deren Erklärungspotenzial bewusst zu machen. Das Essener Kolleg für Geschlechterforschung Das Bewusstsein für das analytische Potenzial der Kategorie Geschlecht in die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen einzubringen und dort zu verankern, ist auch erklärtes Anliegen des inter- und transdisziplinären Forschungsprogramms des Essener Kollegs für Geschlechterforschung (EKfG). Zehn der zwölf Beiträge des vorliegenden Heftes wurden von Mitgliedern des Essener Kollegs für Geschlechterforschung verfasst. 1998 als zentrale Forschungseinrichtung gegründet, initiiert, koordiniert und betreibt das Kolleg disziplinäre und interdisziplinäre Geschlechterforschung unter Beteiligung aller Fachgebiete, die auf diesem Gebiet aktiv sind oder werden wollen. Zu seinen Alleinstellungsmerkmalen gehört die enge Kooperation von Mitgliedern der gesellschafts-, geistes-, ingenieur-, naturwissenschaftlichen und medizinischen Fakultäten unter einem gemeinsamen Dach. Diese Struktur des Kollegs mit derzeit 35 Mitgliedern aus sieben verschiedenen Fakultäten garantiert ein außergewöhnlich hohes Maß an Interdisziplinarität mit vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten in der Forschung wie auch in der Nachwuchsförderung. Im Jahr 2013 kann das Kolleg auf 15 Jahre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Geschlechterforschung zurückblicken. Die interdisziplinäre Verknüpfung seiner Mitglieder stellt auch weiterhin eine wesentliche Grundlage für die Planung gemeinsamer Vorhaben dar. Angesichts wachsender Akzeptanz von Geschlecht als Untersuchungskategorie auch im Hinblick auf die Gestaltung einer geschlechtergerechten Gesundheitsversorgung kommt diesem Bereich in der Schwerpunktsetzung des Kollegs eine zunehmende Bedeutung zu. Das Kolleg plant ferner zu sondieren, wie sich die Berücksichtigung verschiedener Ungleichheitsperspektiven stärker in die Forschungsprojekte des Kollegs integrieren lässt und welche Bereiche der „Diversityforschung“ sinnvoll an das Kolleg gebunden werden können. Im Rahmen einer expandierenden Etablierung der Geschlechterforschung als Querschnittsansatz plant das Kolleg neben dem weiteren Ausbau seiner Forschungsaktivitäten, sich auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu konzentrieren, um die Bedeutung der Geschlechterdimension als Qualitätsmerkmal in der Forschung ins Bewusstsein junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu bringen. Dazu eignen sich die Fortführung der Präsentation aktueller Ergebnisse aus den Forschungsschwerpunkten des Kollegs in Workshops und wissenschaftlichen Vortragsreihen wie dem Forschungsforum Gender, die an die Punktvergabe des Studium liberale angeschlossen sind, die Aktivitäten des EKfG-Nachwuchsforums für Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs wie auch die perspektivische Prüfung des Aufbaus eines Graduiertenkollegs zur Geschlechterforschung.


Maren A. Jochimsen


Spielt das Geschlecht eine Rolle?

Es ist offensichtlich, dass das Krebsrisiko von Männern und Frauen sowohl durch Lebensgewohnheiten, die dem sozio-kulturellen Geschlecht (Gender) zugehörig sind, als auch durch Determinanten, die mit dem biologischen Geschlecht (Sex) assoziiert sind, beeinflusst wird. Die Analyse der Faktoren, die das geschlechtsspezifische Tumorrisiko determinieren, ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine im wahren Sinne personalisierte Tumormedizin.


Interaktionen zwischen psychosozialen und biologischen Faktoren

Diese Übersichtsarbeit stellt die Komplexität der aktuellen wissenschaftlichen Befunde zu Geschlechterunterschieden im Kontext Schmerz dar und zeigt den daraus resultierenden nach wie vor erheblichen Forschungsbedarf aus einer interdisziplinären Perspektive auf.


Der Genderblick auf die politischen DDR-Häftlinge

Für ihre Forschungsarbeit am Essener Kolleg für Geschlechterforschung erhielt Dr. Sibylle Plogstedt 2011 den einheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Arbeit erschien unter dem Titel: „Knastmauke – Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der deutschen Wiedervereinigung.“


Niedrig- und Mindestlöhne aus der Gender-Perspektive

Dieser Beitrag macht deutlich, dass die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre erheblich zugenommen hat und zugleich auch eine deutliche Ausdifferenzierung des Lohnspektrums nach unten erkennbar ist, von der Frauen besonders betroffen sind.


Gender, Migration and Care Work in Austria and Germany

Dieser englische Beitrag behandelt die Situation des (vorwiegend weiblichen) ausländischen Pflegepersonals in deutschen und österreichischen Haushalten. Zum Teil nicht offiziell gemeldet, befinden sich diese Frauen häufig in prekären Arbeitsverhältnissen. In dem vorliegenden Text werden die politischen Leitstrategien im Bereich der Pflegeversicherung, der Steuergesetze sowie der Familien- und Beschäftigungspolitik der beiden „konservativen Wohlfahrtstaaten“ miteinander verglichen.


Familienernährerinnen als Untersuchungsgegenstand der Geschlechterforschung

Die deutsche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist auf die neuen Konstellationen und Bedarfe von „Familienernährerinnenhaushalten“ bisher nicht adäquat eingestellt. Eine sozialpolitische Strategie der Förderung eines gleichberechtigten Geschlechtermodells müsste beispielsweise die widersprüchlichen sozialpolitischen Signale beseitigen oder eigenständige Ansprüche an die Stelle abgeleiteter Ansprüche setzen.


Von Anerkennungshürden und Ungleichheiten

Kommt es mit gesellschaftlichen Veränderungen wie Orientierung an Gleichberechtigung, Abkehr vom Familienernährermodell wirklich zu mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern? Werden Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen kleiner? Oder entstehen womöglich neue Ungleichheiten? Und kommt es auch zu einer Angleichung der Anerkennungschancen zwischen Männern und Frauen?


Konstellationen weiblichen Einflusses

Die Praxis weiblicher Herrschaftsausübung und politischer Einflussnahme hat es im europäischen Mittelalter in verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen und politischen Ausprägungen gegeben. Die über die typisch weiblichen Aktionsräume einer Ehefrau und Mutter hinausgehende Kompetenz der politischen Teilhabe wird mit männlichen Zuschreibungen bestimmter Handlungs- und Wissenskategorien in Bezug gesetzt, indem tradierte weibliche Stereotype wie Freundlichkeit und Gottesfurcht mit männlichen Tugenden wie Disziplin, Stärke, Wachsamkeit, Tatkraft und Klugheit zusammengeführt werden.


Die Orientreise Lady Mary Wortley Montagus (1716–1718)

Lady Mary Wortley Montagu überschreitet in ihrem literarischen Werk ebenso wie in zahlreichen visuellen Inszenierungen kulturelle und geschlechtsspezifische Grenzen. Ihre differenzierten und kritischen Ausführungen zu Frauen und Macht in unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Zusammenhängen belegen, dass reisende Frauen (nicht nur) die Grenzen von privatem und öffentlichem Bereich überschreiten.


Unter welchen Bedingungen lernen Frauen leiten und führen?

Dieser Artikel berichtet über eine Befragung von Leiterinnen von Bildungseinrichtungen. An vier Beispielen werden unterschiedliche Typen von weiblicher Führung herausgearbeitet. Ihnen gemeinsam sind folgende (selbsteingeschätzte) Eigenschaften: Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Teamgeist, Zutrauen zu sich und anderen, Entscheidungsfreudigkeit, Interesse am Feld, Netzwerkarbeit, unbefangenes Verhältnis zur Macht, Überzeugungsfähigkeit, Glück und vor allem Engagement.


Ergebnisse einer sozialwissenschaftlichen Analyse

Dieser Beitrag basiert auf einer Teilstudie, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „ExiChem“ durchgeführt wurde. Hier wurde eine Berufsgruppe in den Blick genommen, die die meisten von uns mit einer selbstständigen Beschäftigung nicht in Verbindung bringen: Akademisch ausgebildete Chemikerinnen – Frauen, die Chemie an einer deutschen Hochschule studiert haben.


Der Einfluss des Geschlechts auf Nutzung und Wirkung neuer Medien

Der Text gibt einen Überblick über drei unterschiedliche Forschungsbereiche, in denen Geschlecht thematisiert wird. Der erste Abschnitt geht auf Studien ein, in denen analysiert wird, inwieweit die Nutzung und Wirkung von neuen Medien sich in Abhängigkeit vom Geschlecht der Nutzerin/des Nutzers unterscheidet. Der zweite Abschnitt fragt, inwieweit die Wahrnehmung und Beurteilung von Männern und Frauen in den neuen Medien durch Geschlechtsstereotype beeinflusst werden. Schließlich thematisiert der dritte Abschnitt, inwieweit man neue Technologien nutzen kann, um Grundlagenforschung zu Geschlechtsstereotypen zu betreiben.