Raum Titel

Thema

Kleidung im chemischen Labor

Kittel und Co.

Entsprechend den Sicherheitsanforderungen in chemischen Laboratorien müssen alle Personen, die dort tätig sind, eine geeignete Arbeits- und Schutzkleidung

Arbeitskleidung

Zur Arbeitskleidung zählen grundsätzlich alle Kleidungsstücke, die auch außerhalb des Labors getragen werden. Labortauglich sind dabei nur

  • flache, feste und geschlossene Schuhe, die festen Halt am Fuß, eine maximale Trittsicherheit sowie einen Schutz gegen herabtropfende oder herabfallende Gefahrstoffe bieten,
  • eine lange Hose für den Hautschutz an den Beinen sowie
  • ein T-Shirt, ein Pullover, eine Bluse oder ein Hemd.

Alle textilen Kleidungsstücke sollten nicht zu weit geschnitten sein. Die Textilien müssen schwer entflammbar sein und sollten daher ganz aus Baumwolle, Leinen oder Wolle gefertigt sein. Der Baumwollanteil muss jedoch mindestens 35% betragen. Reine Synthetikstoffe wie Fleece, Polyester, Polyacryl usw. sind aus zwei Gründen ungeeignet:

  • Sie sind leicht entflammbar und schmelzen beim Abbrennen in das darunter liegende Gewebe oder die Haut.
  • Sie führen dazu, dass sich die Person, die derartige Materialien trägt, durch die Reibung der Kleidung elektrostatisch aufladen kann.

Kurze Röcke oder Hosen sind ebenso laboruntauglich wie offen getragene lange Haare. Mützen, Kappen oder Hüte sind im Labor überflüssig und gehören daher in den Spind. Wer aus religiöser Überzeugung stets ein Kopftuch trägt, kann dies grundsätzlich auch im Labor, vorausgesetzt das Kopftuch wird nicht zum Sicherheitsrisiko (Material, Länge).

Kittel und Schutzausrüstung

Am Arbeitsplatz muss die eigene Kleidung mit einem Laborkittel ergänzt werden. Hinzu kommt eine Schutzbrille, die ebenfalls zur Grundausstattung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) bei chemischen Arbeiten zählt. Sind Arbeiten mit besonderen Gefahren für die Hände verbunden, so müssen außerdem geeignete Schutzhandschuhe und/oder Hautschutzmittel benutzt werden.

 

Startseite

Startseite