Veranstaltungsarten (SWS)
Vorlesung: 2 │ Übung: 1 │ Praktikum: 0 │ Seminar: 0
Prüfungsnummer: ZKB 40365
Lehrform: Präsenzveranstaltung mit PowerPoint-Präsentation und Tafelanschrieb für weitergehende Erläuterungen und Ergänzungen der Präsentationen.
Sprache: Englisch
Turnus: WS
ECTS: 4
Prüfungsleistung
Abweichend hiervon kann bei rechtzeitiger Bekanntgabe zu Semesterbeginn alternativ verbindlich eine mündliche Fachprüfung mit einer Dauer von 30 bis 60 Minuten festgelegt werden.
Klausur (90 min.)
zugeordnete Studiengänge
zugeordnete Personen
zugeordnete Module
Informationen
Beschreibung: Auf einem Fundament von Richtlinien und technischen Regeln und Regelwerken werden zunächst Ressourcen der Trinkwasserversorgung beschrieben und die Maßnahmen zum Schutz der Ressourcen erarbeitet (Water Safety Plan). Neben Schwerpunkten wie die Uferfiltration, der Boden als biologischer Filter, die Kooperation mit der Landwirtschaft wird die Grundwassermodellierung als ein Werkzeug für den Ressourcenschutz einbezogen. Auf den Erkenntnissen aus den Anforderungen an die Ressourcen dienen Qualitätskriterien dazu, um ein optimales und effizientes Aufbereitungsverfahren aufzubauen und in das Management einzubeziehen. Durchzuführende Risikoanalysen geben Aufschluss über die Vor- und Nachteile der eingesetzten Verfahren wie Ozon, Filtration, Aktivkohle und Membranen. Die Anforderung an die mikrobiologisch-chemisch-hygienische Beschaffenheit des Trinkwassers definieren im Sicherheitsmanagement auch die Anforderung an die eingesetzten Materialien und die Qualifikation des Personals. Dies wird auch in der Trinkwasserverteilung vertieft. Wichtig ist dabei, dass ein Qualitätsmanagement den Trinkwasserkunden einschließt und neben den technischen Anforderungen an eine Hausinstallation auch die Kommunikation mit dem Kunden betrachtet werden muss. Die ist besonders dann gefordert, wenn Notfallmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. In diesen Notfallmaßnahmen wird auf den Umgang mit den Überwachungsbehörden und den Kunden eingegangen.
Lernziele: Die Studenten kennen die internationalen und nationalen Regeln zur Sicherung der Qualität in der Wasserversorgung. Sie sind dazu in der Lage, die Vorgehensweise beim Monitoring und bei der Beurteilung von Wassergewinnungsgebieten, Trinkwasseraufbereitungsanlagen sowie Wasserverteilungssystemen zu verstehen. Dabei geht es um die Zusammenhänge zwischen den Anforderung aus den örtlichen Gegebenheiten, der eingesetzten Verfahrenstechnik und Verfahren in Kombination mit der materiellen und personellen Ausstattung. Sie sind dazu fähig, das Qualitätsmanagement als eine Risikoanalyse und Entwicklung von Maßnahmen anzuwenden. Dazu gehören Vorgehensweisen zur Ersatzversorgung wie die von Desinfektionsmaßnahmen.
Literatur: WHO Guidelines, Water-Safety-plan, Trinkwasserverordnung etc.
Vorleistung:
Infolink:
Bemerkung: alter Titel: Qualitätsmanagement in der Wasserversorgung
Description: On a basis of national and international rules and regulations the students will assess resources for drinking water and develop measures for their protection. The protection of resources is a combination of knowledge about processes like bank filtration and soil as a biological filter and activities like the cooperation with the farmers including groundwater modelling as a reliable tool. With this awareness, the definition of quality criteria will be useful to develop an efficient treatment system and to integrate a management system. A risk based assessment will emphasize the advantages and disadvantages of treatment systems including ozone, filtration, adsorption with activated carbon and membranes. The requirements for a drinking water quality according to the guidelines of the WHO (World Health Organisation) also define the performance of a water-safety-plan and the requirements of the working stuff and the material applied in the treatment and distribution system. The quality management for water includes the interaction and communication with the client and their responsibility for the drinking water quality in sanitation. The communication with the clients and the authorities is of great importance not only in emergency cases. The quality management in the water supply also includes measures for emergency in order to provide the clients with sufficient information and to apply disinfection measures to obtain a safe drinking water quality.
Learning Targets: Students are able to understand national and international regulations in the water supply as the basis for the quality management. They know concepts for monitoring, the assessment of the catchment area, the treatment and distribution system. Focussing on the dependency of the locality and the treatment technology and the demands on the applied materials and the working stuff will explain the complexity. Students are able to perform a risk-based assessment and the performance of emergency measures including a quality management with approaches for alternative water supply and disinfection measures.
Literature: WHO Guidelines, Water-Safety-plan, Trinkwasserverordnung etc.
Pre-Qualifications:
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Notice: