Der Einsatz von Feedbackmethoden trägt dazu bei, Lehren und Lernen aufeinander abzustimmen und Lehrveranstaltungsentwicklung effizient zu gestalten. Feedbackmethoden geben den Lehrenden die Möglichkeit, Rückmeldung von den Studierenden zur Gestaltung des Lehr/Lernprozesses einzuholen und selbst Feedback zum Lernerfolg der Studierenden zu geben.

Sie haben hier die Möglichkeit,

  • zu reflektieren, welche Punkte beim Geben und Nehmen von Feedback wichtig sind,
  • Feedbackmethoden kennen zu lernen und
  • eigene Feedbackfragen zu formulieren.

Feedback als hochschuldidaktisches Prinzip

Feedback wird auf Lehrveranstaltungsebene als Reflexionsmöglichkeit für Lehrende und Lernende gesehen. Ziel von Feedback ist nicht der/die Lehrende und/oder die Lernenden, sondern die Lehre in ihrer Gesamtheit als interaktiver Prozess.

Überlegen Sie sich, zu welchen Punkten Sie Feedback geben möchten und zu welchen Punkten Sie sich Feedback von Ihren Studierenden einholen möchten. Ziel ist es, in Ihrer Veranstaltung Lehr-/Lernprozesse aufeinander abstimmen zu können.

Feedbackfragen

Möchten Sie Feedback Ihrer Studierenden haben, reicht es nicht aus, Ihre Studierenden allgemein um Feedback zu bitten. Ihre Studierenden brauchen Informationen und Anleitung, welche Aspekte Ihrer Lehre sie genau beurteilen sollen.

Achten Sie bei der Formulierung Ihrer Fragen darauf,

  • eindeutige Begriffe zu verwenden,
  • suggestive und sterotype Floskeln zu vermeiden,
  • dass offene Fragen schwerer auszuwerten sind (Vergleichbarkeit),
  • dass bei geschlossenen Fragen das Wiedererkennen angesprochen wird und bei offenen Fragen das Sich-Erinnern,
  • dass das Feedbackeinholen nicht länger als 5-10 Minuten in Anspruch nimmt.

(In Anlehnung an: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/FORSCHUNGSMETHODEN/Frageformulierung.shtml)