MediMent-Start kann zurzeit

leider nicht weitergeführt werden. 



Karriereförderung von Doktorand/innen in der Medizin

Dieses Programm lädt potentielle Nachwuchswisschenaftler/innen schon früh ein, sich wissenschaftlich zu orientieren und mit Hilfe erfahrener Mentor/innen berufliche Ziele zu konkretisieren und strategisch zu planen.

Ziel des neuen Programms MediMent-Start ist es, potenzielle Nachwuchswissenschaftler/innen schon früh für einen Karriereweg in der Hochschulmedizin zu gewinnen, sie bei der Strukturierung und Konkretisierung ihrer beruflichen Ziele zu unterstützen, ihnen die Gelegenheit zum Erwerb wissenschaftlicher Schlüsselkompetenzen zu geben und erste Vernetzungen zu initiieren.

Da mehr als 60 % der Studierenden in der Medizinischen Fakultät des Essener Universitätsklinikums weiblich sind, sich aber nur wenige für einen akademischen Aufstieg entscheiden (nahezu 70 % weibl. Studierende), sollen Frauen verstärkt gefördert und hierdurch langfristig der Frauenanteil in akademischen Führungspositionen gesteigert werden.

 

Zielgruppe

Programm  

Gewinn

Veranstaltungen

Fristen und Anmeldungen

Kooperationen

Linksammlung

 

Zielgruppe

MediMent-Start richtet sich an Doktorand/innen aus medizinischen Fächern (Ärzt/innen, Naturwissenschaftler/innen, Pharmakolog/innen), die bereits durch die Wahl der Famulaturen, des Dissertationsthemas oder der Fachgebiete im Praktischen Jahr grundlegende Entscheidungen im Hinblick auf die berufliche Zukunft getroffen haben oder gerade dabei sind, diese wichtige Weichenstellung für ihre spätere Laufbahn vorzunehmen.

Mentoring hat sich seit 2005 am Universitätsklinikum Essen als Instrument zur Karriereförderung im Rahmen der beiden MediMent-Programme für Postdoktorand/innen bereits sehr gut bewährt. Hierbei handelt es sich um

  • MediMent: One-to-one-Mentoring-Programm für Frauen  (PostDocs)
  • MediMent-Peer: Peer-Mentoring-Programm für Frauen und Männer  (PostDocs)

Nach Abschluss der Dissertation besteht die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an den beiden vorgenannten Programmen zu bewerben. Das Konzept baut inhaltlich aufeinander auf.

 

Programm

Dieses Programm steht weiblichen und männlichen Interessenten offen. Um verstärkt den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs anzusprechen, startet im Zweijahresrhythmus je eine MediMent-Start-Linie

  • exklusiv für Frauen (erstmalig im Sommer 2010)
  • für Frauen und Männer (voraussichtlich erstmalig im Januar 2012)

Es handelt sich bei MediMent-Start um ein Mentoring-Programm, das aus folgenden Modulen besteht:

‚Gruppen-Mentoring' - ‚Seminarprogramm' -  ‚Networking'

Der Aufbau einer Gruppen-Mentoring-Beziehung zu anderen Doktorand/innen bildet das Kernstück des Programms, bei dem Selbstorganisation und erste Vernetzung im Vordergrund stehen. Jährlich können 16 Pormovierende an dem Programm teilnehmen. Es werden Kleingruppen von vier Personen gebildet. Professor/innen, Privatdozentinnen oder ehemalige MediMent-Mentees des UK-Essen fungieren als Mentor/innen und stehen einer Kleingruppe im Verlauf eines Jahres an mindestens zwei Terminen für Fragen zur Laufbahnplanung und zur Entwicklung von Karrierestrategien zur Verfügung. Die inhaltliche und zeitliche Ausgestaltung der Mentoring-Beziehung liegt in der Selbstverantwortung der Partner/innen.
Die erfahrenen Mentor/innen beraten bei der Laufbahnplanung und vermitteln ihr erprobtes Handlungswissen über Strukturen und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb. Sie erleichtern durch wertvolle Tipps schon früh den Zugang zu wichtigen Netzwerken.
Die Kleingruppenteilnehmer/innen (Peers) treffen sich informell, bereiten gemeinsam die Treffen mit der Mentorin/dem Mentor vor und unterstützen sich gegenseitig. Das ermöglicht eine wechselseitige Unterstützung durch kollegiale Beratung und durch den Austausch von Erfahrungswissen. Es wird empfohlen, sich im Abstand zwischen den offiziellen Programmaktivitäten im vier- bis sechswöchigen Rhythmus zu treffen.

 

Gewinn

Ein Seminarprogramm gibt Gelegenheit zum Erwerb wissenschaftlicher Schlüsselkompetenzen.

Das Programm soll den Teilnehmer/innen helfen, folgende Fragen zu beantworten:

  • Stellt eine wissenschaftliche Karriere in der Medizin eine Option für mich dar?
  • Welche nächsten Schritte folgen?
  • Kann ich schon in dieser frühen Phase wichtige Kontakte knüpfen und Netzwerke intensiv nutzen?
  • Welche wissenschaftlichen Schlüsselkompetenzen benötige ich?
  • Welche Strukturen und Spielregeln des medizinischen Wissenschaftsbetriebes sollte ich schon jetzt kennenlernen?

Durch die Programmteilnahme haben Doktorand/innen die Möglichkeit,

  • ihre beruflichen Ziele zu konkretisieren und strukturieren,
  • individuelle Karrierestrategien zu entwickeln,
  • ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen zu erweitern,
  • ihren möglichen Einstieg in die Postdoczeit praxisnah und effizient gestalten,
  • erste Einblicke in Strukturen und Spielregeln im medizinischen Wissenschaftsbetrieb zu erhalten,
  • Strategien zum besseren „Self-Marketing" zu erlernen,
  • Kontakte aufzubauen und Netzwerke kennenzulernen.

Neben den Treffen mit der Mentorin/dem Mentor und den Treffen in der Kleingruppe bieten zentral organisierte Netzwerktreffen mit allen übrigen Mentees der aktuellen Linie Kontaktmöglichkeiten zu anderen Promovierenden in ähnlicher Lage. Ein Austausch über das Für und Wider einer Wissenschaftskarriere soll Impulse setzen und Optionen eröffnen. Durch die Teilnahmeoption an Informationsveranstaltungen, die in den Programmen MediMent und MediMent-Peer angeboten werden, haben die Doktorand/innen Gelegenheit zur Vernetzung mit Postdoktorand/innen.
Die Teilnehmer/innen profitieren von einem Wissenstransfer untereinander und entwickeln eigene Netzwerke. Die Erfahrung zeigt, dass hierdurch erste spätere Forschungskooperationen angeregt werden können.
 
Weiterhin besteht die Möglichkeit, Kontakte zu Mentees vergleichbarer Mentoring-Projekte anderer Mediz. Hochschulen herzustellen. 

 

Veranstaltungen

Zu Beginn findet ein Einführungsseminar statt. Hier können erstmalig die Gruppenteilnehmer/innen kennen gelernt und mit der Programmleitung offene Fragen geklärt werden.  Zur Hälfte der Laufzeit erfolgt eine Zwischenauswertung; den Abschluss bildet eine Abschlussbilanz, bei der Impulse zur Verbesserung des Programms ausdrücklich erwünscht sind.
Während des Prozesses werden Sie auf Wunsch von der Programmkoordinatorin beraten und unterstützend begleitet.

Die Programmteilnahme schließt ein professionelles Seminarprogramm zu wissenschaftlichen Schlüsselkompetenzen und zu Karrierethemen ein.
Dieses Weiterbildungsangebot bereitet auf die Anforderungen einer möglichen Tätigkeit als Wissenschaftlerin in der Medizin vor.
Seminare und Informationsveranstaltungen:

  • Einführung ins Mentoring (Mentoring-Theorie, eigene Erwartungen, Ziele, Organisatorisches, Kleingruppenbildung)
  • Karriereplanung in der Medizin  (Wohin soll es gehen? Perspektiven, Motive, Strategien)
  • Erfolgreiche Selbstpräsentation in der Wissenschaft  (Wie präsentiere ich meine Forschungsarbeit und mich?)
  • Scientific Writing in der Medizin  - in englischer Sprache, zweiteiliges Seminar, keine Teilnahmebegrenzung, d.h. es können sich auch Nicht-Mentees anmelden und es können sich auch ausländische Promovierende teilnehmen. Um Anmeldung wird gebeten. -
    Teil I: Schritt für Schritt die Struktur eines englischen wiss. Textes erlernen Teil II: Wie schreibe ich ein Abstract? Zusätzliche Einzelberatung auf Anfrage.

Die Mentees erhalten auf Wunsch Gelegenheit, an den Informationsveranstaltungen, die für Postdoktorand/innen im Rahmen der Programme MediMent und MediMent-Peer angeboten werden, teilzunehmen. Hierbei handelt es sich um die Themen:

  • Rechtliche Grundlagen einer Wissenschaftskarriere in der Medizin  (Was muss ich über das Procedere einer Berufung wissen?)
  • Patentrecht in der Medizin (Welche schutzrechtsrelevanten Aspekte gibt es? Wie gehe ich damit um? Wie schütze ich meine Ideen?)
  • Forschungsförderung/Drittmittelakquise  (Wo kann ich in Deutschland Forschungsfördergelder einwerben?)
  • EU-Forschungsförderung  (Wie stelle ich einen Antrag auf EU-Forschungsfördermittel? Welche Bedingungen muss ich hierfür erfüllen?)
  • Work-Life-Balance in der Medizin  (Wie vereinbare ich Beruf und Privatleben? Was ist mir warum wichtig?)

 

Fristen und Anmeldungen

Start:                                      voraussichtlich Anfang 2012

 
Bewerbungsschluss:              wird noch bekannt gegeben

Doktorand/innen, die an dem Mentoring-Programm teilnehmen möchten, sollten

  • eine wissenschaftliche Karriere in der Medizin erwägen
  • Forschungsinteresse mitbringen
  • bereit sein, sich aktiv in einen Gruppenmentoring-Prozess einzubringen
  • bereit sein, verbindlich am Seminar- und Rahmenprogramm teilzunehmen
  • bereit sein, an der Evaluation teilzunehmen.

Die Aufnahme in das Programm erfolgt über eine Vorauswahl auf der Grundlage einer schriftlichen Bewerbung, s. u.,  bzw. eines ausführlichen Auswahlgesprächs, in welchen die Teilnahmemotivation, die Ziele und Erwartungen an das Programm thematisiert werden. Grundlage hierfür ist ein vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen mit Lichtbild.
 
Der Bewerbungsbogen kann entweder per E-Mail (als Anhang) oder per Hauspost an die Projektkoordinatorin, Frau Dr. Renate Petersen, ZfH, Campus Duisburg, gesandt werden. Er kann elektronisch ausgefüllt werden (bitte vorher auf der Festplatte speichern). Bei Versand per E-Mail genügt der maschinell eingegebene Name als Unterschrift.
Download Bewerbungsbogen hier
 
Bei der Aufnahme in das Mentoring-Programm wird ein Kostenbeitrag von 50,- € erhoben, der die Teilnahme am Seminarprogramm einschließt.

MediMent-Start hat eine Laufzeit von einem Jahr.

 

Kooperationen

Das Programm wird in enger Kooperation mit der Medizinischen Fakultät durchgeführt. Eine gemeinsame Lenkungsgruppe besteht aus folgenden Personen:

Prof. Dr. Michael Forsting
Dekan der Medizinischen Fakultät   

Prof. Dr. Angelika Eggert
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Klinik für Kinderheilkunde III
Tel. 0201 / 723-3755
angelika.eggert@uk-essen.de   

Prof. Dr. Ruth Grümmer
Institut für Molekularbiologie
Tel. 0201 / 723-1636
ruth.gruemmer@uk-essen.de   

Prof. Dr. Wolfgang Sauerwein
Klinik für Strahlentherapie
Tel. 0201 / 723-2050/-2052
w.sauerwein@uni-due.de    

Priv.-Doz. Dr. Ulrike Schara
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Tel. 0201 / 723-2176
Ulrike.Schara@uk-essen.de

Dr. Renate Klees-Möller
Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH)
Kompetenzbereich Karriereentwicklung
Keetmanstr. 3-9, Raum 307
Tel. 0203/379-3118
renate.klees-moeller@uni-due.de

Dr. Renate Petersen
Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH)
Projektkoordinatorin MediMent
Keetmanstr. 3-9, Raum 305
Tel. 0203/379-1222
renate.petersen@uni-due.de

 

Kooperationspartner

Zentrum für Hoch- und Qualitätsentwicklung (ZfH)
Kompetenzbereich Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre

Campus Duisburg
Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis
Tel. 0203/379-1366
nicole.auferkorte-michaelis@uni-due.de

Science Support Centre (SSC)
Den Link zur Seite des SSC finden Sie hier.

Die MediMent-Programme werden im Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH), Kompetenzbereich Karriereentwicklung, in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät organisiert und koordiniert.

Finanziert wird das Programm MediMent-Start anteilig aus Mitteln der DFG-Forschungsförderung (SFB/TRR60) und aus Studiengebühren der Medizinischen Fakultät.

 

Linksammlung