Informationen zur Workloaderfassung

Aktuelles

Workloaderhebung im Praxissemester der Master-Lehramt-Studierenden gestartet!

Die Workloaderfassung im Rahmen des Praxissemesters in den Lehramt-Masterstudiengängen ist gestartet. Noch können sich interessierte Studierende für die Erfassung ihres Arbeitsaufwands unter ihrem per E-Mail zugesandten, personifizierten Link registrieren.

Alle Teilnehmer/innen, die sich an mindestens 80% der Worklaod-Befragungen beteiligen, erhalten einen Bücher- oder einen Mensa-Gutschein im Wert von 15 Euro. Bei Teilnahme an 95% der Befragungen erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 20 Euro.

 

Warum sollte ich mich an der Workloaderfassung beteiligen?

Die Workloaderfassung dient der Überprüfung der Studierbarkeit von Studiengängen. Bislang gibt es kaum Erkenntnisse darüber, wie sich die studentische Arbeitslast über ein Semester hinweg verteilt. Gerade bei ‚neuen‘ und ‚jungen‘ Studiengängen ist es wichtig, die Studierbarkeit zu überprüfen. Hierzu werden auch Informationen benötigt, ob Module bzw. Studiengänge tatsächlich in der vorgesehenen Zeit, die oftmals nur geschätzt werden konnte, erfolgreich abgeschlossen werden können. Je mehr Studierende sich regelmäßig an der Workloaderfassung beteiligen, desto besser bilden die Ergebnisse den tatsächlichen studentischen Arbeitsaufwand ab. Denn nur Studierende können Informationen liefern, auf deren Basis die Hochschule mögliche Defizite bei der Studierbarkeit aufdecken und durch entsprechende Maßnahmen die Qualität der Hochschulausbildung verbessern kann.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Methoden, den studentischen Arbeitsaufwand im Semester zu erfassen und zu betrachten:

  1. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, eine entsprechende Frage im Fragebogen zur Lehrveranstaltungsbewertung zu stellen. Weil in diesem Fall der Zeitpunkt der Befragung in der Regel aber noch vor der Prüfungsphase liegt, können andere Zeiten als für die Vor- und Nachbereitung (z. B. für die Prüfungsvorbereitung, das Erstellen von Hausarbeiten etc.) zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht eingeschätzt werden.
  2. Daneben sind Befragungen denkbar, bei denen Arbeitsaufwand am Semesterende – und damit nach Abschluss der Prüfungszeit – zurückblickend erfasst wird. Hierbei kann es aber leicht zu subjektiven Verzerrungen durch Erinnerungslücken bzw. Erinnerung an Stresszeiten kommen, was das Ergebnis verfälschen würde. Und weil der tatsächliche Aufwand, der für eine Veranstaltung zu leisten ist, von Woche zu Woche stark variieren kann, ist die Erfassung ‚durchschnittlicher‘ ebenfalls sehr problematisch.
  3. Die genauesten Ergebnisse sind durch Lerntagebücher zu erwarten, in die täglich die studienrelevanten Zeiten und Tätigkeiten eingetragen werden. Allerdings ist das Ausfüllen solcher Tagebücher für Studierende mit sehr viel Aufwand verbunden. Einen solch hohen Aufwand wollen wir den Studierenden nicht zumuten, da das Studium schon genug Zeit in Anspruch nimmt.

Weil für das Qualitätsmanagement und die Studiengangentwicklung möglichst genaue Daten benötigt werden und gleichzeitig den Studierenden nicht mehr Zeit für das Ausfüllen von Fragebögen abverlangt werden soll als nötig, wurde an der UDE ein neuartiges Verfahren zur Workloaderfassung entwickelt:

  • Aussagekräftige Ergebnisse. Besonders arbeitsintensive Wochen oder der Aufwand für die Prüfungsphase können nur dann erkannt werden, wenn der Workload über das gesamte Semester hinweg erfasst wird. Deshalb erfassen wir den Workload jede Woche, auch in der vorlesungsfreien Zeit.
  • Kurze Bearbeitungszeit. Damit möglichst wenig Zeit für die Workloaderfassung aufgebracht werden muss, dauert die Erfassung – je nachdem, wie viele Veranstaltungen besucht werden – jeweils maximal 2 bis 3 Minuten. Insgesamt müssen Sie - verteilt über ein halbes Jahr! - nicht mehr als etwa eine Stunde für die Workloaderfassung investieren.
  • Leicht auszufüllen. Damit die Erfassung schnell und einfach erledigt werden kann und nicht vergessen wird, sendet Ihnen die für die Erfassung eingesetzte Software einmal wöchentlich einen Link zum Online-Formular zu. Das Online-Formular ist für mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets etc.) optimiert, aber auch an jedem anderen Computer bequem ausfüllbar.

Was ist Workload?

Unter Workload wird die Arbeitsbelastung der Studierenden zur Erreichung ihrer Lernziele verstanden, die durch ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) Punkte ausgedrückt wird. Ein ECTS Punkt bedeutet einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden.

Was ist ein Modul?

Ein Modul ist eine abgeschlossene Lerneinheit, in der bestimmte Lernziele vermittelt werden. Es umfasst mindestens zwei Lehrveranstaltungen sowie die Zeiten des Selbststudiums und wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen.

Was bringt es mir, wenn ich an der Workloaderfassung teilnehme?

Im Mittelpunkt steht Ihre Einschätzung der Studierbarkeit des Studiengangs. Mit Ihren Angaben helfen Sie den für den Studiengang verantwortlichen Personen, die Studienbedingungen besser zu gestalten.

Wer steckt hinter der Workloaderfassung?

Die Workloaderfassung wird vom Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH) der UDE durchgeführt.

Was passiert mit meinen Daten?

Alle Angaben, die im Rahmen der Workloaderfassung erhoben werden, werden ausschließlich für die Studiengangentwicklung genutzt. Alle Angaben werden vom ZfH anonym erfasst und ausgewertet, zu keiner Zeit ist ein Rückschluss auf einzelne Personen möglich. Nähere Informationen zu Grundsätzen des Datenschutzes finden Sie in unserem Code of Conduct.

Muss ich an der Workloaderfassung teilnehmen?

Nein. Die Beteiligung an der Workloaderfassung ist selbstverständlich freiwillig; Ihnen entstehen keine Nachteile, wenn Sie nicht an der Workloaderfassung teilnehmen. Wir freuen uns aber über eine rege Teilnahme an der Workloaderfassung. Denn nur durch Ihre aktive Teilnahme können Defizite aufgedeckt werden. Zudem kann nur so geprüft werden, ob Ihr Studiengang in der dafür vorgesehenen Zeit auch erfolgreich abgeschlossen werden kann und ob die Verteilung des Arbeitsaufwands im Semesterverlauf sinnvoll ist.

Warum wird eine E-Mail-Adresse benötigt?

Eine E-Mail-Adresse wird benötigt, damit Ihnen die Erfassungssoftware zu jeder Workloaderfassung eine Einladung mit einem persönlichen Link zusenden kann. Falls Sie die Erfassung einmal unterbrechen müssen, können Sie die Erfassung über Ihren Link zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufrufen. Ihre bisherigen Angaben werden zwischengespeichert und Sie werden wieder an die Stelle geleitet, an der Sie die Erfassung unterbrochen hatten.

Wie läuft die Workloaderfassung ab?

Das ZfH lädt alle Studierenden zu einer sogenannten „Screeningbefragung“ ein. Im Rahmen dieser freiwilligen Befragung, die ca. 3 Minuten dauert, wird Ihre Bereitschaft erfragt, an der Workloaderfassung teilzunehmen. Damit Sie nur Fragen zu Veranstaltungen erhalten, die Sie in diesem Semester besuchen, werden Sie im Rahmen der Befragung danach gefragt. Abschließend werden Sie gebeten, Ihr derzeitiges Fachsemester und Ihr Geschlecht anzugeben. Diese Angaben werden ausschließlich für statistische Zwecke benötigt. Außerdem wird für die Organisation der Workloaderfassung eine gültige E-Mail-Adresse benötigt.

Während der Erhebungszeit werden Sie einmal wöchentlich per E-Mail zu einer kurzen Erfassung des Workloads gebeten. Diese Workloaderfassung wird - je nachdem, wie viele Veranstaltungen Sie in diesem Semester in dem Teilstudiengang besuchen - nur 2 bis 3 Minuten dauern. Der Fragebogen ist so aufgebaut, dass er auch an mobilen Endgeräten (Smartphone, TabletPC etc.) bequem bearbeitet werden kann.

Am Semesterende (nach Abschluss der Prüfungsphase) laden wir Sie zu einer kurzen Abschlussbefragung (= Modulevaluation) ein.

Insgesamt wird die Worklaoderfassung - über das gesamte Semester verteilt - incl. der Abschlussbefragung, ungefähr eine Stunde Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.