Netzwerkinfrastruktur an der UDE

Flächendeckendes Rechnernetz

Das ZIM stellt für die Universität Duisburg-Essen ein flächendeckendes Rechnernetz bereit. Das Ziel ist ein strukturiertes Netz mit weitgehend zukunftssicherer Verkabelung. Die aktiven Komponenten wie Switche und Router müssen dabei laufend erneuert und den steigenden Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden.

Netzwerkmanagement

Die Netzwerkinfrastruktur in und zwischen den Gebäuden wird ausschließlich vom ZIM gemanaged. Die Schnittstelle ZIM - Nutzer ist die Datendose (Netzanschlußdose) im Raum.

Beispiele für Netzanschlußdosen und Telefonanschlußdosen am Campus Essen

Beispiele für Netzanschlußdosen am Campus Duisburg  
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Netz-du-4
Beispiele für Telefonanschlußdosen am Campus Duisburg  
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Telefon-du4

Auf Wunsch kann in Abstimmung mit dem Nutzer nach einer gesonderten Vereinbarung auch das an die Datendose angeschlossene DV-Gerät überwacht und in das Netzwerkmanagement aufgenommen werden, wenn es dazu in der Lage und kompatibel ist. Eine Ausnahme sind einige alte Installationen auf Koaxialkabel-Basis am Campus Duisburg mit 10 Mbit/sec. Dort kann nur der Ausgangsport am Router überwacht werden.

Bandbreite

im Backbone am Arbeitsplatz

Die im Backbone zwischen den Campi (Bandbreite 10 Gbit/sec) vorhandene Redundanz soll weiter in die beiden Campi ausgebaut werden, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen.

Auf Grund der Gebäudestrukturen auf dem Campus Duisburg kommt dafür nur Glasfaserkabel zum Einsatz. Auf dem Campus Essen sind Etagenverteiler möglich, so dass die Räume über Twisted-Pair  Anschlüsse verfügen.

Die standardmäßig zur Verfügung gestellte Bandbreite an der Datendose soll 100 Mbit/sec betragen. Mindestens hierfür werden die beantragten Mittel zur Erneuerung der Rechnernetze ausreichen.

Sind mehrere Geräte im Raum zu versorgen, empfiehlt das ZIM, die Verteilung im Raum über einen kleinen Switch mit 4 oder mehr Ausgängen für Kupferkabel den eigenen Bedürfnissen entsprechend vorzunehmen. Für den Campus Duisburg heißt das: Verfügen die Geräte des Nutzers nicht über eine LWL-Netzwerkkarte oder wäre der Einsatz solcher Controller nicht wirtschaftlich, empfiehlt das ZIM, einen kleinen Switch mit 4 oder mehr Ausgängen für Kupferkabel und einem LWL-Eingang an die vorbereitete LWL-Datendose anzuschließen.

Beschaffung der Geräte

Diese Geräte können wie andere DV-Materialien aus dem Zentrallager gegen Vorlage eines Materialentnahmescheines entnommen werden. Dadurch ist auch im Fehlerfall für kurzfristigen Ersatz bei einheitlichen Geräten gesorgt. Sie verbleiben, wie alle anderen beweglichen Geräte beim Beschaffenden und können bei Umzügen mitgenommen werden.

Die Kosten belaufen sich auf 100 bis 150 Euro. Für besondere Anforderungen nach nachweislich höheren Bandbreiten enthält jede LWL-Datendose einen 2. Anschluss. Die Kosten der zusätzlichen aktiven Komponenten trägt der Nutzer. Die Beschaffung und Inbetriebnahme erfolgt in Abstimmung mit dem ZIM.