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DFG fördert Forschung zu chronischen Infektionen Wie kämpfen Immunzellen gegen Viren?

[24.07.2018] Wie arbeiten Immunzellen bei der Bekämpfung von Virusinfektionen zusammen? Und was verändert sich, wenn diese chronisch sind? Das untersuchen Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in den kommenden drei Jahren. Ihr Vorhaben wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit mehr als 500.000 Euro gefördert.

Die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie, und Prof. Dr. Matthias Gunzer, Direktor des Instituts für experimentelle Immunologie und Bildgebung, arbeiten dafür eng zusammen. Ihr Interesse gilt der chronischen Infektion mit dem Friend-Retrovirus, der Virusfamilie zu der auch HIv gehört.

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© PNAS & authors 2018

[09.07.2018] Sie sind winzig klein und in der Luft allgegenwärtig: Schimmelpilzsporen. Wenn Immungeschwächte sie einatmen, riskieren sie eine gefährliche Infektion. Dass auch Nanopartikel in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, hat jetzt eine Forschungsgruppe herausgefunden, an der auch die Universität Duisburg-Essen (UDE) maßgeblich beteiligt ist.
Die Molekularbiologin Prof. Shirley Knauer erläutert: „Wir haben entdeckt, dass ultrafeine Partikel die Oberfläche von Pilzsporen so ummanteln können, dass sie von der Immunabwehr übersehen werden. Dann steigt das Risiko für eine schwere Infektionskrankheit natürlich deutlich an.“ Die neuen Erkenntnisse zur Wechselwirkung von Nanopartikeln mit Pilzsporen sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences USA" veröffentlicht.

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©Wikipedia Commons/ EMW CEACAM1 structure

[06.07.2018] Total übermüdet: Chronische Virenerkrankungen können bestimmte Zellen des menschlichen Immunsystems entkräften, so dass weitere Infektionen tödlich enden können. Mit neuen Antikörpern lässt sich die körpereigene Abwehr allerdings wieder auf Trab bringen. Das haben Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) herausgefunden. Sie berichten darüber in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins „Nature Communications".
Die neuen Antikörper binden an den Rezeptor CEACAM1, der die Immunreaktion im Körper reguliert. „Er ist Voraussetzung dafür, dass sich ein ausreichendes Signal zwischen den Immunzellen aufbaut, so dass die Virusinfektion bekämpft werden kann", erläutert Prof. Dr. Karl S. Lang vom Institut für Immunologie am Universitätsklinikum Essen, der die Untersuchung gemeinsam mit Dr. Vishal Khairnar und PD Dr. Bernhard B. Singer vom Institut für Anatomie durchführte.

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© Gunther Wennemuth/UK Essen

UDE-Forscher untersuchen Spermienbewegung in 3D

Im Uhrzeigersinn zur Eizelle

[29.06.2018] Es starten Millionen, aber nur eines macht das Rennen: Befruchtet ein Spermium die Eizelle, beginnt neues Leben. Doch wie genau bewegen sich Spermien auf dieser Reise? Das konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen nun erstmals mit einem 3D-Bildverfahren untersuchen.

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Studie zu vorbeugendem Medikament

Hohes Interesse an HIV-Prophylaxe

[08.06.2018] Menschen mit hohem HIV-Risiko können hierzulande seit einigen Monaten ein vorbeugendes Medikament bekommen – zu einem verhältnismäßig günstigen Preis. Zu dieser so genannten PrEP-Anwendung liefert eine Studie des Instituts für HIV-Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen(UDE) erstmals umfassende Daten. Prof. Hendrik Streeck vom Universitätsklinikum Essen, der die Studie geleitet hat, sagt: „Die PrEP ist Chance und Herausforderung für die HIV-Prävention in Deutschland.“

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Großer Erfolg: Das Graduiertenkolleg (GRK) „Immunantwort in Infektionskrankheiten – Regulation zwischen angeborener und erworbener Immunität“ in der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) geht in die Verlängerung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt ab September für weitere 4,5 Jahre über 4,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Das 2014 eingerichtete GRK richtet sich an Studierende und Nachwuchsforschende aus den Naturwissenschaften und der Medizin, die sich mit dem Immunsystem und Infektionskrankheiten befassen. Infektionen mit Viren, Bakterien und Parasiten gehören zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Effektive Therapien und vorbeugende Impfstoffe stehen nur für wenige Erreger zur Verfügung. Wie eine Infektion verläuft, hängt vor allem von der Immunantwort des Körpers ab.

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Neues Verbundforschungsprojekt

Präventiv gegen Gehirnmetastasen

[15.01.2018] Wenn sich ein Tumor im Gehirn ausbreitet, sind die Heilungsaussichten oft gering. Neun Forschungsgruppen aus ganz Deutschland, zwei davon an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE), haben deshalb ein von der Deutschen Krebshilfe mit rund 1,6 Millionen Euro gefördertes Verbundprojekt gestartet, um Strategien gegen die Neubildung der gefährlichen Hirnmetastasen zu entwickeln.

Unter der Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg, untersuchen Wissenschaftler an fünf Standorten systematisch verschiedene neue Ansatzpunkte für Therapien. Unter der Leitung von PD Dr. Iris Helfrich werden an der Hautklinik am Universitätsklinikum Essen neue Modellsysteme entwickelt, um ein besseres Verständnis der Prozesse der Hirnmetastasierung zu erhalten.

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[08.12.2017] Millionen Menschen aus aller Welt flüchteten sich in den vergangenen Jahren nach Deutschland. Oft bringen sie auch Blut- und Stammzellen mit Eigenschaften mit, die hier sehr selten sind. Erkranken sie z.B. an Leukämie, gibt es für sie bisher kaum passende Spender. Ändern will dies das Projekt BluStar.NRW (Verbund zur Typisierung potentieller Blut- und Stammzellspender unter Flüchtlingen und Migranten in NRW).

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[28.11.2017] Die nächsten vier Jahre sind gesichert: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gab jetzt bekannt, dass der Sonderforschungsbereich (SFB) 1093 „Supramolekulare Chemie an Proteinen“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE) verlängert wird.

Im April 2014 an den UDE-Fakultäten für Chemie und Biologie eingerichtet, beteiligt er auch das Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie in Dortmund. Und das Team wird noch größer: Zu den bisherigen 15 Arbeitskreisen kommen drei neue Arbeitsgruppen aus der UDE und der Universität Düsseldorf. Sie erhalten für die nächste Förderperiode knapp zehn Millionen Euro.

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Was passiert im Inneren einer Zelle, wenn sie sich teilt? Genauere Aufschlüsse darüber haben Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) anhand von Hefe gewonnen und eine detaillierte dreidimensionale Karte erstellt. Ihre Resultate wurden jetzt im renommierten EMBO Journal veröffentlicht.

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[24.10.2017]  Wenn man nichts sieht, muss man sich herantasten – dies gilt auch für einzelne Zellen. Welche molekularen Abläufe dafür verantwortlich sind, haben jetzt zwei Arbeitsgruppen von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) herausgefunden.

Die Forscher um Prof. Dr. Perihan Nalbant (UDE) und Priv.-Doz. Dr. Leif Dehmelt (TU Dortmund/Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie) identifizierten einen Mechanismus, mit dem menschliche Zellen die elastischen Eigenschaften ihrer Umgebung ertasten können. Ihre Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Journal of Cell Biology veröffentlicht.

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