Toxlab Mutagenität

DNA-Addukte

 

Das sog. 32P-Postlabelling-Verfahren detektiert modifizierte DNA. Die isolierte DNA wird enzymatisch hydrolisiert und nachfolgend an den freien 5’-OH Gruppen phosphoryliert. Die Nucleodid-Addukte werden nachfolgend chromatographisch von den nicht-modifizierten Nucleotiden separiert und können mit dem MALDI-TOF (matrix-assisted laser desorption ionization - time of flight) detektiert werden.

AMES Test

 

Das Prinzip der Bestimmung der mutagenen Wirkung beruht auf der Fähigkeit der zu testenden Substanz, Reversionen einfach auxotropher Mutanten induzieren zu können. Bei den Testbakterien aller Ames-Test Versionen handelt es sich um Histidin-Mangelmutanten von Salmonella typhimurium (auxotrophe Mutanten), die nicht in der Lage sind, in histidinfreien Nährmedien zu wachsen. Unter Einwirkung mutagener Substanzen kann es zu Mutationen kommen, welche die Bakterien wieder dazu befähigen, die Aminosäure Histidin zu synthetisieren. Die so erzeugten His-Revertanten können sich dann wieder auf Histidin-Mangel-Agar oder in histidinfreiem Medium vermehren.