Untersuchungen zur Toxizität von Substanzen und Substanzgemischen


Die Umsetzung von REACH in der Praxis erfordert eine breite Untersuchung von Chemikalien insbesondere auch hinsichtlich ihrer zellschädigenden, mutagenen und östrogenen Eigenschaften. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet unser Labor eine Vielzahl an toxikologischen Tests auf Zellkulturebene an.
Die in-vitro-Kultur von Säugerzellen stellt ein geeignetes Testsystem für die Toxizitätsanalyse von Substanzen und Substanzgemischen dar, da es relativ unaufwendig, schnell und kostengünstig ist. Als Testsystem ist es zwischen komplexen, aber (zeit)aufwendigen, teuren und umstrittenen Tierversuchen und stark vereinfachenden Testsystemen, die mit Einzelkomponenten biologischer Systeme wie z.B. Enzymextrakten arbeiten, anzusiedeln.

Um möglichst viele Wirkungsparameter zu erfassen, werden von uns verschiedene Testsysteme angeboten. Ausgangspunkt ist die Erfassung der allgemeinen Zelltoxizität. Diese gibt ein allgemeines toxisches Wirkungsprofil wieder. Als nächster Schritt wird die Gentoxizität überprüft. Diese zeigt an, ob die entsprechende Substanz Schäden an der DNA hervorruft. Ist dies der Fall, wird die Mutagenität der Substanz untersucht. Als weiterer zusätzlicher Parameter gibt die Bildung von Cytokinen Aufschluss über ein eventuell immuntoxisches Potential der Verbindung. Letztendlich kann auch die östrogene Aktivität der Verbindungen überprüft werden.
Die Auswahl der geeigneten Tests bei der Toxizitätsanalyse einer Substanz kann individuell erfolgen.