Universität Duisburg-Essen / Institut für Experimentelle Mathematik / Lehrstuhl Technik der Rechnernetze


Universität Duisburg-Essen
Institut für Experimentelle Mathematik
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Priv.-Doz. Dr. Thomas Dreibholz

Forscher und Entwickler für Computer-Netzwerke

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Überblick


Mein Lebenslauf


Meine Forschungsprojekte

MELODIC – Multi-Cloud Execution-Ware for Large-scale Optimised Data-Intensive Computing

Vision des MELODIC-Projektes ist die Verwirklichung von föderalem Cloud-Computing für datenintensive Anwendungen. Des Weiteren bietet es dem Benutzer eine einfach zu verwendende, einheitliche Cloud-Umgebung, welche die Komplexität einer Multi-Cloud versteckt. Insbesondere kombiniert MELODIC OpenStack-basierte Cloud-Systeme mit der geographischen Verteilung von NorNet-Standorten, um eine realistische Testplattform zu bieten.

Für weitere Informationen zu meinen MELODIC-Aktivitäten, siehe MELODIC – Multi-Cloud Execution-Ware for Large-scale Optimised Data-Intensive Computing!

HENCSAT – Highly Efficient Network Coding for Satellite Applications Testbed

HENCSAT untersucht die Vorteile der Kombination von Highly Efficient Network Coding (HEVC, H.265) mit Torrent-Übertragung und Multi-Path-Transport. Ziel ist die Optimierung von Kommunikationsdiensten – insbesondere auch mit Satellitenübertragung – für die Kommunikation von unbemannten Fluggeräten (Unmanned Aerial Vehicles – UAV) und Fahrzeugkonvois in entlegenen Gebieten.

Für weitere Informationen zu meinen HENCSAT-Aktivitäten, siehe HENCSAT – Highly Efficient Network Coding for Satellite Applications Testbed!

NEAT – A New, Evolutive API and Transport-Layer Architecture for the Internet

Das NEAT-Projekt will ein vollständiges Redesign der Art und Weise, mit welcher Internetanwendungen mit dem Netzwerk interagieren, erreichen. Ziel ist es, Netzwerkdienste für Anwendungen -- wie Zuverlässigkeit, Kommunikation mit geringer Verzögerung, oder Sicherheit -- dynamisch an die Anforderungen der Anwendungen, aktuelle Netzwerkauslastung, Hardwarefähigkeiten oder örtliche Richtlinien anzupassen. NEAT unterstützt daher insbesondere auch Multi-Path-Kommunikation mittels SCTP und Multi-Path TCP.

Für weitere Informationen zu meinen NEAT-Aktivitäten, siehe NEAT – A New, Evolutive API and Transport-Layer Architecture for the Internet!

NorNet – Ein realistisches, weiträumiges Testbett für Multi-Homing

Multi-Homing bezeichnet die gleichzeitige Anbindung eines Endpunktes (z.B. Cloud-Server, Smartphone, etc.) an mehrere Internet Service Provider (ISP). Dies bedeutet, daß der Endpunkt auch dann noch erreichbar ist wenn einige der ISPs Probleme haben (z.B. Ausfall von Hardware oder Unterbrechnung von Kabeln). Neben dem Aspekt der Redundanz kann Multi-Homing auch Lastverteilung auf mehrere Anbindungen ermöglichen, um so die Bandbreite für Anwendungen zu erhöhen. Der schnellwachsende Bedarf an und der Einsatz von verfügbarkeitskritischen Anwendungen macht ein großflächiges Testen und Bewerten in realistischen Internetszenarien notwendig. NorNet ist eine Plattform für solche Experimente, bestehend aus programmierbaren Knoten verteilt über ganz Norwegen und – in naher Zukunft – weiteren Knoten verteilt über die ganze Welt.

Für weitere Informationen zu meinen NorNet-Aktivitäten siehe: NorNet – A Real-World, Large-Scale Multi-Homing Testbed!

Stream Control Transmission Protocol (SCTP)

Das Stream Control Transmission Protocol (SCTP) ist ein fortgeschrittenes Protokoll der Transportschicht im OSI-Modell, welches eines Tages vielleicht TCP ersetzen wird. Schwerpunkt meiner Forschungsarbeiten zu SCTP ist die Optimierung von Concurrent Multipath Transfer (CMT), was die gleichzeitige Ausnutzung mehrerer Pfade im Netzwerk zur Erhöhung des Nutzdatendurchsatzes bezeichnet. Im Besonderen beinhaltet dies auch Themen wie Überlastkontrolle und die Fairness der Ressourcenaufteilung. Neben meinen Forschungsarbeiten zu CMT-SCTP bin ich auch am IETF-Standardisierungsprozeß für diese Protokollerweiterung beteiligt.

Für weitere Informationen zu meinen SCTP-Aktivitäten siehe: The SCTP Project Page!
Für weitere Informationen zu meiner Habilitation siehe: My Habilitation!

Reliable Server Pooling (RSerPool)

Reliable Server Pooling (RSerPool) bezeichnet einen neuen IETF-Standard zur Verwaltung von Serverpools und Sitzungen mit diesen Pools. Dieser Standard kann sowohl zur Hochverfügbarkeit (durch Redundanz von Servern) als auch zur Lastverteilung (durch passende Verteilung von Anfragen auf die Server in einem Pool) eingesetzt werden. RSerPool arbeitet dazu auf der Sitzungschicht im OSI-Modell. Ich bin aktiv an der IETF-Standardisierung von RSerPool beteiligt, in Form von meiner Open-Source-Implementierung rsplib als Referenzimplementierung der IETF-Arbeitsgruppe, meinem Simulationsmodell rspsim in OMNeT++, sowie zahlreichen Forschungsarbeiten und IETF-Beiträgen.

Für weitere Informationen zu meinen RSerPool-Aktivitäten siehe: The rsplib Project Page!

Flow-Routing

Flow-Routing ist ein neuartiges Konzept für Hochgeschwindigkeits-Routing. Wird Flow-Routing mit Konzepten des Quality of Service (QoS) kombiniert, kann ein Netzwerk effizient die Anforderungen moderner Multimedia-Anwendungen erfüllen. Das Hauptziel unseres Flow-Routing-Projektes ist die Entwicklung, Bewertung und schließlich die Standardisierung eines QoS-Konzeptes für die Sicherstellung von Bandbreiteanforderungen für Multimedia-Anwendungen – bei minimalem Signalisierungsaufwand.

Für weitere Informationen zu unserem Flow-Routing-Projekt siehe: The Flow Routing Project Page!


Meine Softwareprojekte


Meine Veröffentlichungen

Die gesammelten BibTeX-Referenzen in einer Datei gibt es hier!

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

2001

2000


Forschungsprojekte

Workshops

Nützliches


17.10.2017 Thomas Dreibholz, Universität Duisburg-Essen / Institut für Experimentelle Mathematik / Lehrstuhl Technik der Rechnernetze

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