Von der Blockflöte über die Luftgitarre...

Obwohl mir Musik viel bedeutet, bin ich kein Musiker im eigentlichen Sinne – außer der Blockflöte habe ich kein Instrument wirklich erlernt.
In meinen Tagträumen habe ich mich gleichwohl viele Jahre lang als Komponisten oder Songwriter gesehen und mit Bass oder Gitarre auf der Bühne oder im Studio gestanden. Wie bei vielen meiner männlichen Zeitgenossen beschränkte sich meine Virtuosität am Ende jedoch auf die Luftgitarre.

Inzwischen verfüge ich zwar über mehrere echte Gitarren mit und ohne Verstärker, ein Keyboard und ein altes Klavier, bin jedoch Dilettant geblieben.
Dass es inzwischen aber tatsächlich Musik zu hören gibt, als deren Urheber ich mich be- trachten darf, liegt an den Möglichkeiten, die heutzutage ein Multimedia-PC bietet. In den gängigen Arrangierprogrammen kann man bunte Klangbausteine neben und über einander anordnen und so lange an ihnen herumfeilen, bis das Ergebnis einigermaßen klingt. Also ist mein wichtigstes Instrument das PC-Keyboard geworden...

... in die Charts

Dass von mir auf diese Weise produzierte Musikstücke aber Verbreitung über mein persönliches Umfeld hinaus gefunden haben, liegt wieder an den vielfältigen Möglichkeiten des Internets. Ich habe mich 2004 bei der inzwischen aufgegebenen Musikseite mp3.de angemeldet und dort ein knappes Dutzend Stücke eingestellt. Das beste Reinhör- Runterlad-Verhältnis erzielte dort der Titel Autumn breeze. Mit Earth rising habe ich es allerdings geschafft, im August 2006 für kurze Zeit den ersten Platz in der Rubrik „Verschiedenes“ zu erreichen. Wer neben seelenlosen Samples  die eine oder andere Stimme vom Maestro selbst gespielt hören möchte, sollte es mal mit Ellinor versuchen...

Nachhaltiger wirken aber vielleicht doch meine Plattenbesprechungen für Amazon, die über den einschlägigen Link in der Spalte gegenüber zu finden sind.

Einen etwas längeren Text zu einem Thema aus der Musikgeschichte habe ich in den Siebziger Jahren für meinen Freund Tunkan geschrieben und 2003 noch einmal für sein Akkerman-Magazin überarbeitet: John Dowland und die Musik im elisabethanischen Zeitalter.

A propos Akkerman: mein einziger Upload auf YouTube hat auch etwas mit ihm zu tun...

Und schließlich: meine jahrelang gepflegte Sammlung von Covern des Titels Morning Dew.