Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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Schart, Aaron, last edited 2007-04-05

Studienordnung für die Erweiterungsprüfung im Fach Evangelische Theologie für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschule (LGHRGe)

 

Beschluss der Fachgruppenkonferenz Ev. Theologie vom  02.11.2005, geändert am 30.08.2006

 

§1

 

Die vorliegende Studienordnung enthält die Regelungen für ein ordnungsgemäßes Studium des Unterrichtsfaches Evangelische Theologie LGHRGe für die Erweiterungsprüfung. Nicht ausgeführte Bereiche finden sich in der Lehramtsprüfungsordnung vom 27. März 2003.

 

 

§2

 

(1) Die Erweiterungsprüfung setzt ein abgeschlossenes Lehramtstudium voraus. Das Studium der Ev. Theologie kann aber bereits vor dem Abschluss des Erststudiums aufgenommen werden.

 

(2) Das Studium reduziert gegenüber dem grundständigen Studiengang LGHRGe zwar den Umfang des verbindlichen Lehrveranstaltungsprogramms, aber nicht die Anforderungen an die zu bewältigenden Standards.

 

(3) Das Studium umfasst insgesamt mindestens 24 SWS. Die Trennung in Grundstudium und Hauptstudium sowie die Zwischenprüfung entfallen.

 

 

§3

 

(1) Das Studium umfasst die folgenden zwei Module des grundständigen Studiengangs LGHRGe, die erfolgreich zu absolvieren sind:

 

Modul 2 „Quellen und Entwicklungen“ (10 SWS), das sich aus fünf Veranstaltungen zusammensetzt:

I     A:        Bibelkunde (2 SWS) (=Modulkürzel M2-BK)

II   A:        Altes Testament: Geschichte Israels oder Neues Testament: Geschichte des Urchristentums (2 SWS) (=Modulkürzel M2-AT oder NT)

III  B:         Kirchengeschichte in Längsschnitten (2 SWS) (=Modulkürzel M2-HT)

IV  C:        Theologiegeschichte des Christentums (2 SWS) (=Modulkürzel M2-ST)

V   D:        Geschichte der Religionspädagogik (2 SWS) (=Modulkürzel M2-RP)

Modul 3 „Kernthemen und -probleme“, das vier Veranstaltungen umfasst:

I     A:        Grundfragen der Theologie des Alten Testaments oder des Neuen Testaments (2 SWS) (=Modulkürzel M3-AT oder NT)

II   B:         Epochen und Wendepunkte in der Geschichte der christlichen Dogmenbildung (2 SWS) (=Modulkürzel M3-HT)

III  C:        Grund und Gegenstand des christlichen Glaubens in systematischtheologischer Perspektive (2 SWS) (=Modulkürzel M3-ST)

IV  D:        Glaube und Lernen als Leitfrage der Religionspädagogik (2 SWS) (=Modulkürzel M3-RP)

 (2) Wird in Modul 2 im Bereich A eine alttestamentliche Veranstaltung gewählt, muss in Modul 3 im Bereich A eine neutestamentliche Veranstaltung belegt werden. Wird dagegen in Modul 2 im Bereich A eine neutestamentliche Veranstaltung gewählt, muss in Modul 3 im Bereich A eine alttestamentliche Veranstaltung belegt werden

(3) Aus Modul 4 des grundständigen Studiengangs LGHRGe sind 2 Veranstaltungen (insgesamt 4 SWS) und aus Modul 5 ist eine Veranstaltung (2 SWS) erfolgreich zu absolvieren. Die Veranstaltungen können frei gewählt werden.

§4 (Dieser Paragraph gilt erst für diejenigen, die im Sose 2006 oder später mit dem Studium begonnen haben)

 

(1) Im Verlauf des gesamten Studiums sind mindestens 20 Stdn. fachdidaktische Praxisstudien zu absolvieren.

 

(2) Die Praxisstudien können in der Schule, aber auch bei anderen Bildungsträgern und Kirchengemeinden abgeleistet werden.

 

 

§5

 

(1) Es sind zwei Leistungsnachweise zu erbringen: ein fachwissenschaftlicher und ein fachdidaktischer.

 

(2) Der fachwissenschaftliche Leistungsnachweis ist innerhalb der Module 3 oder 5 zu erbringen, und zwar wahlweise in Bereich A oder B oder C.

 

(3) Der fachdidaktische Leistungsnachweis ist im Bereich D zu erbringen, und zwar wahlweise innerhalb der Module 3 oder 4 (hier nur in Veranstaltung IV).

 

(4) Ferner sind in allen verpflichtenden Veranstaltungen Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme zu erbringen.

 

(5) Die erfolgreiche Teilnahme wird auf Grund eines bestandenen schriftlichen Tests, eines Kolloquiums oder auf Grund einer kleineren schriftlichen Arbeit (Kurzreferat, Protokoll o.ä.) bescheinigt.

 

 

§6 Zulassungsvoraussetzungen zu den Teilprüfungen der Ersten Staatsprüfung

 

(1) Die Zulassung zur fachwissenschaftlichen Prüfung erfolgt, wenn die Modulabschlussbescheinigungen der Module 2 und 3 und der fachwissenschaftliche Leistungsnachweis vorgelegt werden.

 

(2) Die Zulassung zur fachdidaktischen Prüfung erfolgt, wenn alle verbindlichen Veranstaltungen und die fachdidaktischen Praxisstudien erfolgreich absolviert wurden und der fachdidaktische Leistungsnachweis vorgelegt wird.

 

 

§7 Ablauf der Ersten Staatsprüfung

 

(3) Es ist eine fachdidaktische Prüfung und eine fachwissenschaftliche Prüfung abzulegen. Eine der beiden Prüfungen ist mündlich (45 Min. Dauer) und eine schriftlich (4-stündige Klausur) abzulegen.

 

(4) Der Prüfling darf wählen, welche der beiden Prüfungen mündlich und welche schriftlich abgelegt werden soll.


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Last modified: 2007-04-05