Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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Schart, Aaron, last edited: 2007-04-14

FACHGRUPPE  EV. THEOLOGIE  AUS  ESSEN

BEIM  IX. NÜRNBERGER  FORUM 2006

 

Die Studierenden Sarina Kulik und Dirk Sindram aus Essen nahmen zusammen mit Professor Herbert Schultze vom 26. - 29. SEPTEMBER 2006 an dem IX. Nürnberger Forum zur Kulturbegegnung mit dem Thema "Visionen wahr machen" (Leitung: Prof. Johannes Lähnemann) teil. Aus Deutschland und Ländern des gesamten Erdballs waren christliche, jüdische, muslimische, hinduistische, buddhistische und humanistische Vertreterinnen und Vertreter gekommen. In den Vorträgen und Workshops, die die Essener Delegation besuchte, wurden u.a. folgende Themen behandelt: Schwerter zu Pflugscharen (E.Goodman-Thau, Jerusalem), Irdisches Leben als Bewährung (F. Kandil Kairo/Karlsruhe), Das "Parlament der Armen", S. Sivaraksa, Bangkok), Schulbuchforschung interreligiös (Hj. Biener/J. Lähnemann, Nürnberg/ B. Bilgin, Ankara).

 

Etwas Besonderes bei dem Kongress waren "Symposien" an drei Tagen nach Art des Marktes der Möglichkeiten bei Kirchentagen. Lehrerinnen und Lehrer, Hochschullehrerinnen, Hochschullehrer sowie Mitarbeitende aus Religionsgemeinschaften stellten Projekte aus der Praxis vor, z.B. Erzählungen für israelische und palästinensische Schülerinnen und Schüler, Unterrichtsbeispiele vor hinduistischem und buddhistischem Hintergrund aus Asien, Praxis der Friedenserziehung von Norwegen bis nach Spanien, Mexico und Argentinien, Schulbücher aus Griechenland mit großer Offenheit für andere Religionen als die christliche.

 

Wir stellten unter dem Titel "Lernen über, von und mit Religionen" Blockseminare und die Arbeit mit Gastreferenten und -referentinnen vor. Besucherinnen und Besucher stellten uns viele Fragen. Einige nahmen sich gern unser Heft mit studentischen Arbeiten mit in ihre Heimat im In- und Ausland. Die Gespräche  an über dreißig Informationsständen waren für alle eine Horizonterweiterung. Ein Blick in die Stadt Albrecht Dürers rundete die Vielfalt ab. Wir sahen die Burg deutscher Herrscher, Spuren der NS-Judenhetze, den Ort des alliierten Gerichts gegen deutsche Kriegsverbrecher, aber auch die "Straße der Menschenrechte", in der jeder Artikel dieser Rechte in einer anderen Sprache vorgestellt wird.