Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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 Examensführer

Nützliche Tipps und Hinweise, zusammengestellt von Sonja Wilbert (Stand: 1999-12-31)

 

Das Hauptstudium und das Examen

Schwerpunktfach/Sek. I:

·      im gesamten Studium müssen Studien (=2 Seminare) gemacht werden in

·      drei Teilgebieten von A (Altes und Neues Testament)

·      B1 (Historische Theologie): Kirchengeschichte (Epochen oder     Längsschnitte)

·      noch einem Teilgebiet aus B

·      C2 (Systematische Theologie): Dogmatik

·      noch einem Teilgebiet aus C

·      D3 (Religionspädagogik): Religionsunterricht in der Grundschule

·      noch einem Teilgebiet aus D

·      Aus dem Hauptstudium sind ein Leistungsnachweis aus A und einer aus D, sowie ein qualifizierter Studiennachweis aus B oder C vorzulegen.

Weiteres Fach

·      im gesamten Studium müssen Studien (= 2 Seminare) gemacht werden in

·      A1 (Theologie): Geschichte des biblischen Israels und seiner Religion

·      A2 (Theologie): Jesus und das Urchristentum

·      A3 (Theologie): Kirchengeschichte (Epochen oder Längsschnitte)

·      noch einem Teilgebiet aus A (Dogmatik oder Ethik)

·      B3: Religionsunterricht in der Grundschule

·      noch einem Teilgebiet aus B

·      Aus dem Hauptstudium ist ein Leistungsnachweis aus B und ein qualifizierter Studiennachweis aus A vorzulegen.

·      Prüfungen können nur in den Teilgebieten abgelegt werden, in den Studien gemacht wurden

 

Beratungsmöglichkeiten

·      Fragen können an das Prüfungsamt gerichtet werden: Henri-Dunant-Str. 65; Öffnungszeiten: Mo 9.00-12.00h; Do 12.00-14.00h

·      auch Versuche außerhalb der Öffnungszeiten (vielleicht zuerst telefonisch) können erfolgreich sein

·      es gibt verschiedene Berater, die die Studierenden je nach Anfangsbuchstaben des Nachnamens betreuuen:

·      z. B.: T-Z = Frau Borkus Tel.: 183-7321-7382

·      allgemeinen Fragen hört bestimmt jeder Berater gerne zu

·      Zur Zeit der Anmeldung wird im Prüfungsamt eine Informationsveranstaltung angeboten. Den genauen Termin erfährt man, wenn die Anmeldungsbögen abgeholt werden.

·      Achtung!: Diese Veranstaltung findet meistens zu einem sehr späten Termin statt. Es ist sicherer, sich schon vorher zu informieren (auch bei schon angemeldeten Kommilitionen).

 

Die Meldung zum Examen beim Prüfungsamt

·      1. Aktion: ca. 4-5 Monate vor der richtigen Anmeldung werden die sogenannten „rosa Bögen“ im Prüfungsamt abgeholt.

·      Was ist da zu tun? Nicht viel (ist alles sehr unspektakulär):

·      Eintragen in eine Namensliste

·      Abgabe von zwei Briefumschlägen (normale Größe (!), frankiert, an sich selbst adressiert)

·      Tipp!: Auch wenn das bei Einigen verpönt ist, aber es ist ratsam an den ersten Tagen der Ausgabe hinzugehen, da die begehrtesten Prüfer von vielen Prüflingen angelaufen werden. Je schneller man die Bögen also hat, um so sicherer sind die Prüfer.

·      2. Aktion: Die letzten Scheine/Bescheinigungen einholen

·      Falls noch nicht alle Scheine vorhanden sind, muss spätestens jetzt den Unterschriften nachgejagt werden. Wichtig ist auch, sich alle Grund- und Hauptstudiumsbescheinigungen zu besorgen.

·      3. Aktion: Die Abgabe der ausgefüllten Bögen erfolgt ca. 4-5 Monate nach Abholung.

·      Wichtig: Zeit nehmen zum Ausfüllen; alle für die Anmeldung relevanten Seminare müssen angegeben werden. Deshalb: von Studienbeginn an alle besuchten Seminare (mit Seminarnummern) aufschreiben.

·      Zur Sicherheit: Alle Bögen, Scheine und Bescheinigungen einmal kopieren (sonst vergisst man noch, welche Prüfungsthemen man hat :-))

·      Das Prüfungsamt schickt dem Prüfling den genauen Termin zu, an dem er sich anzumelden hat. Dieser sollte möglichst wahrgenommen werden!!

·      Für die Anmeldung sind relevant: die ausgefüllten Bögen, die Scheine des Hauptstudiums, Grund- und Hauptstudiumsbescheinigungen und sonstige „Mitbringsel“ (Abizeugnis in beglaubigter Kopie, Lebenslauf, Lichtbild etc. - wird bei der Abholung der Bögen genau angegeben)

·      Entgegen aller Gerüchte: man darf auf den rosa Bögen (sogar weißes) Tipp-Ex benutzen ;-)

·      Die Anmeldung selbst:

·      Vorher müssen die Scheine etc. geordnet werden (wie genau erfährt man vor dem Anmeldungsbüro)

·      Der Bearbeiter sieht sich die Bescheinigungen durch (das war’s)

·      Falls Fehler auftauchen, wird der Prüfling in den nächsten Tagen angerufen und hat noch Zeit, die fehlenden Unterlagen zu besorgen.

·      Die nächste Information vom Prüfungsamt ist das offizielle Thema der Hausarbeit mit dem Abgabetermin.

 

Auswahl von Prüfungsthemen und PrüferInnen

·      Schwerpunkt/Sek. I: 4 Themen - zwei für die Klausur (+ ein Prüfer), zwei für die mündliche Prüfung (+ ein Prüfer)

·      weiteres Fach: 2 Themen (+ 2 Prüfer), eins aus A, eins aus B

·      In allen Fächern gilt: nur in einem der Prüfungsteilgebiete darf ein Leistungsnachweis (man beachte den Unterschied zum qualifizierten Studiennachweis) gemacht worden sein. Hier gelten nur die Leistungsnachweise des Hauptstudiums!!

·      Der Themensteller der Hausarbeit sollte frühzeitig (auch schon vor den Bögen) angesprochen werden. Man kann im Schwerpunktfach oder in ESL die Examensarbeit schreiben.

·      Man sollte sich mit den Prüfern nicht soviel Zeit lassen, da diese nicht unendlich viele Prüflinge annehmen. Es besteht die Gefahr, den gewünschten Prüfer nicht zu bekommen (betrifft besonders ESL und Deutsch)!

·      Es ist geschickt, sich Prüfer auszusuchen, die man schon aus Seminaren kennt. Ist dem nicht so, ist jetzt der späteste Zeitpunkt, dies nachzuholen.

·      Ähnlich läuft es mit den Themen: Nicht die exotischsten Themen, sondern die mit der meisten und besten Literatur sind gut für Prüfungen (diesbezüglich sollte auf jeden Fall das Gespräch mit dem Prüfer gesucht werden).

·      Ungefähr zeitgleich mit dem Thema der Examensarbeit, bekommt man die Namen der Prüfer für die Klausuren zugeschickt. Sollten hier Abweichungen zu den Wünschen vorhanden sein, sollte man sich nicht scheuen, das Prüfungsamt zu ‘nerven’.

 

Tipps und Tricks

·      Es ist nie falsch, einmal mehr in Sprechstunden zu laufen, um nach Literatur etc. zu fragen oder Gliederungen einzureichen.

·      Achtung: Gerade zur Anmeldungszeit sind die Sprechstunden sehr voll. Bringt Zeit mit bzw. seid frühzeitig da. Meistens hängen Listen an den jeweiligen Bürotüren, auf die man sich für eine Sprechstunde eintragen muss. Also: vielleicht schon mal ein paar Tage vorher hingehen.

·      Für das Thema der Examensarbeit empfiehlt sich, etwas zu nehmen, das einen wirklich interessiert. Man befasst sich so schnell nicht nochmal so lange mit einem Thema.

·      Es ist ratsam, die Literatur des jeweiligen Themas schon langfristig zu suchen, da es oft zu Wartezeiten kommt. Vor allen Dingen ist es wichtig, nicht nur in der Uni-Bibliothek, sondern auch in anderen (Fach-)bibliotheken zu forschen.

·      Für Studien- oder Prüfungsordnungen gibt es verschiedene Anlaufspunkte: Das Relibüro (R12 T04 E02), das Prüfungsamt oder die Fachschaft. Dort hängen auch die Terminkalender für das Prüfungsverfahren aus.

·      Auch wenn man sich gerne jetzt anmelden möchte, aber es sind noch nicht alle Scheine gemacht, sollte man nicht die Flinte ins Korn werfen. Es ist auch in den letzten Monaten noch möglich, Scheine zu machen, auch wenn dies etwas Organisationstalent (und so manche Nachtschicht) erfordert.

   

Und zum guten Schluss:

Niemand sollte sich von den Horrorgeschichten Anderer verrücktmachen lassen. Es ist wichtig, seinen eigenen Lernrhythmus zu finden und sich selbst das Prüfungsjahr so zu organisieren, dass man am wenigsten Stress hat. Am wenigsten lohnt sich die Angst vor der Jagd nach Prüfern und vor der Anmeldung!