Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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Schart, Aaron, last edited: 2007-04-05

Ausgestaltung der fachdidaktischen Praxisstudien für den GHR-Studiengang Ev. Religionslehre
(Beschluss der Fachgruppenkonferenz vom 11.01.2006)

Rechtsgrundlage ist die Praktikumsordnung der Universität Duisburg-Essen für Lehramtsstudiengänge vom 13. September 2005. Diese schreibt in §5 und 6 vor:

§ 5 Fachdidaktische Praxisstudien
(1) Die fachdidaktischen Praxisstudien finden im Hauptstudium statt und liegen in der Verantwortung der Fachbereiche.

(2) Die fachdidaktischen Praxisstudien umfassen Schulaufenthalte von jeweils mindestens 80 Stunden pro Unterrichtsfach,
Lernbereich oder beruflicher Fachrichtung sowie vorbereitende, begleitende und nachbereitende Lehrveranstaltungen im Umfang von jeweils mindestens 4 Semesterwochenstunden pro Unterrichtsfach, Lernbereich oder beruflicher Fachrichtung. Darüber hinaus ist eine Lehrveranstaltung im Umfang von mindestens 2 Semesterwochenstunden aus den Modulen „Grundlagen
von Schul- und Unterrichtsqualität“ (Modul 3) oder „Pädagogisches und psychologisches Denken und Handeln
in den Schulstufen“ (Modul 4) aus den Bildungswissenschaften nachzuweisen.

§ 6 Nachweise der Teilnahme
Die erfolgreiche Teilnahme an den Praxisstudien wird von den jeweils verantwortlichen Fachbereichen bescheinigt.
Nachgewiesen werden dabei im Einzelnen:
a. die erfolgreiche Teilnahme an den jeweilig zugehörigen Lehrveranstaltungen
b. die erfolgreiche Durchführung der Praxisphase
c. die Dokumentation der Praxisphase entsprechend der Vorgaben der jeweils gültigen Studienordnung.

Diese Beschlusslage der Universität wird von der Fachgruppe mit folgenden Regelungen umgesetzt:

1. Es gilt Vertrauensschutz. Von den Studierenden, die vor dem Sose 2006 ihr Studium aufgenommen haben, können die Praxisstudien nur in dem Umfang verlangt werden, wie dies bis dahin Bestandteil der Studienordnung war.

2. Fachdidaktische Praxisstudien können auf vierfache Weise erbracht werden:

- Erstens wird vorausgesetzt, dass Studierende der Ev. Theologie im Vorgriff auf das Hauptstudium bereits 20 Stdn. theologie-relevante fachdidaktische Praxisstudien im Rahmen des ESL-Orientierungspraktikums erbringen. Eine Nachweispflicht besteht nur dann, wenn mehr als 20 Stdn geltend gemacht werden.

- Zweitens wird davon ausgegangen, dass im Rahmen der Veranstaltung „Grundlagen der Fachdidaktik, inklusive einer Praxisphase“ (M4-RP2) 30 Stdn. erbracht werden. Eine Nachweispflicht besteht nur dann, wenn mehr als 30 Stdn geltend gemacht werden.

- Drittens können im Rahmen des Seminars „Religionspädagogische Handlungsfelder der Kirche in Schule und Gesellschaft“ (M4-RP1) Stdn. erbracht werden. In der Regel werden das 20 Stdn. sein.

- Viertens bleibt es den Studierenden überlassen, Stunden im Rahmen anderer Lehrveranstaltungen selbst zu organisieren.

Die Gesamtsumme der fachdidaktischen Praxisstudien beträgt mindestens 80 Stunden.

Die fachdidaktischen Praxisstudien sollen vorrangig in der Schule, können aber auch bei anderen Bildungsträgern und Kirchengemeinden abgeleistet werden.

3. Nachweis und Anerkennung

Der Umfang der fachdidaktischen Praxisstudien muss, soweit die Nachweispflicht nicht gemäß obigen Regelungen erlassen ist, nachgewiesen werden.

Zuständig für Nachweis und Anerkennung sind jeweils die Lehrpersonen, zu deren Lehrveranstaltungen die Studien gehören.