Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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Zur Organisation des Theologie - Studiums


Das Studium muss von den Studierenden im Spannungsfeld folgender Anforderungen organisiert werden:

Idealer Weise sollten alle vier Faktoren übereinstimmen, in der Realität tun sie das aber nicht immer.

Das Wichtigste sind die Anforderungen des Prüfungsamtes. Wer denen nämlich nicht genügt, besteht das Examen nicht. Ohne Examen kann man im Studium zwar viel gelernt haben, aber man wird nicht als Referendar/Lehrer eingestellt. Die Anforderungen des Prüfungsamtes erstrecken sich auf zwei Dinge:
    - das ordnungsgemäße und erfolgreiche Studium, das zur Meldung zum Examen berechtigt,
       nachzuweisen durch eine Aufstellung der belegten Veranstaltungen und die entsprechenden Scheine
    - die Examensprüfung selbst,
       innerhalb derer man -in begrenzter Weise- eigene Studienschwerpunkte zum Thema machen kann.

Um zu kontrollieren, ob und in welchem Maß die Studierenden auch die vorgesehenen Anforderungen erfüllen, hat das Prüfungsamt Prüfer und Prüferinnen bestellt, die diese Kontrolle durchführen. Ein großer Teil der Prüfenden lehrt an der Universität Essen. Die Studierenden haben ihrerseits -begrenzt- das Recht, aus den bestellten Prüfern auszuwählen. Auf Grund von personalen Engpässen kann es vorkommen, dass für bestimmte, von den Ordnungen her mögliche Studien- und Prüfungsschwerpunkte keine Lehrenden/Prüfer zur Verfügung stehen. In einem solchen Fall müssen sich die Studierenden den Realitäten anpassen.

Die Studienordnungen des Fachgebiets Evangelische Theologie regeln die nähere Ausführung der Anforderungen des Prüfungsamtes. Im Falle der Erweiterungsprüfung räumt das Prüfungsamt ausdrücklich ein, dass das Fachgebiet höhere Anforderungen stellen kann als das Prüfungsamt, wobei das Prüfungsamt in diesem Fall empfiehlt, den Anforderungen des Fachgebiets zu folgen. In allen Fällen, in denen Differenzen zwischen Bestimmungen und Auskünften des Prüfungsamtes und der Fachgruppe Evangelische Theologie auftauchen sollten, hat das Prüfungsamt das letzte Wort, insofern das 1. Staatsexamen betroffen ist.

Es ist in diesem Zusammenhang auch darauf hinzuweisen, dass seit WS 1994/95 neue gesetzliche Rahmenbedingungen in Geltung sind. Die wesentlichen Neuerungen sind die Zwischenprüfung und die sogenannte Freischuss-Regelung für das 1. Examen. Diese Rahmenbedingungen sind aber von der Fachgruppe Evangelische Theologie noch nicht in eine neue Studienordnung umgesetzt worden. Mit dem Prüfungsamt ist in dieser Sache eine vorläufige Regelung getroffen worden, siehe dazu die "Information zur Ersten Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen

Die Studierenden haben die Aufgabe, innerhalb dieses Rahmens ihr Studium zu gestalten. Angesichts von Personalknappheit und nicht zu vermeidenden Zeitüberschneidungen kann das eine anspruchsvolle Planungsaufgabe sein.


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Last modified: April 05, 2007