Schart, Aaron: Rezension von

Nogalski, James: Literary Precursors to the Book of the Twelve. Berlin - New York: Walter de Gruyter 1993. IX+ 301 S = BZAW 217. DM 138 ISBN 3-11-013702-X. Ders.: Redactional Processes in the Book of the Twelve. Berlin - New York: Walter de Gruyter 1993. IX + 300 S = BZAW 218. ISBN 3-11-013767-4.

 

Bei dem zweibändigen Werk handelt es sich um die überarbeitete Fassung der von Odil Hannes Steck betreuten Züricher Dissertation von 1991 "Redactional Layers and Intentions: Uniting the Writings of the Book of the Twelve." Diese wiederum geht zurück auf eine Master-Thesis der Faculty of the Baptist Theological Seminary in Rüschlikon (Schweiz) von 1987 mit dem Titel "The Use of Stichwörter as a Redactional Unification Technique in the Book of the Twelve."

1. Fragestellung und Aufteilung der Bände

Nogalski widmet sich der in der bisherigen Forschung nur am Rande behandelten Frage, wie die zwölf Schriften umfassende Sammlung des Zwölfprophetenbuchs entstanden sei. Ausgegangen wird dabei von der Annahme, daß die antike Abschreibtradition, die die zwölf kleinen Propheten stets auf eine Rolle geschrieben hat, mehr signalisiert als eine zufällige Zusammenstellung voneinander unabhängiger Bücher. Erhärtet wird diese Annahme durch eine gründliche Untersuchung des "Catchword Phenomenon". Damit bezeichnet Nogalski den Umstand, daß der letzte Abschnitt des einen Buches mit dem ersten des unmittelbar folgenden Buches in den meisten Fällen einige Stichworte gemeinsam hat. Einige dieser Verbindungen sind so signifikant, daß sie schon lange aufgefallen sind (so etwa Joel 4,16 // Am 1,2). Auf andere hingegen hat erst Nogalski aufmerksam gemacht (z.B. Zef 3,20 "in jener Zeit" // Hag 1,2). Lediglich in zwei der elf Fälle sieht Nogalski das Prinzip der Verkettung durch Stichwortbezüge außer Kraft gesetzt: Im Fall von Jona 4 // Mi 1 und Sach 14 // Mal 1. Nogalski erklärt das damit, daß das Stichwortverkettungsphänomen in einer Sammlung ohne Jona und Sach 9-14 voll operativ war, aber durch die spätere Einfügung dieser Textkomplexe unterbrochen bzw. modifiziert wurde.

Da diese Art von Verkettung kaum als Zufall erklärt werden kann, muß dahinter redaktionelle Aktivität vermutet werden. Von daher liegt es nahe, die Schluß- und Anfangskapitel zu untersuchen, um genaueren Aufschluß darüber zu erhalten, welche Redaktionsschichten sich identifizieren lassen. Die Aufteilung des Stoffes auf die zwei Bände reflektiert dabei bereits die redaktionsgeschichtliche Gesamtthese: Im ersten Band "Literary Precursors to the Book of the Twelve" behandelt Nogalski die Bücher, die seiner Meinung nach zu zwei voneinander unabhängigen Schriftensammlungen gehörten, die dem Zwölfprophetenbuch als Ganzem voraus lagen. Es handelt sich zum einen um Hos, Am, Mi und Zef und zum anderen um Hag und Sach 1-8. Im zweiten Band "Redactional Processes in the Book of the Twelve" werden dann die Bücher untersucht, deren Zusammenstellung mit den bereits existierenden Sammlungen das Zwölfprophetenbuch ergab, nämlich Joel, Obadja, Nah, Hab, Mal zusammen mit den zwei späteren Ergänzungen Sach 9-14 und Jona (s.u.).

 

 

2. Vorgehen

Nogalski geht so vor, daß er jede Schrift des Zwölfprophetenbuchs zunächst kurz auf ihre Makrostruktur hin befragt und dann das jeweilige Anfangs- und Schlußkapitel literarkritisch untersucht. Die ermittelten sekundären Zusätze werden dann unter zweifachem Blickwinkel betrachtet: Zum einen achtet Nogalski darauf, ob die Zusätze die Intention erkennen lassen, verschiedene Bücher miteinander in Beziehung zu setzen, und zum andern versucht er, die verschiedenen Zusätze Redaktionsschichten zuzuordnen, die gleichzeitig auch an anderen Stellen des Zwölfprophetenbuchs identifizierbar sind.

Als Beispiel sei die Untersuchung von Amos herausgegriffen (I, 74-122). Nach einer kurzen Darstellung der Makrostruktur des Buches widmet sich Nogalski der literarkritischen Analyse. Für besonders wesentlich hält er die Beobachtung, daß Amos-interne Stichwortverknüpfungen, wie sie besonders E. Bosshard (BN 40 [ 1987] 33) und R. G. Kratz (in einem unveröffentlichten Vortrag) als strukturbildend herausgestellt haben, in keinem Falle über Am 9,6 hinausreichen. So ist z.B. die Wiederaufnahme der Stichworte "Erdbeben", "Gipfel des Karmel" und "trauern" aus Am 1,1-2 in Am 9,1-6 als bewußtes Endsignal zu deuten. Mit Am 9,6 wird eine ältere Fassung von Amos geschlossen haben, die Nogalski einer deuteronomistischen Redaktion zuweist. Ungewöhnlich ist, daß er auch die hymnische Passage Am 9,5-6 dieser Redaktion zurechnet, die eigentlich keine Berührungen zu deuteronomistischem Vokabular und Vorstellungsgut erkennen läßt. Nogalski gibt denn auch zu: "This model requires a certain flexibility in the form of a willingness to ascribe more of this material to ‘Deuteronomistic’ influence than has heretofore been supposed."(I, 81 Anm. 24).

Im Rahmen der Analyse der Anfangskapitel Am 1,1-2,16 identifiziert Nogalski drei sekundäre Schichten. Erstens sei die Überschrift in Am 1,1 deuteronomistisch überarbeitet worden. Zweitens sei der gesamte Vers Am 1,2 sekundär. Er sei vorexilischen Ursprungs und lag der deuteronomistischen Redaktion also bereits vor. Die enge Parallele von Joel 4,16 und Am 1,2 kann aus diesem Grund nur so gedeutet werden, daß der spät-nachexilisch zu datierende Vers Joel 4,16 bewußt an Am 1,2 anknüpfe. Drittens werden die Tyros-, die Edom- und die Juda-Strophe der deuteronomistischen Schicht zugewiesen.

An dieser Stelle schiebt Nogalski die Behandlung einer Frage ein, die in das eigentliche Zentrum seiner Untersuchung führt: Läßt sich die redaktionelle Aktivität in Am mit derjenigen in anderen Büchern in Beziehung setzen? Schon oft war aufgefallen, daß die Überschrift Am 1,1 enge Formparallelen in Hos 1,1; Mi 1,1 und Zef 1,1 hat. Nogalski stellt zusätzlich heraus, daß die vier Überschriften einen Versuch darstellen, die vier verschiedenen Propheten systematisch einander zuzuordnen (I, 85). Hosea erscheint als Hauptfigur, der die Verkündigungszeiten von Amos und Micha mit umfaßt, Zefanja dagegen als Prophet einer neuen Epoche, der aber über seine Genealogie (Zef 1,1 nennt "Hiskija", der auch in Mi 1,1 und Hos 1,1 erwähnt ist) mit der vorherigen Epoche verbunden ist. Die Könige Hiskija und Joschija erscheinen in den Überschriften als besonders hervorgehoben. Das verstehe sich am ehesten von einer deuteronomistischen Konzeption her, nach der es diese beiden Könige waren, deren Reformen die Zerstörung Jerusalems hinausschieben konnten. Die Metapher vom Ehebruch Israels, wie sie Hos 1 vor Augen stellt, wird aus deuteronomistischer Sicht als Beleg für die Notwendigkeit von kultischen Reformen gelesen. In Zef 1,4 wird dann festgehalten, daß auch das Südreich sich des kultischen Abfalls zu fremden Göttern schuldig gemacht hat (vgl. die enge Berührung zu Hos 10,5 und 2 Kön 23,5) und deshalb ebenso untergehen wird wie Samaria. All diese Beobachtungen rechtfertigen nach Nogalski die These, daß Vorstufen von Hos, Am, Mi und Zef von deuteronomistischen Kreisen als eigenständige Sammlung ("Deuteronomistic Corpus") herausgegeben wurden.

Dann wird das Schlußkapitel Am 9 analysiert: Nachdem die deuteronomistische Fassung des Amosbuches mit der Vision einer totalen Vernichtung Israels (Am 9,1-6) geendet hatte, habe dem eine erste sekundäre Schicht (Am 9,7-10) die Vorstellung von einem Rest entgegengesetzt, der den Untergang überlebt. Die zweite sekundäre Schicht, Am 9,11.12b.13aa .14-15, habe dann eine Wiederherstellung des davidischen Königtums verheißen. Der literarische Horizont dieser beiden Schichten reicht nicht über das "Deuteronomistic Corpus" hinaus. Die Redaktionen, der wir diese Zusätze zum Amosbuch verdanken, haben also den vier Schriften Hos, Am, Mi, Zef keine weiteren hinzugefügt. Anders sei das mit der letzten Schicht, Am 9,12a.13ab b. Diese enthalte einerseits einen bewußten Rückbezug auf Joel (vgl. Am 9,13 // Joel 4,18), andererseits blicke sie mit der besonderen Erwähnung Edoms auf Obadja voraus (vgl. besonders Am 9,12 // Obd 17ff). Daraus folgert Nogalski, daß sowohl Joel als auch Obadja Bestandteil eines entsprechenden Mehrprophetenbuches waren. Diese Beobachtungen an Amos erhärten sich auch bei der Untersuchung der anderen Schriften.

So kommt Nogalski zu folgender Gesamtthese: Vorstufen von Hos, Am, Mi und Zef bildeten ein "Deuteronomistic Corpus", das in der Folgezeit zwei Redaktionen erfahren hat. Dabei wurde die harte Gerichtsbotschaft der vorexilischen Prophetie schrittweise durch heilvolle Verheißungstexte (Hos 2,18ff; Am 9,7-10.11-15*; Mi 2,12-13; 4-5*; 7*; Zef 3,9-19*) erweitert. Unabhängig davon entstand in frühnachexilischer Zeit ein Korpus, das Hag und Sach 1-8 umfaßte. Zentrales Anliegen ist der Wiederaufbau des Tempels. In der späten persischen Zeit entsteht eine Art von Prophetie, wie sie am klarsten in Joel greifbar wird. Aus deren Geist heraus wird es unternommen, das Deuteronomistische Korpus mit dem Haggai-Sacharja-Korpus zu vereinen. Zusätzlich wird weiteres Material eingearbeitet, nämlich Nahum, Habakuk, Obadja und Maleachi. Um ein schriftenübergreifendes Ganzes entstehen zu lassen, werden Stichwortverkettungen implementiert, die zugleich das ältere Textmaterial dem neuen hermeneutischen Horizont einpassen. Diesem Elfprophetenbuch wurden dann, wohl erst in griechischer Zeit, noch Sach 9-14 und Jona hinzugefügt. Innerhalb dieses Redaktionsganges läßt sich noch erkennen, daß Sach 14 und Mal 3,22-24 einen Horizont entwickeln, der über das Zwölfprophetenbuch hinaus reicht und wahrscheinlich den Kanonteil Nebiim (Jos bis Mal) als Ganzen umgreifen will (vgl. die bereits von W. Rudolph [ KAT 13,4] notierten Bezüge von Mal 3,22-24 auf Jos 1).

 

3. Bewertung

Die Studie von Nogalski ist ohne Zweifel als ein Meilenstein in der Erforschung der Entstehungsgeschichte des Zwölfprophetenbuchs einzustufen. Er hat in eindrucksvoller Breite und Genauigkeit die bisherige literarkritische Forschung im Blick auf die Frage nach schriftenübergreifenden Redaktionsprozessen durchgearbeitet. In vorbildlicher Weise sammelt er verschiedene Beobachtungen und wägt die Überzeugungskraft verschiedener Hypothesen behutsam gegeneinander ab.

Mit der gründlichen Untersuchung des Stichwortverkettungsphänomens hat Nogalski offensichtlich einen geeigneten Zugang zum Thema gefunden. Es ergeben sich genügend Indizien, die, freilich kombiniert mit Beobachtungen anderer Art, wie z.B. im Falle des "Deuteronomistic Corpus" der Überschriften, eine solide Hypothese zur Redaktionsgeschichte des Zwölfprophetenbuchs erlauben. Freilich schränkt dieser Zugangsweg den Blick auch ein. So spielen Bezüge, die nicht in Schluß- oder Anfangskapiteln vorkommen, nur eine geringe Rolle. Schon F. Delitzsch und U. Cassuto haben aber darauf hingewiesen, daß die Stichwortverbindungen auch an anderen Stellen innerhalb einer Schrift stehen (F. Delitzsch, [ 1851] Wann weissagte Obadja?, 92; U. Cassuto, [ 1973] The Sequence and Arrangement of the Biblical Sections, 5). So ist z.B. der Bezug der Umkehraufrufe Hos 14,2 und Joel 2,12-13 erheblich signifikanter als die von Nogalski angeführten Stichworte, die Hos 14,8 mit Joel 1 verbinden ("Einwohner" auch in Joel 1,2, "Korn" auch in Joel 1,10, "Weinstock" auch in Joel 1,7, "Wein" auch in Joel 1,5). Ein weiteres Beispiel wären Hab 2,20 und Zef 1,7 ("Schweigt!"), die deutlicher aufeinander bezogen sind als Hab 3 und Zef 1.

Nogalskis redaktionsgeschichtliche Gesamtthese enthält viele weiterführende Elemente. Sehr überzeugend ist die Annahme eines "Deuteronomistic Corpus", das Vorstufen von Hos, Am, Mi und Zef umfaßt habe, wobei man über die Bezeichnung "deuteronomistisch" dann sicher noch diskutieren kann. Das stärkste Argument ist in diesem Zusammenhang das System der Überschriften (Hos 1,1; Am 1,1; Mi 1,1; Zef 1,1). Auch die Herausarbeitung der großen Bedeutung, die Joel für das Zwölfprophetenbuch hat, ist überzeugend. Es wird so etwas wie eine "Joel-related layer" gegeben haben, die für die Endgestalt des Zwölfprophetenbuchs von entscheidender Bedeutung war. Es ist kaum zu übersehen, daß sich die Ankündigung des "Tages YHWHs", die das zentrale Thema des Joel-Buches darstellt, wie ein roter Faden durch das Zwölfprophetenbuch zieht. Gleichwohl ist die Frage, ob Nogalski dieser Schicht nicht zu viel Redaktionsarbeit zuweist. So bleibt zu untersuchen, ob nicht Nahum und Habakuk auf der einen und Haggai und Sach 1-8 auf der anderen Seite bereits vor der "Joel-related layer" Eingang in ein Mehrprophetenbuch gefunden hatten. Dazu würde passen, daß die an Joel orientierten Glossen innerhalb von Hag und Sach (nämlich Hag 2,17.19*.22 und - weniger wahrscheinlich - Sach 1,14b.15) lediglich einen peripheren Status haben. Die Textmerkmale, die Hag und Sach in zentraler Weise mit den vorherigen Schriften verbinden, nämlich das chronologische Gerüst und der Verweis auf die früheren Propheten in Sach 1,1-6, zeigen dagegen keine Aufnahme joelischer Sprache und Motivik. In gleicher Weise gilt das für Nahum und Habakuk. Nimmt man die Analyse von Nahum als Beispiel, so verweist Nogalski auf zwei Textstellen, die eindeutig die Präsenz Joels im Mehrprophetenbuch voraussetzen: Nah 1,2-3, wo Formulierungen aus Joel 2,13 und 4,21 kombiniert sein sollen (I, 115-116), und die knappen Glossen in Nah 3,15ag .16b, die von deutlicher Nähe insbesondere zu Joel 1,4 geprägt seien. Diese Indizien reichen kaum aus, um zu behaupten, daß Nahum von der "Joel-related layer" substantiell überarbeitet worden sei. Vielmehr ist deutlich, daß die wesentliche Redaktionsarbeit an diesem Buch keine Vertrautheit mit dem Vokabular und der Konzeption von Joel zeigt. Die von Nogalski ansonsten beobachteten Bezüge, etwa von Nah 1,4 ("verdorren des Karmel") auf Am 1,2, sprechen dafür, daß die Einbindung Nahums in ein Mehrprophetenbuch den Joel-Glossen bereits voraus lag.

Ein kleinerer Kritikpunkt sei noch angemerkt. Es besteht kein Zweifel daran, daß das Zwölfprophetenbuch eine so umfangreiche Untersuchung wie die von Nogalski verdient hat. Die Frage nach schriftenübergreifenden Redaktionsprozessen setzt eine sorgfältige Analyse der Einzelbücher voraus, was bei der Vielzahl der in der Forschung vertretenen Thesen eine enorme Detailarbeit impliziert. Hier hat Nogalski außerordentlich viel geleistet, was auch für diejenigen interessant sein dürfte, die lediglich ein einzelnes Buch in Isolation vom jetzigen Kontext auslegen wollen. Auf der anderen Seite hätte es der Lesefreundlichkeit des Werkes sicher nicht geschadet, wenn sich Nogalski stärker auf die übergreifenden Fragen konzentriert hätte. Obwohl er sehr viele Querverweise einstreut und hin und wieder exkursartig die übergreifenden Fragestellungen ins Auge faßt (z.B. Exkurs: Deuteronomistic Corpus, I,176-178; den Überblick über die intertextuellen Bezüge erleichtern auch die zwei Anhänge "Appendix of Allusions and Citations" I,301 und II,290-291), ist es nicht immer einfach, die Argumente für die schriftenübergreifenden Thesen zusammenzusuchen.

Nogalski hat die Forschung auf jeden Fall ein großes Stück vorangebracht. Die Frage nach der Redaktionsgeschichte des Zwölfprophetenbuchs als Ganzem dürfte nach mancherlei Veröffentlichungen zum Thema nun endgültig ein etablierter Forschungsschwerpunkt werden. Die Schriften des Zwölfprophetenbuchs wollen nicht isoliert voneinander interpretiert werden. Sehr eindrücklich ist, wie gerade unscheinbare Glossen, die bisher in der Exegese oft völlig ignoriert wurden, ein erhebliches Gewicht gewinnen, weil sie Rückschlüsse auf die Intentionen der schriftenübergreifenden Redaktionen erlauben. Nun sind weitere Fragestellungen zu behandeln. So gilt es etwa, die mittleren Kapitel der Bücher zu berücksichtigen, die Nogalski nur sehr am Rande untersucht hat. Auch die genauere Gestalt des "Deuteronomistic Corpus" und seine Vorgeschichte wären eine lohnende Weiterführung. Dabei ist zu vermuten, daß die Substanz seiner Thesen breite Anerkennung finden wird, auch wenn manche Bereiche seiner Theoriebildung noch durch überzeugendere Vorschläge ersetzbar scheinen.