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Kunst!

Das Kunstwerk-die Ansicht Der Künstler Richard Serra

 

Das Kunstwerk - die Ansicht

Besteigt man auf begrünten Wanderwegen die Halde, bietet sich dem Auge oben angekommen eine schier endlose, leere Fläche: Ähnlich einer Mondlandschaft gestaltet ist die Oberfläche mit aus Untertagebau stammendem Material aufgeschüttet.

Der schwarze Untergrund hebt sich fast traumhaft von der Umgebung, dem weiten Ausblick ab. Unmittelbar läßt dies den Eindruck einsamer Abgeschiedenheit erfahren. In diesem Moment scheint es nur das eigene Selbst zu geben.

 

ausblickAm höchsten Punkt erstreckt sich ein unverstellter Panoramablick auf das Ruhrgebiet: Industrieanlagen, hochragende Türme, Zechensiedlungen - Leben und Arbeiten in der Region.

 

Die 14,2 m hohe Stahlbramme im Mittelpunkt der Halde bietet auf der riesigen Fläche und vor dem Hintergrund des gewaltigen 360° Rundblicks Orientierung.

Steht man vor ihr, wirkt sie gewaltig.

Durch ihre Neigung von 3° in Richtung Süden scheint sie geradezu in den Boden einzusinken. In Relation zu ihrer Umwelt, der zu Fuße liegenden Region, relativiert sich die gigantische Skulptur und tritt mit ihr in einen maßstäblich-formalen Dialog.

 

strich

Der Künstler: Richard Serra

Richard Sierra wurde am 2.11.1939 in New York geboren. Seit einem Studienaufenthalt in Italien 1965/66 experimentierte er mit neuen Materialien wie Gummi, Neon und Blei. Später bezog er große Stahlkurven mit ein. Seitdem sind das Material Stahl und spannungsreiche Raumbezüge Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit.

So weisen auch zwei seiner Werke , die es im Ruhrgebiet zu sehen gibt, diese Kennzeichen auf: Mit der Bramme der Schurenbachhalde in Essen von 1998 und dem `Terminal` von 1977 am Bochumer Hauptbahnhof ist Serra hier mit zwei großen Stahlskulpturen vertreten.

Das Ruhrgebiet kennt Richard Serra schon seit einigen Jahren. Nicht zuletzt dienten ihm die Stahlwerke des Ruhrgebiets immer wieder als Atelier für die Fertigstellung seiner Stahlarbeiten. Er ist in der Bochumer Galerie-m vertreten.

 

 

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