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Die Halde als Landmarke

Die Halde als Landmarke Daten zur Schurenbachhalde

"Die Bramme hält den Moment fest, in dem eine Zivilisation stirbt und eine neue beginnt:" Richard Serra (aus: Siepelt)

Wozu braucht das Ruhrgebiet Landmarken? - Wer kein Bild von sich hat, kann sich auch keines machen.`

War dieses Bild der Industrielandschaft Ruhrgebiet bislang als düsteres Gewölk aus rauchenden Schloten und unwirtschaft-lichen Oberflächen in den Köpfen virulent, bietet nun der neue Blick auf die Emscherregion nach dem Strukturwandel ein anderes Bild: Die Abwesenheit des Schönen dieser Region wurde umgekehrt in anwesendes Schöpfungspotential unglaublicher Orte und Raumbeziehungen. Riesige Skulpturen, Türme und Leuchtmarken sollen die Grenzen des Ruhrgebiets nachziehen und Orientierung bieten.

Erstmals wurden hier Künstler in die ökologische, ökonomische Umgestaltung der postindustriellen Landschaft einbezogen. Serras Idee war es, die Oberfläche der Halde in eine Mondlandschaft zu verwandeln - nichts sollte den Blick ablenken. Die Oberfläche wurde also zu einer konvex-gewölbten Ellipse gestaltet. Auf ihrem höchsten Punkt wurde eine Stahlskulptur, eine Bramme, einer Kompaßnadel gleich, errichtet.


Die Schurenbachhalde ist Teil der "Route Industrienatur" und somit am "Emscherpark Radweg Nord" angebunden.

 

Daten zur Schurenbachhalde:


Bramme:

Gewicht 67 t
Höhe 14,5 m
Breite 4,2 m
Tiefe 13,5 m
Neigung um 3° nach Süden = 45 cm
Statik für die Windbelastung eines 30stöckigen Wohnhauses berechnet

Halde:

Höhe 50 m (86 ü. NN)
Masse 25,2 Mio. t Gestein
Grundfläche 43 ha
Lage Grünzug C des Emscherparkes, Essen-Altenessen

 

Die Halde

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