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Leitideen für die umgebaute Reithalle  

Selbstverwaltung
- Struktur - Inhalte - Ziele - Projekte
Kooperation/Umbau

  • "Dach für unterschiedliche Jugendkulturprojekte"

  • Leitidee legitimiert sich aus der Definition von "Jugendkultur"

  • Raum zur Selbstentfaltung

  • Jugendliche wollen Kulturarbeit selbst in die Hand nehmen, sich selbst organisieren, eigene Bedürfnisse kennenlernen und ausleben, haben eigene Kulturen mit eigenen Regeln und Ausdrucksformen

  • Orientierungen und Weltbilder verschieden wie nie zuvor

  • Raum für Jugendsubkulturen

  • Austausch und Verständnis der Gruppen untereinander

  • Ständiger Wandel bedingt Flexibilität / variable Nutzung der Räume

  • Zielgruppe: Altersgruppe ca. 15-27 Jahre  

     Selbstverwaltung

  • Vorstellung von Basisdemokratie

  • Jugendliche sind in allen Entscheidungsgremien vertreten

  • Organisation des Hauses selbstbestimmt und in eigener Verantwortung

  • Keine pädagogischen Aufgaben/Fachkräfte

  • Menschlicher Kontakt steht im Vordergrund

  • Problematiken werden durch einfache Stellungnahmen bzw. Meinungsäußerungen gelöst, evtl. hausinterne Beratung oder Hinweis auf kompetente externe Stellen

  • Selbstverwaltung unabhängig von päd. geschulten Mitarbeitern

  Ziele:  

  • Möglichkeit, sich selbstbestimmt u. i. eigener Verantwortung zu entfalten, bzw. dies zu erlernen;

  • sich ohne Druck und Zwang im Hause frei aufhalten zu können;

  • Möglichkeiten, eigene Ideen zu entwickeln;

  • gefordert, bei der Verwirklichung dieser Ideen mitzuwirken;

  • dadurch Verantwortung übernehmen lernen;

  • Selbstbewußtsein aufbauen bzw. steigern;

  • kennenlernen demokratischer Strukturen und Umgang mit ihnen durch Einbeziehung in die Gremienarbeit, in denen entschieden, koordiniert, und organisiert wird.

Struktur

Regelmäßige Gruppentreffen:

  • Grundsätzlich ehrenamtliche Mitarbeit (evtl. freier Eintritt, freie Getränke)

  • Infrastruktur des Hauses bilden 14 Mitarbeiter, die von 5-35 Std. mitarbeiten.( 8 DM Stundenlohn + Lohnnebenkosten/Steuerkarte)

  • Betriebskostenzuschuß der Stadt von 180.000 DM

  • Verwendungskostennachweis an das Jugendamt

  • Trägerverein übernimmt die gesetzlichen Pflichten, ist einbezogen in die Arbeit des Vereins und gleichzeitig Arbeitgeber für die Angestellten des AZ.

  • Der Verein hat die Anerkennung als Träger der Freien Jugendpflege gem. KJHG .  

     Inhalte

  • Schwerpunkte liegen auf den Bereichen:

  • Kultur u. Bildungsangebote

  • Künstlerische u. kreative Freizeitgestaltung

  • Sportliche u. spielerische Freizeit

Soziale u. päd. Angebote:

  • Projekte

  • Vernetzung mit anderen Zentren  


Kultur/Bildung:  

  • Konzerte

  • Filmveranstaltungen

  • Ausstellungen

  • Theatervorführungen

  • Kleinkunst

  • Lesungen

  • offene Sessions

  • Kabarett

  • politische Bildungsveranstaltungen bis hin zu Fortbildungsangeboten

     Ziele:

  • Klientel so weit wie möglich in die inhaltliche Gestaltung einzubeziehen

  • Großer Teil der Veranstaltungen soll von autonom arbeitenden Gruppen oder engagierten Einzelpersonen in Eigenverantwortung geplant und durchgeführt werden.

  • Infrastruktur wird durch den Stamm der Festangestellten sichergestellt, stehen beratend zur Seite und koordinieren einzelne Veranstaltungen sinnvoll miteinander.

Freizeitangebote:

  • Räumlichkeiten und Materialien für künstlerische und kreative Entfaltung z.B.: in Schreinerei, Atelier, Fahrradwerkstatt etc. Fertigkeiten werden autodidaktisch erworben oder handwerkliche Kompetenzen weitervermittelt

  • z.B.: Inline Skatebahn, Kicker, Billardtisch Teestube Treffpunktcharakter, niedrige Getränkepreise, kein Konsumzwang

  • Rahmen für gemütliche und zwanglose Atmosphäre Austauch, gegenseitige Bereicherung zwischen Menschen unterschiedlichen Alters, sozialer Herkunft, versch. persönlicher Interessen


  • Freiraum für Kommunikation und Entwicklung von Jugendkultur geprägt von gegenseitigem Respekt anstelle von Vereinzelung und Konkurrenz

  • Treffpunkt für verschiedene politische und kulturschaffende Initiativen

  • Kostenfreie Nutzung von Räumen und Büro

  • Austausch und wechselseitige Unterstützung und Vernetzung der Gruppen Soziales/Pädagogisches

  • Anlaufpunkt für sozial benachteiligte Jugendliche und Heranwachsende, die sich mit ihren Problemen respektiert und unterstützt fühlen sollen

  • Befähigung zur Selbsthilfe (Selbsthilfegruppen, Elterngruppen, alleinerziehende Eltern u.a.m.)

  • Regelmäßige Termine für kostenfreie Sozialberatung (Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Zivildienst -u. Rechtsberatung durch externe Fachkräfte)

      Pr
    ojekte

  • Neben kontinuierlichen Angeboten der Basisstation sollen Jugend - und Kulturprojekte geplant und entwickelt werden

  • Längere Projekte finanziert durch Akquisition eigener Budgets

Kleinere Projekte werden aus dem laufenden Betrieb finanziert Angedacht sind:

Alternative Messen zu speziellen Themen

  • z.B.:"Einfälle statt Abfälle" mit Workshop

Ganze Produktionen über längere Zeit aus den Bereichen:

  • Kunst, Bauen, Theater, Film, Musik etc. Vom Bühnenbild bis hin zu Proben, bzw. Vorstellung in der Halle.

Netzwerkveranstaltungen und Kongresse:

  • Ausstellungen / Festivals: Jonglieren und Kleinkunst, Theater, Filmothek zu speziellen Themen, Video ,Basare, Trödel, Märkte

  • Skatebahn

  • Halle, Freiraum für eigene Wünsche und Ideen     Vernetzung  

  • Teilnahme an Sitzungen Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRW (LAG)

  • Direkte Kontakte zu den Zentren der Nachbarstädte, kontinuierlicher Austausch - Möglichkeit zu gegenseitiger Kritik , Inspiration und Kooperation - Ermutigung und Unterstützung anderer Initiativen  


Umbau

Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitskräften in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungswerk Mülheim (BBWe) MH und AB-Kräften des Programms Arbeit statt Sozialhilfe (ASS) wurden Arbeiten im Bereich der Halle, Teestube und der Basisräume in einer Zeitspanne von 2-3 Jahren durchgeführt. Dabei erhielten viele Menschen eine qualifizierte und fachkundige Anleitung, konnten in den Arbeitsalltag eingegliedert werden und erhielten eine Zukunftsperspektive.

Dies führte darüberhinaus zu einer Gesamtkostenreduzierung. Die Eigenleistung der Jugendlichen (Muskelhypothek) steigerte sich von zunächst angenommenen 20.000 DM auf 125.000 DM (Hoher Identifikationsgrad)  

(Quelle.: Barbara Schmidt)