Alkalische Reaktion
Das Waschen mit Seifen bringt verschiedene Nachteile mit sich. 

Seifen, als Natrium- bzw. Kaliumsalze der Fettsäuren, liegen in wässriger Lösung dissoziiert vor.
Die Seifenanionen reagieren mit den Wassermolekülen nach folgender Reaktionsgleichung:
Das Gleichgewicht liegt auf der Seite der undissoziierten Säure, so dass die Hydroxid-Ionen die stark alkalische Reaktion der Seifenlösung bewirken (daher auch die Bezeichnung "Seifenlauge"). Eine solche alkalische Seifenlösung führt bei empfindlicher Haut zu Hautreizungen und bei übermäßigem Waschen sogar zur Schädigung des Säuremantels der Haut.
Beim Waschen von Naturfasertextilien (z.B. Seide, Wolle) kann das alkalische Milieu zum Verfilzen und zur Zerstörung der Faser führen. 
Photos: Wollfasern vor und nach mehrmaligem Waschen mit Seife
Wollfaserbehandlung mit Seife
 

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