Bildung schwerlöslicher Fettsäuren
Gibt man zu einer wässrigen Seifenlösung eine Säure, so bilden sich Fettsäuren und die Seife verliert ihre Reinigungswirkung. Die Seifen-Anionen reagieren dabei mit den Hydronium-Ionen zu den entsprechenden schwerlöslichen Fettsäuren.
Die schwerlöslichen Fettsäuren trüben die Lösung, verhindern eine Schaumbildung und können sich auf den Textilien ablagern, was dann zum Vergrauen der Wäsche führt. Säuren, die eine solche pH-Wert-Verschiebung der Seifenlösung bewirken können, finden sich z.B. in Form von Schweiß (Buttersäure) und Obstflecken (Zitronen- und Ascorbinsäure) auf den verschmutzten Textilien.
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