Bleichmittel
Viele Verschmutzungen, z.B. Farbstoffflecken (Rotwein, Kaffee, Tinte, Früchte, Kosmetika) kann man allein durch Waschen mit Tensiden aus den Textilien nicht entfernen. 
Bis zur Mitte des 19. Jh. diente zur Fleckenentfernung die Rasenbleiche, bei der feuchte Wäsche auf dem Rasen ausgelegt, und so der Sonnenstrahlung ausgesetzt wurde. 
Beim Bleichen werden die konjugierten  p-Elektronensysteme chromophorer Verbindungen oxidativ zerstört. Grundlage des Bleichvorgangs ist die Freisetzung von Wasserstoffperoxid, aus dem sich dann atomarer (nascierender) Sauerstoff entwickelt.
Bei der Rasenbleiche wird der nascierende Sauerstoff aus dem Wasser mit Hilfe der kurzwelligen Sonnenstrahlung gebildet.
Heute erfolgt eine kontrollierte oxidative Bleiche während des Waschprozesses mit Bleichmitteln.
Durch die Bleiche wird zusätzlich eine keimtötende Wirkung erzielt.
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