Eine wichtige Voraussetzung für das Benetzen von verschmutzten Textilien ist die Verknüpfung zur Hauptseite  ´ Erniedrigung der Grenzflächenspannung ` zwischen nicht mischbaren Phasen. Dies sind die Phasen Wasser-Öl (flüssig-flüssig), Wasser-Faser (flüssig-fest) und Schmutz-Faser (flüssig-fest oder fest-fest).
Reines Wasser kann nicht richtig bis zum Schmutz vordringen, da Wasser aufgrund der großen Verknüpfung  zur Hauptseite  ´ Oberflächenspannung ` eine Tropfenform ausbildet. Eine Seifenlösung kann sich aufgrund der niedrigeren Oberflächenspannung in einer dünnen Schicht ausbreiten, bis an die Faser- und Schmutzoberfläche vordringen und Schmutz und Faser vollständig benetzen. So können z.B. auch Verknüpfung zu:  ´ Benetzung wasserabweisender Textilien ` werden.
Photos: Versuch zur Benetzung von Textilfasern
Versuch zur Benetzung
Bedingt durch die Verknüpfung zur Hauptseite  ´ Erniedrigung der Grenzflächenspannung ` der Seifenmoleküle lagern sich diese bevorzugt an den Grenzflächen Wasser-Faser und Wasser-ÖI an. Sowohl Faser als auch Schmutzteilchen werden von einer monomolekularen Schicht aus Seifenanionen umgeben. Der hydrophile Anteil der Seifenmoleküle ragt dabei in die wässrige Lösung. 
Benetzung
Photo 
     Schema
Seite 2 von 5 

Übersicht
Zu: Die waschaktive Wirkung von Seife Zu: Zweite Phase im Schmutzablöseprozeß