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Für einen effektiven Reinigungsvorgang genügt es nicht, den Schmutz von der Faser zu lösen. Es muss auch verhindert werden, dass sich einmal abgetrennter Schmutz erneut auf der Faser absetzt. Seife ist in der Lage durch ihre Verknüpfung zur Hauptseite  ´ Erniedrigung der Grenzflächenspannung `  ein Schmutztragevermögen auszubilden. Dies geschieht, indem die Seifenanionen eine nach außen hydrophile Schicht um das von der Faser gelöste Öltröpfchen bilden. Dadurch wird die Verknüpfung zur Hauptseite  ´ Grenzfläche / Grenzflächenspannung ` zwischen Öl und Wasser soweit herabgesetzt, dass die Öltröpfchen in ihrer Form stabil bleiben. 
Eine weitere Stabilisierung wird durch die negative elektrische Aufladung der Tröpfchen erreicht, die durch die charakteristische Anordnung der anionischen Seifenmoleküle entsteht. Dies führt zur Abstoßung der Öltröpfchen untereinander. Sie können sich nicht zu größeren Aggregaten vereinigen, die sich dann auf dem Gewebe ablagern würden. 
Halten des Schmutzes in der Lösung
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Übersicht
Zu: Dritte Phase im Schmutzablöseprozeß