Schaumbildung
Seifenlösungen ermöglichen eine Schaumbildung. Unter Schaum versteht man eine Dispersion von Gas in einer Flüssigkeit oder einem Feststoff. Beim Waschen ist der Schaum eine Dispersion von Luft in Wasser.
Schaumblasen entstehen durch Bewegung der Seifenlösung (mechanische Bewegung, Lufteinblasen). Luftbläschen werden von Seifenmolekülen so umschlossen, dass deren hydrophobe Molekülteile in den Luftinnenraum gerichtet sind. Verlässt die Blase die Lösung, muss sie durch die mit Seifenmolekülen belegte Wasseroberfläche steigen. Dadurch wird eine zweite Seifenmolekülschicht adsorbiert, deren hydrophobe Molekülteile nach außen in die umgebende Luft gerichtet sind. Die entstandene Seifendoppelschicht wird als Schaumlamelle bezeichnet. 
 
Abbildung: Bildung von Seifenschaum
Bildung von Seifenschaum
 

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