Name: Dr. phil. Bernhard Fisseni
Addresse:

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache

Abteilung Digitale Sprachwissenschaft
R5, 6–13

D-68161 Mannheim

Tel.: +49-621-1581-176

Homepage: http://www.uni-due.de/~hg0132

Beruflicher Werdegang

seit 1. September 2018

angestellt am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS, Abteilung Digitale Sprachwissenschaft), Projekt CLARIN-D (Leitung: Prof. Dr. Andreas Witt)

23.–27.10.2017 Besuch der Universität Vilnius im Rahmen der DAAD-geförderten germanistischen Institutspartnerschaft, Lehrveranstaltungen zu Informationsstruktur und Korpuslinguistik, Gastvortrag zu Überhaupt und sowieso im Niederländischen und Deutschen.
19.10. – 17.11.2016 Besuch an der Universität von Namibia in Windhoek im Rahmen der DAAD-geförderten germanistischen Institutspartnerschaft; Beginn der Kooperation zu Partikeln im Afrikaans und im Deutschen
Oktober 2015 Besuch der Universität Vilnius im Rahmen der DAAD-geförderten germanistischen Institutspartnerschaft, Lehrveranstaltungen zu Partikeln und zur Geschichte der Aussprache des Deutschen, wissenschaftlichen Abschlussarbeiten
16.12.2013 – 31.08.2018 Wiederaufnahme der Stelle wissenschaftlicher Mitarbeiter, Germanistik/Linguistik, Universität Duisburg-Essen
01.05.2012 – 15.12.2013 Universität Hamburg, Fachbereich Mathematik, Postdoc, Projekt What makes stories similar?, gefördert von der John Templeton Foundation, dazu beurlaubt in Duisburg-Essen
09.02.2012 Wiederaufnahme der Stelle in Duisburg-Essen (s.o.)

25.03.2012 – 05.04.2012

15.01.2012 – 25.02.2012

Visiting fellow am Isaac Newton Institute for Mathematical Sciences, Programm Semantics & Syntax: A Legacy of Alan Turing
01.11.2011 – 08.02.2012 Universiteit van Amsterdam, Institute for Logic, Language and Computation, Postdoc im Projekt Dialogical Foundations of Semantics (DiFoS, im Programm LogICCC EUROCORES der European Science Foundation), dazu beurlaubt in Duisburg-Essen
01.10.2007 – 30.08.2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Germanistik/Linguistik, Universität Duisburg-Essen
SS 2006/07 Abschlussstipendium der Graduiertenförderung des Landes Nordrhein-Westfalen
SS 2005, WS 2005/06 Vertretung einer Assistenzstelle am Institut für Kommunikations­forschung und Phonetik, Bonn (IKP; später Institut für Kommunika­tions­wissenschaften, Abteilung Sprache und Medien)
01.01.2004 – 30.04.2005 Projekt Pragmatische Interpretationsconstraints, interfakultäre Forschergruppe Wissensformate an der Universität Bonn
17.11. – 31.12.2003 Projekt Medienintensive Lehrmodule in der Computerlinguistik-Ausbildung (MiLCA), Universität Bonn
WS 2001/02 Tutor für die Veranstaltung EDV-Konzepte, IKP, Universität Bonn
Okt. 2001 – Okt. 2003 studentische Hilfskraft im DFG-Projekt Elektronische Erfassung und Bereitstellung der Werke Immanuel Kants, IKP, Universität Bonn
Juni – August 2001 Studentassistent (Tutor / SHK) der Veranstaltung Inleiding Categoriale Grammatica, Universität Utrecht und in einem Projekt zur Erstellung von interaktiver Lernsoftware, Universität Utrecht
Sept. 1999 – Juli 2000 Softwareentwicklung bei der Firma <retivox> GbR

Ausbildung

08.03.2011

Disputation, Abschluss der Promotion in Germanistik / Linguistik

Dissertation Focus: Interpretation? Empirical Investigations on Focus Interpretation (Duisburg: UVRR, 2011) zur empirischen Evaluation formal-semantischer und -pragmatischer Fokus-Theorien.

05.11.2003

Abschluss mit dem Magister Artium

Magisterarbeit Erstellung einer Annotationssprache für natürlichsprachliche mathematische Beweise als vorbereitende Arbeit im Projekt Naproche, das im Bonner Exzellenzcluster Mathematik weitergeführt wird.

2000/01 Auslandsstudium Universität Utrecht (DAAD-Stipendium)
ab WS 1998/99 Rhein. Friedr.-Wilhelms-Universität Bonn: Kommunikations­forschung und Phonetik im Schwerpunkt Computer­linguistik mit den Nebenfächern Informatik und Deutsche Sprache und ältere deutsche Literatur
01.08.1988 – 31.06.1997 Rhein-Gymnasium Sinzig, abgeschlossen mit Ab­itur

Lehre

29.07.–02.08.2019 “Culture & Technology” European Summer University in Digital Humanities, Universität Leipzig, Kurs Searching Linguistic Patterns in Text Corpora for Digital Humanities Research.
WS 2007/08 – 30.08.2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Germanistik/Linguistik, Uni­ver­sität Duisburg-Essen, Lehrveranstaltungen (meist 4 SWS pro Semester) zu Texttechnologie, Statistik und empirischen Methoden; formaler Pragmatik und Narratologie; Syntaxtheorie und Schulgrammatik; Phonetik, Phonologie, Geschichte der deutschen Aussprache
23.–27.10.2017 Besuch der Universität Vilnius im Rahmen der DAAD-geförderten germanistischen Institutspartnerschaft, Lehrveranstaltungen zu Informationsstruktur und Korpuslinguistik.
Oktober 2015 Besuch der Universität Vilnius im Rahmen der DAAD-geförderten germanistischen Institutspartnerschaft, Lehrveranstaltungen zu Partikeln und zur Geschichte der Aussprache des Deutschen, wissenschaftlichen Abschlussarbeiten
21.–26.09.2014
15.–20.3.2015
Natur- und Ingenieurwissenschaftliches Kolleg, AG 1 Formale Mathematik (mit Peter Koepke, Bernhard Schröder, Regula Krapf, Marcos Cramer, Veranstaltung der Studienstiftung des deutschen Volkes)
18.–31.08.2013 Kurs Digitalisierung und Formalisierung von Erzählstruktur auf der Sommerakademie XV 2013 der Studienstiftung des deutschen Volkes (mit Benedikt Löwe, Marco Petris).
Frühjahr 2013 Lehrveranstaltung zur Informationsstruktur an der Radboud Universiteit Nijmegen
SS 2005, WS 2005/06 Vertretung einer Assistenzstelle am Institut für Kommunikations­forschung und Phonetik, Bonn (später Institut für Kommunika­tions­wissenschaften, Abteilung Sprache und Medien), Lehrveranstaltung zu Texttechnologie, Grammatiktheorie, logischer Programmierung
WS 2001/02 Tutor für die Veranstaltung EDV-Konzepte, IKP, Universität Bonn
Juni – August 2001 Studentassistent (Tutor / SHK) der Veranstaltung Inleiding Categoriale Grammatica, Universität Utrecht und in einem Projekt zur Erstellung von interaktiver Lernsoftware, Universität Utrecht

Organisation von Konferenzen

30.09. – 02.10.2015 Tagung der Gesellschaft für Sprachtechnologie und Computerlinguistik (GSCL), zusammen mit Bernhard Schröder (Germanistik), Torsten Zesch (Informatik)
04.–06.08.2013 2013 Workshop Computational Models of Narrative in Hamburg, mit Mark Finlayson, Benedikt Löwe, Jan Christoph Meister
30.03. – 01.04.2005 Tagung der Gesellschaft für linguistische Datenverarbeitung (heute GSCL) in Bonn, mit Hans-Christian Schmitz, Bernhard Schröder, Petra Wagner

Universitäre und wissenschaftliche Selbstverwaltung

seit Oktober 2019 Mitglied im Ausschuss der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IDS
2017 Überarbeitung des Orientierungsrahmens zur Vergabe der Kreditpunkte im Germanistik-Studium, Universität Duisburg-Essen
2015–2018 Mittelbauvertreter in der Institutskonferenz Germanistik, Universität Duisburg-Essen
WS 2015 Universitäre Arbeitsgruppe Lehrbeauftragte zu den Bedingungen der Vergabe von Lehraufträgen, Universität Duisburg-Essen
2014 Kontaktgruppe LSF der Germanistik zur Evaluation der Möglichkeiten der Beschränkung von Lehrveranstaltungen, Universität Duisburg-Essen
Februar 2012 – Mai 2012 Mittelbauvertreter in der Qualitätsverbesserungskommission, Universität Duisburg-Essen
SS 2010 – WS 2011 Mitglied in der Berufungskommission Germanistik/Linguistik mit dem Schwerpunkt Syntax gesprochener und geschriebener Sprache, Universität Duisburg-Essen

SS 2010 bis

Ende 2011 (Auflösung)

Mittelbauvertreter im Prüfungsgremium zur Sicherung der Qualität der Lehr- und Studienorganisation, Universität Duisburg-Essen
Mai bis Oktober 2008 AG Vergabe von Kreditpunkten und Leistungsmessung in der Germanistik, Universität Duisburg-Essen

6.5.2004 – 31.01.2005

WS 2001/02 – 05.11.2003

Mitglied im Kassenprüfungsausschuss des Studierenden­parlamentes, Universität Bonn
Ende 2002 – 05.11.2003 Mitglied des Studierendenparlamentes, Universität Bonn
WS 2001/2 – 05.11.2003 Mitglied der Fachschaftsvertretung Kommunikations­forschung und Phonetik / Medienwissenschaften, Universität Bonn

Software-Projekte

2018–2020 TEILicht, Webservices zur Kuration von Korpora gesprochener Korpora und Überführung in ein TEI/ISO-konformes Format, s. https://clarin.ids-mannheim.de/teilicht/, inklusive einer Bibliothek mit CLI https://github.com/Exmaralda-Org/teispeechtools und einer Einbindung in das Web-Tool WebLicht
(v.A. Java, XSLT)
2018/2019 Anbindung der Datenbank für Gesprochenes Deutsch des IDS an die CLARIN Federated Content Search
(v.A. Java)
2016/2017 erweiterte Neu-Übersetzung der Annotation des Bonner Frühneuhochdeutschkorpus, Importmodul für ANNIS/PAULA
(Python, Java)
seit 2011

GEVAES ([ɡəˈfɛːs], Geisteswissenschaftliches LehrVerAnstaltungs-EingabeSystem), ein Lehrplanungs-Instrument, das das Zeitfenstermodell für ein überschneidungsarmes Studium der Universität Duisburg-Essen und die starken Polyvalenzen innerhalb der Studiengänge berücksichtigt; zur Zeit im Einsatz im Institut für Germanistik und im Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache der Universität Duisburg-Essen

(Python, JavaScript, Datenbank MySQL)

2007 Suchinterface für das Bonner Frühneuhochdeutschkorpus
(Python, Datenbank MySQL)
2001–2003 Software für die Annotation des Bonner Kant-Korpus und eine Übersetzung der Annotation des Bonner Frühneuhochdeutschkorpus aus den 1970ern (Perl, Python, XSLT)

Reviewing

Erfahrung in der Bewertung von Aufsätzen für verschiedene Zeitschriften und Konferenzen sowie von Forschungsprojekten für Förderorganisationen.

Fremdsprachen

Englisch, Niederländisch, Afrikaans, Latein, Italienisch, Französisch, (Spanisch, Portugiesisch)

Programmiersprachen

Python, Java, XSLT, XQuery, R, Perl, Ruby, JavaScript, Bourne/Z Shell, Prolog, Kotlin; Lisps (Common, Emacs, Clojure)

Forschungsinteressen

  • Computerlinguistik und Texttechnologie sowie Forschungsdatenmanagement
  • (Empirische Methoden und formale Modelle für) formale Semantik und Pragmatik
  • (Empirische Methoden für) formale Narratologie
  • (Formale Modelle für die) Sprache der Mathematik

Mitgliedschaft in Berufsverbänden

  • Gesellschaft für Sprachtechnologie und Computerlinguistik (GSCL), seit 2012 Schriftführer
  • Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS)
  • Gesellschaft für angewandte Linguistik (GAL)
  • Deutsche Vereinigung für mathematische Logik und für Grundlagenforschung der exakten Wissenschaften (DVMLG)