@ARTICLE{SchnellKrebs2002,
author = {Rainer Schnell and Dagmar Krebs},
title = {Die Ausbildung in Methoden der empirischen Sozialforschung: Ergebnisse der Befragung der Lehrenden durch die AG "`Methodenausbildung"'},
year = {2002},
journal = {Soziologie},
number = {1},
pages = {39--49},
issn = {0340-918X},
abstract = {Im Auftrag der Sektion Methoden der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wurde im Wintersemester 2000/2001 eine Befragung der Lehrenden im Bereich "Methoden der Empirischen Sozialforschung" an den Universitäten der BRD durchgeführt. Basierend auf den Antworten von 104 Befragten (das entspricht einer Rücklaufquote von 44%) werden Ergebnisse über Umfang und Dauer der Methoden- und Statistik-Ausbildung berichtet. Zusammenfassend muss die Ausbildung in ihrem Umfang an mehr als dreiviertel der Lehreinheiten als unzureichend angesehen werden. Entsprechend berichten ca. die Hälfte der Lehrenden von Problemen, sowohl der universitätsinternen als auch der universitätsexternen Nachfrage nach methodisch qualifizierten Absolventen zu entsprechen. Mehr als 80% der Nachfrage universitätsexterner Arbeitgeber richtet sich dabei auf rein quantitativ qualifizierte Absolventen. Zusammenfassend müssen diese Ergebnisse als eindeutige Belege für den Mangel an quantitativ ausgebildeten Sozialwissenschaftlern in der Bundesrepublik angesehen werden. Als Maßnahmen zur Behebung dieses Mangels wird vorgeschlagen, die Stundenzahl für die Methoden- und Statistikausbildung aller sozialwissenschaftlichen Studiengänge auszudehnen, sozialwissenschaftliche Studiengänge für potentielle Studierende klar als wissenschaftliche Studiengänge mit integralen formalen Bestandteilen zu kennzeichnen und an einigen Universitäten Aufbaustudiengänge "Empirische Sozialforschung" einzurichten.},
url = {http://www.uni-due.de/~hq0215/documents/2002/2002_AusbildungMethodenSozialforschung.pdf}
}