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Workshops

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PRE-SYMPOSIUM

Industrie-Workshop: Notfall-Sonografie, Laerdal
Seibel, A

Language: German
Date & Time: 18/03/2016, 10:00-11:30

Abstract
Die Ultraschalldiagnostik hat in den vergangenen Jahren in der Medizin erheblich an Bedeutung gewonnen. In der heutigen Zeit gibt es kaum noch eine Fachdisziplin, die nicht auf die diagnostische Möglichkeiten der Ultraschalluntersuchung zurück greift. Vor allem in den akutmedizinischen Fächern ist die Sonographie als Bildgebung geeignet, symptomorientiert und organübergreifend in den Diagnosealgorithmus der oftmals lebensbedrohlichen Erkrankungen integriert zu werden.
Dieser Workshop richtet sich Interessenten, die den Einsatz sowie die Ausbildung der Notfall-Sonographie kennenlernen und erste Praxiserfahrung in diesem Themenfeld sammeln möchten.

Workshop-Durchführung: Dr. med. Armin Seibel, Fortbildung in Anästhesie, Intensiv- und Rettungsmedizin (FAIR) Diakonie Klinikum Jung-Stilling DEGUM-Kursleiter Stufe III Seminarleiter Train the Trainer

Der Workshop ist voll belegt. Eine Anmeldung ist nur noch für die Warteliste möglich.

Einheitliche Mindeststandards bei Einsätzen von Simulationspatienten – Erarbeitung eines Positionspapiers
Peters T, Thrien C

Language: German
UID: WS1
Date & Time: 18/03/2016, 15:00-16:30

Abstract
Der Einsatz von Simulationspatienten (SP) hat sich in der medizinischen Ausbildung im deutschsprachigen Raum inzwischen etabliert und ist aus Lehre und Prüfungen nicht mehr wegzudenken. Dabei spielen SP sowohl im Unterricht von Untersuchungstechniken als auch in der Vermittlung kommunikativer und sozialer Kompetenzen eine große Rolle. Doch obwohl sich diese Methode stark verbreitet hat, fehlt es ihr bisher an fakultätsübergreifenden, einheitlichen Mindeststandards. Derzeit geht in der Ausgestaltung der SP-Einsätze beinahe jeder Standort individuell vor und auch international gibt es keine etablierten Konzepte, sondern ebenfalls ein „Nebeneinander“ verschiedener Ansätze. Auf der Sitzung des Simulationspatientenausschusses der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) 2014 in Hamburg wurde diese Uneinheitlichkeit angemerkt und das Fehlen einheitlicher Standards im Einsatz von SPs bemängelt. In Anlehnung daran soll nun über einen längeren Zeitraum und unter Einbezug möglichst vieler deutschsprachiger Standorte ein konsensuales Positionspapier des Ausschusses erarbeitet werden, welches diese Lücke schließen soll. Bei derartigen Überlegungen geht es darum, die Qualität der Methode wissenschaftlich abzusichern und dies zu dokumentieren. Darüber hinaus kann ein solches Papier auch Argumentationshilfen für künftige Diskussionen zum Einsatz von SPs innerhalb der Fakultäten bereitstellen. Vorangegangen ist eine Mailumfrage unter den interessierten SP-Koordinatoren. Die Ergebnisse wurden bei einem Auftaktworkshop beim Skills-Lab-Symposium 2015 in Halle besprochen. Es wurden zwei Subarbeitsgruppen gebildet (Studienlage, Datenerhebung), die bereits erste Ergebnisse erarbeitet  haben, welche bei der GMA Jahrestagung 2015 in Leipzig diskutiert wurden. Die Arbeit soll nun in Essen weitergeführt werden und die Bemühungen in erste Textbausteine münden, so dass eine Finalisierung und anschließende Publikation Ende 2016 bzw. Anfang 2017 angegangen werden kann.

Videodebriefing – Effective strategies and pitfalls, a hands-on-workshop
Fidrich A, Fritzemeier S, Crasmöller M

Language: English
UID: WS50
Date & Time: 18/03/2016, 15:00-16:30

Abstract
In the SkillsLab we are teaching technical skills on the one hand, on the other hand we are trying to include these skills into the „Immersive Patient Care Management (IPCM) Simulation“. Within these simulation scenarios, it is not merely a question of performing a single skill, but rather their combination in an overall patient-management under difficult circumstances. That includes clinical judgements, problem solving effective team-communication and much more. The debriefing, in classes teaching teachnical skills, is only performed as a verbal feedback from the tutors. In our simulation-classes we are aiming for a higher level in debriefing by adding perspective involving video replay.In this hands-on-workshop, we would like to give an insight into our regular usage of video-based debriefing in IPCM. Participants will get familiar with our kind of video-recording-system, the most important aspects of video debriefing and they will also learn how to avoid the most common pitfalls.After a short introduction and exchange of experiences with video-based feedback, there will be a familiarisation with the used system. In the following, some oft the participants will be selected for the student- and some for the facilitator-role. A short basic scenario is going to be performed and recorded. Afterwards the participants inhabiting the student-role will get a video-assisted feedback of their performance by the participants who had been assigned to the facilitator-role before. The whole process is supervised and corrected by the workshop-leaders at all times.

The session will be closed by the workshop leader, initiating a discussion about the implementation of videodebriefing und its practical advantages.

This workshop is fully booked. You can enroll for a waiting list.

Eure Tutorenmeinung ist gefragt! Einsatz eines Abdomenpalpationssimulators in der studentischen Lehre
Schuster C

Language: German
UID: WS41
Date & Time: 18/03/2016, 15:00-16:30

Abstract
Seit November 2015 verfügt die Lernklinik Leipzig zu Testzwecken über den „Abdominal Examination Trainer“ Prototyp der Firma Limbs & Things. Momentan wird dieser Simulator sowohl im Rahmen des „Klopfkurses“ als auch in einem Vorbereitungskurs für die OSCE-Prüfung des 5.FS genutzt. Der Simulator wurde 2015 entwickelt und erste Prototypen wurden gemeinsam mit der LernKlinik Leipzig entwickelt. Die verschiedenen Pathologien, wie z.B. ein Aortenaneurysma, ein Aszites oder eine Hepatomegalie, ermöglichen es gezielt relevante Krankheitsbefunde zu simulieren, so dass die Studierenden spezifische Tastbefunde selbst erheben und beschreiben können.
Dieser Workshop richtet sich vor allem an studentische Tutoren, die an den verschiedenen Skillslabs Kurse im Rahmen der körperlichen Untersuchung geben. Während des Workshops möchten wir den Teilnehmern den Simulator und unser Kurskonzept näher bringen. Natürlich sollen die Teilnehmer auch die Möglichkeit haben selbst Tastbefunde am Simulator zu erheben. Abschließend möchten wir in einer gemeinsamen Diskussion die Sinnhaftigkeit eines solchen Simulators im Rahmen der praktischen Ausbildung am Krankenbett erörtern.

Umgang von SPs mit Vorwissen – Qualitätssicherung der Rollendarstellung
Kliche O

Language: German
UID: WS45
Date & Time: 19/03/2016, 09:00-10:30

Abstract
Der Einsatz von Simulationspatient/innen in der Medizinischen Lehre und in Prüfungen wird u.a. mit den Argumenten der Wiederholbarkeit und Vergleichbarkeit kommunikativer Situationen gerechtfertigt. Durch wiederholten Einsatz sammeln Simulationspatient/innen jedoch medizinisches, prozedurales und institutionelles Wissen, das reale Patient/innen in aller Regel nicht haben. Dies beeinflusst die Interaktion zwischen SP und Studierenden. (de la Croix et al. 2009; 2013; Hanna et al. 2006; Gottschamel 2011). Ein wichtiger Gesprächsmodus in der Arzt-Patienten-Kommunikation ist das Erklären medizinischer Sachverhalte. Insbesondere in Erklärsituationen, zu deren Konstituenten ein – zumindest partieller – Wissensvorsprung der Arztes/der Ärztin gegenüber Patient/innen gehört, stellt sich die Frage, inwieweit der Wissenszuwachs von SPs die Lehr-/Lernsitutation – und erst recht die Prüfungssituation – möglicherweise negativ beeinflusst.
Im Workshop werden beispielhaft zu Erklärsituationen aktuelle Forschungsergebnisse (Kliche 2015) präsentiert und davon ausgehend Lösungsansätze für den Umgang mit dem unvermeidlichen Wissenszuwachs im Training von SPs entwickelt und diskutiert.
Der Workshop richtet sich an alle, die mit dem Einsatz und dem Training von SPs befasst sind.

Die SimArena des SkillsLab Essen – Eine komplexe Lernerfahrung
Fidrich A, Fritzemeier S

Language: German
UID: WS49
Date & Time: 19/03/2016, 09:00-10:30

Abstract
Im SkillsLab Essen werden zum Einen praktische Fertigkeiten („Skills“) gelehrt, zum Anderen werden diese einzelnen Skills in komplexe Simulationsszenarien, den so genannten „Immersive Patient Care Management (IPCM) Simulations“ integriert, um so den individuellen Lernerfolg der Studierenden überprüfen zu können. Ziel ist es, diese einzelnen Fertigkeiten auch unter stressigen und realitätsnahen Bedingungen abrufen zu können. Den effektiven Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen unter widrigen Bedingungen bezeichnet man als „Crisis Ressource Management“ (CRM). CRM beinhaltet des Weiteren klinische Entscheidungsfindungen, effektive Kommunikation im Team und das zeitnahe beheben kritischer Probleme.Dieser Workshop verschafft den Teilnehmern/-innen nicht nur einen Einblick in die praktische Umsetzung von IPCM-Simulationen und deren Nachbearbeitung (Debriefing) im SkillsLab Essen, sondern er ermöglicht es ihnen auch, direkt an einer simulierten Patientenversorgung teilzunehmen.Nach einer kurzen Vorstellung der SimArena und Einweisung in die zur Verfügung stehenden Materialien, schlüpfen 6 Teilnehmer/-innen entweder in die Rolle eines Teams auf dem Notarztwagen oder sie beobachten das Szenario aus der Sicht der Regie. Das Notfallteam wird mit der Basisversorgung eines Notfallpatienten in einem realitätsnahen Szenario innerhalb der SimArena betraut. Im Anschluss erhalten die Akteure ein videounterstütztes Debriefing durch die Workshop-Leitung, welche durch die beobachtenden Teilnehmer/-innen unterstützt wird.

Nach Abschluss der Lernerfahrung und zwischen den Workshops, steht die SimArena anderen Teilnehmern des Symposiums für eine Besichtigung zur Verfügung.

Der Workshop ist voll belegt. Eine Anmeldung ist nur noch für die Warteliste möglich.

Wie organisiere ich mein studentisches Projekt, sodass es jeden Studiendekan begeistert? – Projektmanagement für Anfänger
Dannenberg KA, Stroben F

Language: German
UID: WS31
Date & Time: 19/03/2016, 09:00-10:45

Abstract
Hintergrund und Ablauf:
Die Vielfalt studentisch initiierter Projekte wird gerade auf den internationalen Skills Lab Symposien der letzten Jahre deutlich. Diese Projekte können einen deutlichen Zugewinn der medizinischen Lehre darstellen, sofern sie unterstützt und ggf. wissenschaftlich begleitet werden. Viele Studierende haben zwar Ideen und Visionen zur Verbesserung der Lehre, wissen jedoch nicht wie sie ihre Projektideen in die Tat umsetzen sollen oder ihre Studiendekanate davon überzeugen können finanzielle Unterstützung zu gewährleisten.
Ziel des Workshops ist es den Teilnehmenden eine Grundstruktur zur Planung ihres Projektes hinsichtlich Wissenschaftlichkeit, Kosten- und Zeiteffizienz zu vermitteln und so die Chancen einer Umsetzung an der Fakultät zu erhöhen.
Der Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung studentisch initiierter Projekte, beispielsweise der Gründung der studentischen Arbeitsgemeinschaft „Studentische Basistutorien“ und der Notaufnahmensimulation „Nachtdienst- Bist Du bereit?“ an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Anschließend erarbeiten wir gemeinsam eine Flowchart zur sinnvollen Herangehensweise an die Umsetzung der Projektideen. Hierbei wird neben Wissenschaftlichkeit und Kosten-Zeit-Effizienz auch auf die Vernetzung der Studierenden untereinander eingegangen. In zwei Einzelgruppen bearbeiten die Teilnehmenden dann jeweils eine mitgebrachte Projektidee anhand des erstellten Flowcharts, sodass die Teilnehmen mit einem konkreten Arbeitsplan aus dem Workshop gehen können.
Dieser Workshop richtet sich vor allem an Studierende und junge Lehrende, die bereits eigene Projektideen mitbringen.LernzieleZiel des Workshops ist es den Teilnehmenden eine Grundstruktur zur Planung ihres Projektes hinsichtlich Wissenschaftlichkeit, Kosten- und Zeiteffizienz zu vermitteln und so die Chancen einer Umsetzung an der Fakultät zu erhöhen.

Einsatz des High-Fidelity Simulators in der Ausbildung der Gesundheitsfachpersonen
Schaer UB

Language: German
UID: WS21
Date & Time: 19/03/2016, 09:00-10:30

Abstract
Mehrere Studien zeigen auf, dass das Lernen am High-Fidelity Simulator (HFS) ein sicheres Lernumfeld für die Studierenden bedeutet und intensives Lernen ermöglicht. Im Weiteren können die gemachten Erfahrungen zu einer erhöhten Patientensicherheit führen.
Wir haben uns ein HFS angeschafft – was nun?
Die Inbetriebnahme dieses Manikins hat gut funktioniert, alle Systeme laufen reibungslos – aber die Anwendungsbereiche und der Einsatz des Manikins bereiteten Kopfschmerzen. Der praxisnahe Einsatz des HFS im Unterricht über die gesamte Ausbildungszeit hinweg, ist eine Arbeit, die stark fordert.
Anfänger in der Pflegeausbildung sollen die Möglichkeit haben, praktische Skills in kurzen Lernsequenzen ohne zu viel äussere Ablenkung, zu üben. Auf dem Weg zum Fortgeschrittenen Anfänger können immer komplexere Situationen als Übungssettings angeboten werden. Das Entscheiden und Planen, welche Komplexität gefordert ist, ist die Herausforderung, die sich stellt. Die Studierenden müssen stufengerecht gefordert werden.
Das Vereinen von theoretischen Grundlagen und Vorgaben von modularen Einheiten, soll zu einem gewinnbringenden Lernsetting führen.
In diesem Workshop lassen wir Sie an unserem Wissen teilhaben. Die kontinuierliche Steigerung der Anforderungen in der Ausbildung zur Gesundheitsfachperson, ist Inhalt. Teilnehmende des ISLS 2016 entwickeln zusammen einen Teil einer Unterrichtssequenz, programmieren den HFS und führen die Sequenz durch.

Literatur:
Aggarwal et. al. (2010). Training and simulation for patient safety. Health Care, 19.
Benner, P. (1984). From novice to expert. Menlo Park, CA: Addison-Wesley Publishing Company
Chen, R. et. al. (2015). Evaluating the impact of high- and low-fidelity instruction in the development of auscultation skills. Medical Education, 49.
Kirkman, TR. (2013). High fidelity simulation effectiveness in nursing students‘ transfer of learning. International Journal of Nursing Scholarship, 10.

RUD (Realistische Unfalldarstellung) alles nur Make-up aus der Maske?
Merse S

Language: German
UID: WS61
Date & Time: 19/03/2016, 09:00-10:30

Abstract
Realistisch Unfalldarstellung (RUD) ist ein wertvolles Instrument, um die Lehr- oder Prüfungssituation für die Studierenden noch realitätsnäher erscheinen zu lassen.
Mit einfachen Materialien können gängige Verletzungsmuster sichtbar dargestellt werden.HintergrundIn der klinischen Ausbildung hat sich das Szenario- und Simulationstraining in vielen Bereichen auch über die Notfallmedizin hinaus fest etabliert. Historisch wurde mit Verletztenkarten gearbeitet welche den Verletzten darstellten. Diesen wurden die wichtigsten schriftlichen Hinweise angeheftet. Heute ist die RUD fester Bestandteil für Unter-richt und Prüfung.

Durchführung

In Kleingruppen werden die Teilnehmer in die Techniken der RUD eingewiesen. Dazu gehören die Planung, Vorbereitung, die Interaktion mit den Darstellern der Verletzten, sowie der sichere Umgang mit den Materialien.
Die Workshop-Teilnehmer erhalten die Möglichkeit mit einfachen Mitteln die Basistechniken der RUD gegen-seitig untereinander anzuwenden. Hämatome, Schürf- und Schnittwunden bis hin zu offenen Frakturen werden an verschiedenen Körperregionen realitätsnah nachmodelliert.

Lernziele

Durch die Praxiserfahrung sind die Workshop-Teilnehmer in der Lage die Basistechniken der RUD anzuwenden.

Der Workshop ist voll belegt. Eine Anmeldung ist nur noch für die Warteliste möglich.

Universeller chirurgischer Simulator für chirurgische Techniken und Training. Erste Ergebisse des Prototyps.
Novokhatskiy I

Language: German
UID: WS2
Date & Time: 19/03/2016, 09:00-09:45, 09:45-10:30
Hinweis: Dieser Workshop findet in zwei Durchläufen a 45 Minuten statt. Die Zuteilung zu einem der Durchläufe erfolgt mit der Bestätigung der Teilnahme.

Abstract

Session 1:
Dauer 45min.
Inhalt: Training des chirurgischen Knotens (verschiedene Trainings-Möglichkeiten), der Hautnähte (Material: Schweinehaut), der Drainage Annaht, der end-to-end Gefäßnaht ( Material: Schweineaorta)

Session 2:
Dauer 45min;
Inhalt: Coronary artery bypass grafting (Material: Schweineherz); Versorgung penetrierender Herzwunden; der temporäre Shunt als damage-control Maßnahme bei Gefäßverletzungen.

Studentische Rückmeldungsprüfung im Punktionskurs als Qualitätssicherung der praktischen Ausbildung in Köln.
Daniels C, Espey AC

Language: German
UID: WS38
Date & Time: 19/03/2016, 14:00-15:30

Abstract
Einleitung:
Seit der Einführung des Modellstudiengangs im WS 2003/04 an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln ist der Punktionskurs im KISS eine curriculare Veranstaltung der Vorklinik. Dabei werden die grundlegenden Abläufe von Punktionen am Beispiel von intravenöser Blutentnahme, intramuskulärer Injektion, nichtinvasiver Blutdruckmessung und Arbeiten mit sterilen Flächen (Legen eines transurethralen Blasenkatheters) erlernt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf hygienischem Arbeiten.Vorbereitung:
Nach einer einleitenden Vorlesungsdemonstration zu den einzelnen Techniken, bei denen auch die wichtigsten Informationen zu (Kontra-)Indikationen, Komplikationen Dokumentation und rechtlichem Hintergrund vermittelt werden, haben die Studierenden Zeit selbständig zu üben. Skripte zu den einzelnen Techniken sind vorhanden. Abschießend werden die Studierenden einer weitgehend formativen Prüfung unterzogen.Studentische Rückmeldungsprüfung:
Die Studierenden werden immer zu zweit von einer studentischen Hilfskraft (SHK) des KISS einer zwanzig minütigen mündlich-praktischen Prüfung unterzogen. Dabei kann jeder Prüfer seinen eigenen Stil verfolgen, solange die zuvor festgelegten Erwartungshorizonte vom Prüfling erfüllt werden. Anforderungen sind für jeden Bereich festgelegt und werden bei jeder Einarbeitung eines neuen KISS-Teammitglieds besprochen.
Sowohl im Semester als auch in den Ferien können Prüfungen abgelegt werden. Die Anmeldung erfolgt in der Regel einen Tag im Voraus. Es dürfen von den Studierenden höchstens zwei Prüfungsthemen am Tag absolviert werden. Vorgebildete Studierenden werden gesondert zu Semesterbeginn behandelt. Für die Anmeldung zum mündlich-praktischen Teil der Ärztlichen Basisprüfung (Modelläquivalenz zur M1) müssen alle Prüfungen erfolgreich bestanden sein.

Workshop:
In dem Workshop für Tutor/innen sollen die inhaltlichen und organisatorischen Abläufe der studentischen Rückmeldungsprüfung beschrieben und erlebbar gemacht werden.

„Adipositas – so gut wie behindert?
Die Einschränkungen durch massives Übergewicht im Alltag hautnah erfahren – ein Selbsterfahrungsworkshop.

Merse S

Language: German
UID: WS63
Date & Time: 19/03/2016, 14:00-15:30

AbstractIn Kleingruppen legen die Workshop-Teilnehmer nacheinander 20 kg Körpergewicht an. Eine Polsterschicht bildet zudem die typische Körperfettverteilung nach. Beim Anlegen der Oberbekleidung werden die ersten Alltagsprobleme spürbar.
Ein kurzer Rundgang mit Treppensteigen und typischen Alltagstätigkeiten runden diese Selbsterfahrung ab.Lernziele

Durch die Selbsterfahrung werden die Einschränkungen in den normalen alltäglichen Lebensbezügen unmittelbar erfahrbar.
Dies führt zu einer eindrücklichen Verbesserung des Verständnisses für diese Patientengruppe und zu einem bewussteren und sensibleren Umgang in der Arzt-Patienten-Kommunikation.
Der Workshop ist voll belegt. Eine Anmeldung ist nur noch für die Warteliste möglich.

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