Geotagging, EveryTrail.com, runmap.net etc.

August 13th, 2009

So, ich hab es endlich ungefähr so hinbekommen, wie ich es mir schon direkt im Urlaub vorgestellt hatte. Das Problem war erstmal, dass zwischen den GPS-Daten und Fotos ein Offset von -2 Stunden war, warum auch immer, denn Uhr und Kamera waren beide auf die selbe Zeit, Zeitzone und Sommerzeit gestellt. Egal.
Ging dann letztendlich alles ganz einfach. Ich hab mich für EveryTrail.com entschieden, da ist alles sehr komfortabel. Alle Bilder sind also jetzt auch neben Picasa bei EveryTrail zu finden, wo es eine schöne Slideshow gibt, bei der links neben den Fotos immer auf der Karte gezeigt wird, wo das Foto geschossen wurde. Außerdem kann man da wenn man nicht Photos sondern Stats wählt und Play drückt, den Lauf abspielen und sieht alles parallel auf der Karte, im Höhendiagramm und im Pacediagramm. Ganz witzig.
Außerdem hab ich die Routen auch bei runmap.net eingegeben, weil das Widget von denen hübsch aussieht mit dem Höhenprofil.

Auf den Daten-Seiten, auf denen ich also bisher nur die SportTracks Activity Reports hatte, sind also jetzt noch die Widgets von EveryTrail und runmap integriert. Man kann aber auch die Fotos direkt auf der Seite von EveryTrail.com ansehen, dann ist es ein wenig größer.
Viel Spaß

Trip in den Bayerischen Wald: Auf den Großen Falkenstein

August 9th, 2009

Ups, ich hab’s schon wieder getan: Ich bin gelaufen.
Gestern Abend erst wieder in Regensburg nach einer Woche Laufurlaub in den Alpen angekommen, schon musste ich heute wieder raus. Ein Ruhetag muss schließlich reichen. Da ich durch den Lauf durch die Alpen gelernt habe, dass Berge zwar anstrengend, aber schön sind und Spaß machen, bin ich tief in den Bayerischen Wald gefahren. Mein Interesse hatte dieser Laufbericht auf Laufspass.com geweckt und so bin ich zum Großen Falkenstein gefahren und bin ziemlich genau die beschriebene Strecke nachgelaufen. Vom Parkplatz “Weiße Brücke” aus konnte ich noch gut laufen, auch wenn es anstrengend war und natürlich nur bergauf ging. Wenige hundert Meter nach dem Start fiel mir auf, dass ich meinen Pulsgurt im Auto vergessen hatte, ärgerlich. Noch ärgerlicher war es allerdings, als ich nach dem Lauf bemerkte, dass der Gurt doch im Rucksack und nicht im Auto war…
Als der Weg dann direkt neben dem Höllbach verlief, wurde es deutlich schwerer zu laufen, der Boden war sehr felsig und es wurde immer steiler. Dafür wurde es auch immer schöner, der Höllbach ist ein schöner, wilder Bach in unberührter Natur. An der Höllbachschwelle wird der Bachverlauf durch einen kleinen, malerisch gelegenen See unterbrochen, an dem die ersten 200 Höhenmeter geschafft waren. Danach geht es noch ein Stück weiter an der rechten Bachseite bergauf, bis man den Höllbachgespreng überquert. Spätestens hier ist an Laufen nicht mehr zu denken und man steht mitten im Urwald zwischen großen Felsen. Es wurde eine Mischung aus Wandern und Klettern, ich brauchte tatsächlich ab und zu meine Hände um zügig vorwärts zu kommen. Erst auf einer Höhe von ca. 1200 m wird der Wald und der Weg wieder offener und man kann die Gipfelregion wieder laufend erreichen. Nach 1h 8m war ich auf dem Gipfel und machte eine kurze Pause am schönen Gipfelkreuz auf 1312 m Höhe und ein paar Panoramafotos und ein Gel später, ging es schon wieder bergab. Auf dem leichteren Wanderweg 2 ging es schnell und durchweg laufend runter, aufpassen musste man aber trotzdem. Nach 1h 48m inklusive aller Pausen war ich schon wieder an meinem Auto, eigentlich war es viel zu schnell vorbei, dafür das ich viel länger für Hin- und Rückfahrt gebraucht habe, als ich am Großen Falkenstein Zeit verbracht habe. Es waren auch nur gute 12 km, die mir meine GPS-Uhr anzeigte, im Bericht waren ca. 16 km angegeben (und ca. 3 Stunden Dauer…), immerhin wurde das ganze mit über 700 Höhenmetern gut aufgepeppt.
Wie im Urlaub hatte ich auch heute wieder Glück mit dem Wetter, kurz nachdem ich im Auto war, fielen die ersten Tropfen und ich war froh nicht mehr im Berg zu sein.
Insgesamt eine sehr schöne Tour, der Urwald im Nationalpark Bayerischer Wald ist wirklich urig und sehenswert.
Neu: Daten der Tour
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Fotos der Tour

Etappe 6: Von Nauders nach Glurns/Meran

August 8th, 2009

Schöne Grüße aus Italien! Wir haben es tatsächlich geschafft und haben auch die letzte Etappe ohne Probleme erlaufen. Jetzt liegen gut 125 km hinter uns und eine wohlverdiente Pause vor uns. Die letzte Etappe war auch die längste mit ca. 27 km, allerdings ging es davon meistens bergab. Gleich zu Beginn hab ich mich zwar geärgert, weil nach dem ersten geschossenen Foto kurz nach dem Start der Akku meiner Kamera leer war, aber zum Glück haben meine Mitläufer auch noch Fotos der tollen Landschaft gemacht. Von Nauders aus liefen wir leicht bergauf und hatten schon nach knapp 5 km die Grenze erreicht und liefen ab da auf italienischem Boden. Der Reschenpass war die höchste Stelle unserer ganzen Reise mit etwas über 1500 m. Danach liefen wir auf den Reschensee zu, ein großer Stausee, der bekannt ist durch die Kirchturmspitze, die an einer Stelle im See herausschaut seit ein ganzes Dorf beim Stauseebau geflutet wurde. Für einen normalen Urlaub war es perfektes Wetter, für uns Läufer eigentlich zu heiß heute, da wir die meiste Zeit in der Sonne liefen. Ab dem Reschensee liefen wir auf einem gut ausgebauten Radweg, den wir bis Glurns nicht mehr verließen. Durch die asphaltierte Strecke und das stetige bergab liefen wir auf der letzten und längsten Etappe tatsächlich das höchste Tempo unserer Auszeit. Ein tolles Alpenpanorama flog an uns vorbei, wir durchquerten das nette Örtchen Burgeis, wo es eine schöne Burg und ein Schloss gibt, bis wir schließlich in Glurns unser Ziel erreicht haben. Die kleinste Stadt Italiens hat wirklich Charme mit alten Häusern und einer großen Stadtmauer. Wir erholten uns bei einem Eiskaffee bis wir das Auto bestiegen und uns auf den Weg nach Meran machten. Gerald hatte aber die fabelhafte Idee, zwischendrin im Ort Forst eine Pause zu machen und im Biergarten der ortsansässigen Brauerei noch ein kaltes Bier zu trinken, es schmeckte richtig gut. In Meran angekommen gingen fast alle von uns direkt in den Pool im Hotelgarten um die müden Beine zu lockern, Roman und ich machten im Whirlpool auf dem Hoteldach sogar noch Entspannung für Fortgeschrittene. Nach abschließendem Pizzaessen, Eis auf der Promenade und einem letzten Bier, falle ich ich glücklich und zufrieden ins Bett. Es war ein schöner Laufurlaub!
Update: Daten der Etappe 6
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Fotos der Etappe 6
Fotos Abreisetag Meran

Etappe 5: Von Ried nach Nauders

August 6th, 2009

Besser geht’s kaum. Der fünfte Lauftag hatte wieder eine tolle Strecke zu bieten. Auf der westlichen Inn-Seite liefen wir immer wieder auf und ab auf schönen Wanderwegen bis hin zu traumhaften Singletrails. Wir liefen über eine uralte Brücke aus Zeiten der Römer und schauten uns oberhalb von Pfunds ein Miniaturdorf an, was dort mitten im Wald steht. Ein Zwischenziel hatten wir nach 17-18 km erreicht, wo unser Begleitfahrzeug an einem schönen See auf uns wartete. Nachdem wir uns mit Getränken versorgen konnten, liefen aber alle weiter bis zur Hochfinstermünz. Hochfinstermünz ist eine alte Zollstation, die über den Inn in einer engen Schlucht gebaut wurde und die Schlucht und die Anlage sehen beeindruckend aus. Von dort ging es noch einmal steil bergauf, bis uns das Begleitfahrzeug eingesammelt hat, weil von Finstermünz bis Nauders ein Teil der Via Claudia gesperrt ist.
Am Hotel angekommen gönnten wir uns einen Apfelstrudel von Weltklasse und konnten im Schwimmbad, Tepidarium oder bei Massagen entspannen.
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Update: Daten der Etappe 5
Fotos der Etappe 5

Etappe 4: Von Landeck nach Ried

August 5th, 2009

Herrlich! Es war eine tolle Etappe bei Sonnenschein. Zwar mussten wir direkt am Anfang ca. 150 Höhenmeter rauf, aber danach wurden wir mit schönen Wegen und Pfaden belohnt. Schon früh waren wir an der Fließer Platte, wo man noch Spuren von römischen Wagen im Steinboden erkennen kann. Die erste Hälfte war ein schönes auf und ab mit tollem Panoramablick ins Tal. Danach ging es runter und wir überquerten die Reschen-Bundesstraße und den Fluss und konnten flach durchs Tal bis nach Ried laufen. Auf dem Weg kamen wir noch durch Prutz, wo wir an der Heilquelle Sauerbrunn unsere Trinkflaschen auffüllen konnten.
Am Hotel wartete dann leckerer Kuchen auf uns und Gerald und ich haben den Nachmittag am Badesee in Ried verbracht. Eine Runde Schwimmen, Sonnenschein, Kaiserschmarrn und ein Glas Bier waren das I-Tüpfelchen zu dem gelungenen Tag.
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Update: Daten der Etappe 4
Fotos der Etappe 4

Etappe 3: Von Imst nach Landeck

August 4th, 2009

Die Etappe hatte es in sich. Es warteten viele Höhenmeter und Anstiege auf uns, die ganz schön viel Kraft gekostet haben. Besonders nach Schönwies ging es gut 200 Höhenmeter auf kurzer Distanz bergauf. Die Via Claudia Augusta verläuft in Tirol oftmals zusammen mit dem Jacobsweg und heute haben wir eine größere Gruppe Pilger getroffen. Sie haben wie wir am Kloster Kronburg eine Pause eingelegt, nachdem es bis zur Kronburg wieder ein knackiges Stück bergauf ging. Das Wetter war wieder wie für Läufer gemacht, es war nicht zu warm und wir wurden wieder vom Regen verschont. Die nächsten Tage ist aber viel Sonne angesagt.
Als wir am schönen Hotel angekommen sind, hat es uns direkt auf die Terrasse verschlagen, wo wir uns mit einem Eispalatschinken gestärkt haben.
Zu dritt sind wir dann noch in den Badeteich direkt am Hotel eine kleine Runde schwimmen gegangen, das Wasser war zwar ziemlich kalt, aber den Beinen hat es sicherlich gut getan.
Fotos der 3. Etappe
Update: Daten der 3. Etappe
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Geotagging…

August 4th, 2009

Naja, mit dem Geotagging läuft es scheiße. Mit dem Tool GPiSync bekomme ich nur ein paar Fotos getagged und das auch noch falsch, es sieht eigentlich alles so aus, als wären die Zeitangaben zwischen GPS Tracks und Fotos nicht gleich, aber das hab ich schon mehrmals kontrolliert, keine Ahnung. Wenn ich mit GPSBabel die gpx Datei in ein für locr lesbares Format konvertiere, bekomme ich trotzdem immer unbehandelte Fehler bei locr. Und das Picture Activity Plugin direkt in Sporttracks hab ich noch nicht verstanden. Alles Mist.
Ich schätze, die Fotos werde ich erst in Ruhe nach dem Urlaub taggen, hier hab ich jetzt keine Zeit mich ausgiebig auf Fehlersuche zu begeben.

Etappe 2: Von Nassereith nach Imst

August 3rd, 2009

Die wahrscheinlich leichteste Etappe des Urlaubs hat wie erwartet niemandem Probleme bereitet. Es ging ohne viele Höhenmeter durch das Gurgltal. Auf schönen Waldwegen trabten wir entspannt vor uns hin, so dass das Ziel fast schon zu plötzlich erreicht wurde. Durch den Regen in der Nacht und am Morgen hatten wir optimale Temperaturen zum Laufen, aber es war dann nicht heiß genug, um unsere Beine an der Kneipanlage “Frauenbrunnen” zu kühlen, wo wir aber eine kleine Pause einlegten.
Fotos der Etappe 2
Update: Daten der Etappe 2
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Etappe 1: Von Ehrwald nach Nassereith

August 3rd, 2009

Der erste Lauftag liegt hinter uns! Das heißt konkret etwas über 22 km und ca. 490 Höhenmeter, die unsere kleine Gruppe mit vier Teilnehmern gut gemeistert hat. Wir hatten Glück mit dem Wetter und sind meistens bei Sonnenschein oder bei leichter Bewölkung in ca. 2:45 Stunden bis nach Nassereith gelaufen. Am Anfang ging es mehr bergauf als bergab, bis wir die alte Fernpasshöhe bezwungen hatten. Danach ging es auf der westlichen Talseite weiter bis wir zum Fernsteinsee kamen, den wir auf einer Ehrenrunde genauer anschauten. Das absolut kristallklare Wasser ist wirklich beeindruckend. Der weitere Weg führte uns meistens durchs Tal und Nassereith war schnell erreicht. Heute Abend gibt es zwar ein paar Wärmegewitter mit Schauern hier, aber hoffentlich ist es morgen früh wieder in Ordnung. So, jetzt Nudeln essen, ab ins Bett.
Fotos der Etappe 1
Update: Daten der Etappe 1
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Doch noch!

August 3rd, 2009

Dank schneller Admins bin ich doch noch an mein mysql Passwort gekommen und kann so besser über Wordpress schreiben. Aber trotzdem gilt auch hier: Alles noch nicht schön, aber hauptsache es funktioniert.