6.24 Die Entstehung eines komplexen Satzgefüges

Ein einfacher Satz besteht aus zwei Teilen, aus Subjekt und Prädikat. Diese beiden Elemente sind das Grundgerüst aller Sätze:
Herr Schmitz arbeitet.

Manche Verben verlangen ein Ziel, das im Satz angegeben sein muss. Diese Verben heißen zielende Verben (transitive Verben). Das Ziel wird im Satz als Objekt im 4. Fall, im Akkusativ angegeben. Beispiel

Man kann in einem Satz aber auch noch nähere Bestimmungen z. B. zu einem Akkusativobjekt anführen. Grammatisch handelt es sich dann um Attribute. Beispiel

Diese Attribute müssen aber nicht immer vorangestellt werden, sondern können auch flüssiger formuliert werden, z. B. kann man einen Attributsatz, der auch Relativsatz genannt wird, verwenden. Beispiel

Man könnte auch noch das zweite Attribut in den Relativsatz einfügen. Beispiel Ob der letzte Beispielsatz wirklich gut klingt, muss jeder selbst entscheiden. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, Attribute in einen Partizipialsatz umzuwandeln. Beispiel

Das Attribut im komplexen Satz

Hinzufügen einer Orts- oder Zeitangabe im komplexen Satz

Funktionale Typen von Nebensätzen, Gliedsätzen