LASIK / Laser in-situ Keratomileusis

Bei dieser Methode wird nicht die Oberfläche der Hornhaut abgeschliffen, sondern das Innere der Hornhaut. Das Verfahren ist in den folgenden Abbildungen schematisch dargestellt.


Um an das Innere der Hornhaut zu gelangen, wird zunächst mit einem computergesteuerten "Hobel" ein dünnes Scheibchen der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt.
Nun wird das Innere der Hornhaut, wie dargestellt, mit dem Excimer-Laser abgeschliffen.
Danach wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgeklappt und angedrückt. Es saugt sich von selbst fest und muss nicht angenäht werden. Sie dürfen jedoch einige Tage lang nicht das Auge reiben.

Die LASIK wird seit 1994 angewandt und wurde 1999 sowohl von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als auch vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit (Myopie) bis ca. -10 Dioptrien und der Stabsichtigkeit (Astigmatismus) bis ca. 3 Dioptrien eingestuft.

Der Vorteil der LASIK gegenüber der PRK besteht darin, dass die Oberfläche der Hornhaut nicht zerstört wird. Daher ist die Narbenbildung nach der LASIK deutlich geringer als nach der PRK und Sie haben nach der Operation weniger Schmerzen. Die Hornhautoberfläche ist mit der Haut vergleichbar: eine große Abschürfung der Haut ist wesentlich schmerzhafter und hinterläßt eine größere Narbe als eine kleine Schnittwunde. Der Nachteil des Verfahrens besteht in einer mechanischen Instabilität der Hornhaut und der höheren Komplikationsrate im Vergleich zur PRK.

am Tag der Operation
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