Seitenverschiebungen boten Wässern und Gasen eine Wegsamkeit
Seitenverschiebungen boten Wässern und Gasen eine Wegsamkeit

Neues Projekt

Die Entstehung des Lebens in tiefreichenden tektonischen Störungszonen der ersten Kontinentfragmente

Ein hypothetisches Modell mit Chancen auf eine Nachweisbarkeit

Das Modell umfasst die physiko-chemischen Rahmenbedingungen in einem frühen Zeitabschnitt nach Bildung der Erde. Voraussetzung ist die Entwicklung erster Protokontinente, die sich in ihrer Krustenzusammensetzung deutlich von der ersten ozeanischen Kruste unterscheiden. Es bildeten sich Granite, Gneise, Vulkanite ohne Wasserkontakt (subaerisch) und erste Sedimente. In Störungszonen bildeten sich Gänge aus magmatischen Gesteinen und Gangmineralisationen unterschiedlichster Zusammensetzung. Hauptmineral war Quarz, Eisen, Erze aus allen Metallen, Baryt? und Sekundärminerale wie Zeolith und Ton.

Steilstehende Störungszonen (Seitenverschiebungen) boten nicht nur Wässern eine Wegsamkeit. Auf ihnen stiegen die Gase auf, die zur Bildung der Atmosphäre beitrugen. Diesen Gasen kam eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung komplexer biologischer Moleküle zu.

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Veröffentlicht in: http://www.springerlink.com/content/0574541317523221/

 

 

Sanaa-Gebäude
Sanaa-Gebäude

Workshop am 30. November 2011

Pumpspeicherkraftwerke unter Tage: Chance für das Ruhrgebiet?

Nutzung von Anlagen des Bergbaus zur Speicherung regenerativer Energien

Am 30.11.2011 veranstaltete die Stiftung Mercator in Kooperation mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr sowie der Arbeitsgruppe UPW (Unterflur-Pumpspeicherkraftwerke) und mit Unterstützung des Landes NRW sowie der RAG einen Workshop zum Thema Unterflur-Pumpspeicherkraftwerke im Sanaa-Gebäude der Zeche Zollverein in Essen.

Die Arbeitsgruppe UPW setzt sich aus den Lehrstühlen Energiesysteme und Energiewirtschaft der Ruhr-Universität Bochum, Geologie, Geotechnik sowie Wasserbau und Wasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen zusammen. Auf der interdisziplinären Veranstaltung, an der über 200 Gäste teilnahmen, wurden spezielle Themen zu Energiespeicherung, Bergbau und Innovationen im Ruhrgebiet in Vorträgen und Diskussionen behandelt. Eine abschließende Podiumsdiskussion schloss mit der überzeugenden Bemerkung, dass das Fragezeichen am Ende des Workshop-Themas in ein Ausrufezeichen geändert werden kann.