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Essener Membranbau Symposium 2012
Das Essener Labor für Leichte Flächentragwerke (ELLF) und das Institut für Metall- und Leichtbau der Universität Duisburg-Essen veranstalten am Freitag, den 28. September 2012 gemeinsam das Essener Membranbau Symposium 2012.
Ziel des Symposiums ist der vertiefte Austausch zwischen Fachleuten aus Forschung, Planung und Ausführung. Die Vorträge thematisieren Fragestellungen, die zurzeit im Membranbau von besonderer Bedeutung sind: Bisherige Entwicklungen und aktuelle Tendenzen, ETFE-Folienkonstruktionen, Beschreibung der mechanischen Materialeigenschaften mittels Messtechnik und numerischen Methoden, Formfindung, Simulation und Zuschnitt, werkstoffgerechtes Transportieren und Montieren, "Forensic Engineering", und neue Anwendungsgebiete für Membranen.
Am 11.11.2011 war eine jahrgangsübergreifende Lerngruppe der Klassen 3 und 4 der Schmachtenbergschule aus Essen-Kettwig zu Besuch am Institut für Metall- und Leichtbau. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre erste Vorlesung bei Frau Professor Stranghöner zum Thema Brückenbau hörten, im Rahmen derer Themen aus dem Sachunterricht vertieft wurden, sammelten die Kinder hochmotiviert und spielerisch praktische Erfahrungen beim Bau einer Bogenbrücke ...
Forschungsvorhaben "Höherfrequentes Hämmern bei ultrahochfesten Stählen"
Am Institut für Metall- und Leichtbau wird derzeit die durch die FOSTA-Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. geförderte KmU-Kurzstudie (FOSTA Nr. P 938) "Einfluss des höherfrequenten Hämmerns auf die Ermüdungsfestigkeit ultrahochfester Stähle der Festigkeitsklassen S960, S1100 und S1300 am Beispiel geschweißter Kerbdetails" durchgeführt. Die Projektlaufzeit beträgt neun Monate (Juli 2011 bis März 2012).
Seitens der Industrie wird das Forschungsvorhaben unterstützt durch die GSI-Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH Niederlassung SLV Duisburg, ThyssenKrupp Steel Europe AG, SSAB EMEA AB, DEPA Gesellschaft für Kranauslegerteile mbH und PITEC GmbH.
Als zweite deutsche große Brücke aus basischem Flusseisen wurde die Müngstener Eisenbahnbrücke über das Tal der Wupper zwischen Solingen und Remscheid in den Jahren 1894-1897 erbaut. Nach wie vor ist die Müngstener Brücke Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke und als Denkmal deutscher Ingenieurbaukunst prinzipiell in Betrieb - allerdings derzeit für den Verkehr gesperrt, da sie einer Nachrechnung und mehrstufigen Sanierung mit dem Ziel der langfristigen Nutzbarkeit unterzogen wird.
Im Rahmen eines WDR-Beitrags zur Müngstener Brücke hat Frau Professor Stranghöner zur generellen Haltbarkeit "alter" Stahlbrücken Stellung bezogen.
Kooperationsvereinbarung zwischen der GSI SLV Duisburg und dem Institut für Metall und Leichtbau zur Anerkennung des Teils 1 der Schweißfachingenieurausbildung
Zwischen der GSI - Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH, Niederlassung SLV Duisburg und dem Institut für Metall- und Leichtbau der Universität Duisburg-Essen unter Leitung von Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Natalie Stranghöner wird eine Kooperationsvereinbarung zur Anerkennung des Teils 1 der Schweißfachingenieurausbildung (SFI Ausbildung) abgeschlossen. Hierzu fand am 25. März 2011 am Institut für Metall- und Leichtbau durch Vertreter der GSI SLV Duisburg, Herr Dipl.-Ing. Rüdiger Neuhoff, sowie des PZA Nordhrein (DVS-PersZert®), Herr Dipl.-Ing. Friedel Ippendorf sowie Dr.-Ing. Markus Holthaus (auch GSI SLV Duisburg) die erfolgreiche Überprüfung zur Feststellung (Audit) statt, dass die in das Gebiet der Schweißtechnik fallenden Lehrveranstaltungen, die in Teil 1- Theoretische Ausbildung, eines SFI-Lehrgangs nach Richtlinie DVS®-IIW 1170 geforderten Kenntnisse vermittelt werden.
Forschungsvorhaben "Effizienzsteigerung von Fahrbahnbelägen auf Stahlbrücken"
Das Institut für Metall- und Leichtbau hat im Oktober das von der Bundesanstalt für Straßenwesen (bast) geförderte Forschungsvorhaben "Effizienzsteigerung des Fahrbahnbelags auf Stahlbrücken mit Schäden in Form von Rissen im Bereich von Anschlüssen am Deckblech (Kategorie-1-Schäden)" bewilligt bekommen.
Die Bearbeitung erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Straßenbau und Verkehrswesen der Universität Duisburg-Essen, Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Edeltraud Straube. Die Laufzeit des Forschungsvorhabens beträgt zwei Jahre (Oktober 2010 bis Oktober 2012).
Nach über zehn Jahren gibt es endlich wieder eine neue Ausgabe des Stahlbau-Taschenkalenders - mit neuem Titel "Stahlbau im Blick - Das Handbuch für den Stahlbau" und neuem Aussehen.
Die redaktionelle Bearbeitung lag in den Händen von Frau Professor Stranghöner und Mitarbeitern des Instituts für Metall- und Leichtbau. Das Handbuch enthält alle maßgebenden Normen sowie die wichtigsten Lastannahmen.
Das Taschenbuch kann für 15 € direkt bei der Stahlbau Verlags- und Service GmbH bezogen werden:
Seit Mai 2010 wird am Institut für Metall- und Leichtbau in Kooperation mit dem Institut für Stahlbau der Leibniz Universität Hannover und dem Lehrstuhl für Energiesysteme und Energiewirtschaft der Ruhr-Universität Bochum ein neues Forschungsvorhaben bearbeitet. In dem Gemeinschaftsprojekt „Nachhaltige Stahlkonstruktionen für Erneuerbare Energien“ (NaStafEE) werden Stahlkonstruktionen zur Gewinnung Erneuerbarer Energien wie z. B. Biogasanlagen bzw. Wellen- und Strömungskraftwerke betrachtet. Das Ziel des Projektes ist die Erstellung von Methoden bzw. eines Katalog, mit dem die Anlagen im Sinne der Nachhaltigkeit qualitativ bewertet werden können.
Die Projektlaufzeit beträgt 30 Monate (01.05.2010 – 31.10.2012), so dass sich die gesamten Projektkosten auf etwa 700.000 € belaufen.
Die finanzielle Förderung erfolgt durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), Köln, aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Berlin. Die Begleitung des Projekts erfolgt durch die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA), Düsseldorf.
Am 7. Juli führte die alljährliche Exkursion etwa 20 Studierende des Bachelor-Vertiefungsmoduls Stahlbau 2 sowie des Mastermoduls Stahlbau 4 zum neuen Braunkohlekraftwerk in Grevenbroich-Neurath. Es handelt sich um eine der größten Baustellen Europas mit derzeit etwa 3000 Beschäftigten. Nach einer Einführung in die Technik und Bauweise des neuen Kraftwerks wurde die Baustelle besichtigt. Dabei bestand auch die Möglichkeit die neue Leitwarte, das Maschinenhaus und das Kesselhaus von innen zu sehen. In letzterem wird gerade der Kessel montiert, der am sogenannten Kesselgerüst, einer etwa 170 m hohen Stahlfachwerkkonstruktion von beeindruckenden Dimensionen...
Schraubenprüfstand bis 15.000 Nm am Institut für Metall- und Leichtbau in Betrieb genommen
Am 01. Juni 2010 wurde im Labor des Instituts für Metall- und Leichtbau der neue Prüfstand zur Untersuchung von Schraubverbindungen und Verbindungselementen in Betrieb genommen. Der Schraubenprüfstand ist mit Messtechnik und -software der Fa. Schatz AG, Remscheid ausgestattet. Mechanische Komponenten sowie die Unterkonstruktion des Schraubenprüfstandes wurden in Eigenregie in Kooperation mit den Werkstätten der Universität Duisburg-Essen gefertigt.
Der Schraubenprüfstand und die zugehörige Prüfsoftware sind für die Bestimmung der Zusammenhänge zwischen Anziehdrehmoment, Drehwinkel und Vorspannkraft in der Schraubverbindung ausgelegt. Die Reibmomente in der Verbindung und das zeitabhängige Verhalten können ermittelt werden. Damit ist das Institut für Metall- und Leichtbau in der Lage alle erforderlichen Prüfungen an vorgespannten Schraubenverbindungen nach DIN EN 14399 und DIN EN ISO 16047 durchzuführen.