| 5 | Noch sproßt der Bart mir nicht ums Kinn, Auch weiß ich, hört mich, ihr Teutonen, Daß unter allen Epigonen Just ich der allerletzte bin! Doch laßt's mich trotzdem euch gestehn: |
|
| 10 | Ihr jammert mich, ihr armen Dichter, Ihr Groschen- und ihr Dreierlichter, Von denen zwölf aufs Dutzend gehn. Ihr stöhnt verzweifelt: Der Bien muß! Und ampelt krampfhaft an der Leiter, |
|
| 15 | Doch ach, ihr kommt und kommt nicht weiter, Wie weiland Fausti Famulus! [6] Seht, das ist eure Quintessenz, Ihr fliedersüßen Lenzrhapsoden: Ihr macht mit Hymnen und mit Oden |
|
| 20 | Den Nachtigallen Concurrenz! Ihr glaubt verblendet, Poesie Sei Lenznacht nur und Blüthenschimmer, Ihr glaubt's verblendet und singt immer Ein und dieselbe Melodie! |
|
| 25 | Ihr dichtet jeden dritten Tag Ein hohes Lied auf eure Liebe, Reimt selbstverständlich darauf "Triebe" Und gebt's dann schleunigst in Verlag. Zwar, seid ihr noch kein "großes Thier", |
|
| 30 | Müßt ihr auf alle Fälle "zahlen", Doch dann wird's auch mit Initialen Gedruckt auf fein Velinpapier. Und wird's dann gratis noch versandt An so und so viel Kritikaster, |
|
| 35 | Dann lobt man euern schlechten Knaster Und schimpft den Kieselstein Demant. [7] Und wenn ihr fleißig schmiert und salbt, Sorgt auch die Clique für Verbreitung, – Denn wozu hat man sonst die Zeitung? – |
|
| 40 | Herr X hat wieder mal gekalbt! Ein Liederbuch ist's dieses Mal in rothem Maroquin gebunden Und überdies sehr warm empfunden Und wunderbar original! |
|
| 45 | Und kauft man sich dann das Idol, Dann sind's die alten tauben Nüsse, Die längst genossenen Genüsse, Der aufgewärmte Sauerkohl: Von Wein und Wandern, Stern und Mond, |
|
| 50 | Vom "Rauschebächlein", vom "Blauveilchen", Von "Küßmichmal" und "Warteinweilchen", Von "Liebe, die auf Wolken thront"! Und will der Dichter hoch hinaus, Dann streicht er die Rubrik: "Erotisch!" |
|
| 55 | Und hängt die Tafel: "Patriotisch!" Als Firmenzeichen vor sein Haus. [8] Doch Blech bleibt Blech, und ob es auch Der Jude oft als Gold verschachert . . . Der Ruhm, den ihr zusammenprachert, |
|
| 60 | Ist eitel Moder, Dunst und Rauch! Denn kräht auch dreist zu eurem Wisch Die heutige Kritik ihr Amen, Und legt man ihn auch jungen Damen Alljährlich auf den Weihnachtstisch: |
|
| 65 | Und labt sich auch aus euerm Quell Der Leutnant und der Ladenschwengel, Und nippt aus ihm auch jeder Engel, Die Gräfin und die Nähmamsell: Laßt über euch und euer Wort |
|
| 70 | Ein einzig Menschenalter rollen, Und was ihr singt ist längst verschollen, Und was ihr pflanzt ist längst verdorrt! Das aber macht, ihr habt noch nie Das Sphinxbild eurer Zeit entschleiert, |
|
| 75 | Drum gähnt in allem, was ihr leiert, Derselbe horror vacui. [9] Ich aber mag nicht, laß wie ihr, Das Pfund, das Gott mir gab, verwalten, Ich will hoch über mir entfalten |
|
| 80 | Der Neuzeit junges Lenzpanier. Ich lache, wollt ihr blöden Blicks Verjährten Tand modern staffiren Und himmelbläulich phantasiren Vom Waldgnom und vom Wassernix. |
|
| 85 | Ich lache, zählt ihr eins, zwei, drei Die Kugeln, die ihr nie verschossen, Die Thränen, die ihr nie vergossen, Ein jeder Zoll ein Papagei. Ich lache, doch mein Zorn hält Wacht, |
|
| 90 | Denn der St. Veitstanz wird zur Mode; Ich weiß, ihr tanzt nur aus Methode, Weil ein Narr viele Narren macht. Doch tollt nur euern tollen Schwank, Nur zu, je toller, desto besser: |
|
| 95 | Ich biet euch Kampf, Kampf bis aufs Messer, Und gehe meinen eignen Gang! [10] Den Gang, den lichtumstrahlt die Kunst Sieghaft zu wandeln mir geboten; Und Herz an Herz mit ihren Todten, |
|
| 100 | Veracht ich euch und eure Gunst! Denn mir schlägt nicht das Wort den Takt Zum Reigen selbstischer Gedanken, Ein Löwe, hat es seine Pranken Tief in mein Herzfleisch eingehackt. |
|
| 105 | Nur, daß es mich nicht jäh zerfleischt, Such ich's mit Liedern zu beschwören, Doch nicht beim Rauschen alter Föhren, Die Nachts ein schwarzer Aar umkreischt. Auch nicht ins Grab der Lorelei |
|
| 110 | Verirrt sich mehr mein schwankes Steuer; Die Zeit verliebter Abenteuer, Für mich ist sie schon längst vorbei. Nein, mitten nur im Volksgewühl, Beim Ausblick auf die großen Städte, |
|
| 115 | Beim Klang der Telegraphendrähte Ergießt ins Wort sich mein Gefühl. [11] Dann glaubt mein Ohr, es hört den Tritt Von vorwärts rückenden Kolonnen, Und eine Schlacht seh ich gewonnen, |
|
| 120 | Wie sie kein Feldherr noch erstritt. Doch gilt sie keiner Dynastie, Auch kämpft sie nicht mit Schwert und Keule – Galvanis Draht und Voltas Säule Lenkt funkensprühend das Genie. |
|
| 125 | Und um sich sammelt es ein Heer Von himmelstürmenden Ideen, Gedanken blitzen und verwehen Unzählig, wie der Sand am Meer. Doch mehr als einer wird zur That |
|
| 130 |
Und lenkt <das Schicksal> der Geschlechter, Und als des Ideals Verfechter Streut er der Zukunft goldne Saat. Und auf flammt dann ein neues Licht, Ein neuer Welttag für die Erde, |
|
| 135 | Denn auch die Menschheit hat ihr "Werde!" Und sinnlos ist kein Traumgesicht. [12] Der ewge Friede baut sein Zelt Und ob die Zeit sie auch verdamme, Der Freiheit goldne Oriflamme |
|
| 140 | Weht leuchtend über alle Welt. Und wenn dann Lied auf Lied sich ringt In immer höhere Regionen Und alle Völker, alle Zonen Ein einzig großer Bund umschlingt: |
|
| 145 | Dann ist's mir oft, als ob die Zeit, Verlästert viel und viel bewundert, Als ob das kommende Jahrhundert Zu seinem Täufer mich geweiht. Als müßt ich stoßen in die Brust, |
|
| 150 | Ein Winkelried, mir eure Speere: Hie Wahrheit, Freiheit und hie Ehre! – O Kampf der Liebe, Kampf der Lust!! – Drum dir, die schmerzvoll mich gebar, Dir, junge Zeit aus Blut und Eisen, |
|
| 155 | Leg ich mein Herz und seine Weisen Nun stumm auf deinen Hochaltar! [13] Schaust du doch auch in's Morgenroth Und träumst von unentdeckten Welten; Wirst du die Liebe mir vergelten, |
|
| 160 | Die tief für dich mein Herz durchloht? Doch ob auch Dampf und Kohlendunst Die Züge dieser Schrift verwaschen; Kein flüchtig Glück will ich erhaschen, Ich liebe dich, nicht deine Gunst! |
|
| 165 | Mir schwillt die Brust, mir schlägt das Herz Und mir ins Auge schießt der Tropfen, Hör ich dein Hämmern und dein Klopfen Auf Stahl und Eisen, Stein und Erz. Denn süß klingt mir die Melodie |
|
| 170 | Aus diesen zukunftsschwangern Tönen; Die Hämmer senken sich und dröhnen: Schau her, auch dies ist Poesie! Sie kehrt nicht nur auf ihrem Gang In Wälder ein und Wirthshausstuben, |
|
| 175 | Sie steigt auch in die Kohlengruben Und setzt sich auf die Hobelbank. [14] Auch harft sie nicht als Abendwind Nur in zerbröckelten Ruinen, Sie treibt auch singend die Maschinen |
|
| 180 | Und pocht und hämmert, näht und spinnt. Sie schaukelt sich als schwanker Kahn Im blauen schilfumkränzten Weiher, Sie schlingt den Dampf ums Haupt als Schleier Und saust dahin als Eisenbahn. |
|
| 185 | Von nie geahnter Kraft geschwellt, Verwarf sie ihre alten Krücken, Sie mauert Tunnel, zimmert Brücken Und pfeift als Dampfschiff um die Welt. Ja, Wunder thut sie sonder Zahl, |
|
| 190 |
Sie lindert jegliches Verhängniß, Sie setzt den Fuß selbst ins Gefängniß Und speist die Armuth im Spital. Doch heimisch ward sie längst auf Erden; |
|
| 195 |
Ist ihr ureigenster Beruf [15] So klingt das Lied, das hohe Lied, Das dumpfauf mir die Hämmer dröhnen; Euch aber, euch, die es verhöhnen, |
|
| 200 |
Euch fordr' ich kühn in Reih und Glied! Rückt an; mit offenem Visir Und harter Faust will ich euch weisen: Ich und mein Lied, wir sind von Eisen – |
|
| 205 | Denn nicht soll einst in später Zeit Mit selbstgefälligem Behagen Ein später Enkel von uns sagen, Was roth wie Blut zum Himmel schreit: "Poeten ohne Poesie, |
|
| 210 | Und keiner rief das Wörtchen: "Rette!" Sie blökten allsammt um die Wette, Wie eine Heerde Hammelvieh!" Nein, nein und nein und aber nein! Ein Schuft sein will ich, wenn's so endet! |
|
| 215 | Das Blatt hat endlich sich gewendet! Dies Buch soll deß ein Zeichen sein! [16] Soll sagen, was ihr nie gewollt: Der Singsang hat sich ausgetutet – |
|
| 220 | Drum ihr, ihr Männer, die ihr's seid, Zertrümmert euere Trugidole Und gebt sie weiter, die Parole: " |
Erstdruck und Druckvorlage
Arno Holz: Das Buch der Zeit. Lieder eines Modernen.
Zürich: Verlags-Magazin (J. Schabelitz) 1886 [recte 1885]
[PDF].
Hier: S. 5-16.
[PDF]
Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck
(Editionsrichtlinien).
Ein Druckfehler (V. 126) wurde nach der Vorgabe des Druckfehlerverzeichnisses (S. X) korrigiert.
"Das Buch der Zeit" erschien im Sommer 1885; vgl. Scheuer 1971, S. 56. Die ersten Rezensionen finden sich in
Literatur
Amyntor, Gerhardt von: 1885 er Lyrik.
In: Das Magazin für die Litteratur des In- und Auslandes.
Jg. 55, 1886: Nr. 18, 1. Mai, S. 281-283;
Nr. 19, 8. Mai, S. 297-300.
[PDF]
Austermühl, Elke: Lyrik der Jahrhundertwende.
In: Naturalismus, Fin de siècle, Expressionismus: 1890 – 1918.
Hrsg. von York-Gothart Mix. München u.a. 2000 (= Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur
vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, 7), S. 350-366.
Bierbaum, Otto J.: Lyrikerchens Traum.
In: Die Gesellschaft. Monatsschrift für Litteratur und Kunst.
Jg. 1889, September, S. 1294-1297.
[PDF]
–
Aufgenommen in:
Otto J. Bierbaum: Erlebte Gedichte.
Berlin: Wilhelm Issleib 1892, S. 29-39.
[PDF]
Brandmeyer, Rudolf: Poetologische Lyrik.
In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte.
Hrsg. von Dieter Lamping.
Stuttgart u.a. 2011, S. 157-162.
Brauneck, Manfred u.a. (Hrsg.): Naturalismus.
Manifeste und Dokumente zur deutschen Literatur 1880 – 1900.
Stuttgart 1987.
Bunzel, Wolfgang: Einführung in die Literatur des Naturalismus.
2. Aufl. Darmstadt 2011 (= Einführungen Germanistik).
Burns, Rob: The Quest for Modernity.
The Place of Arno Holz in Modern German Literature.
Frankfurt a.M. 1981 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, 431).
–
S. 29-47: "Buch der Zeit" and the Development of "Großstadtlyrik".
Chevrel, Yves: Le naturalisme peut-il être considéré comme un mouvement moderniste?
In: Revue de Littérature Comparée 66 (1992), S. 387-395.
Chevrel, Yves: Le naturalisme.
Étude d'un mouvement littéraire international.
2. Aufl. Paris 1993 (= Collection "Littératures modernes").
Chevrel, Yves: Naturalisme et modernité.
In: The Turn of the Century. Modernism and Modernity
in Literature and the Arts. Hrsg. von Christian Berg u.a.
Berlin u.a. 1995 (= European Cultures. Studies in Literature and the Arts, 3), S. 101-118.
Chevrel, Yves: Le modernisme et l'héritage du naturalisme.
In: Neohelicon 29,1 (2002), S. 45-55.
Décaudin, Michel: Being Modern in 1885, or, Variations on "Modern," "Modernism," "Modernité".
In: Modernism. Challenges and Perspectives.
Hrsg. von Monique Chefdor u.a. Urbana u.a. 1986, S. 25-32.
Döblin, Alfred: Arno Holz.
Die Revolution der Lyrik. Eine Einführung in sein Werk und eine Auswahl.
Wiesbaden 1951 (= Verschollene und Vergessene).
Ernst, Otto [d.i. Otto Ernst Schmidt]: Das Elend der modernen Lyrik.
In: Das Magazin für die Litteratur des In- und Auslandes.
Jg. 55, 1886, Nr. 23, 5. Juni, S. 355-358.
[PDF]
Fähnders, Walter: Avantgarde und Moderne 1880 – 1933.
2. Aufl. Stuttgart u.a. 2010 (= Lehrbuch Germanistik).
Fohrmann, Jürgen: Lyrik.
In: Bürgerlicher Realismus und Gründerzeit 1848 – 1890.
Hrsg. von Edward McInnes u.a. München u.a. 1996
(= Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Bd. 6),
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Fricke, Thorsten: Arno Holz und das Theater.
Biografie – Werkgeschichte – Interpretation.
Bielefeld 2010.
Gymnich, Marion / Müller-Zettelmann, Eva: Metalyrik:
Gattungsspezifische Besonderheiten, Formenspektrum und zentrale Funktionen.
In: Metaisierung in Literatur und anderen Medien.
Theoretische Grundlagen – Historische Perspektiven – Metagattungen – Funktionen.
Hrsg. von Janine Hauthal u.a.
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Helmes, Günter: Auf Geibel komm raus!
Der junge Arno Holz zwischen Tradition und Innovation.
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Neu herausgegeben von Norbert Miller und Harald Hartung.
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Holz, Arno: Das Buch der Zeit.
Lieder eines Modernen.
Zürich: Verlags-Magazin (J. Schabelitz) 1886.
[PDF]
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Zweite, vermehrte Aufl. Berlin: F. Fontane & Co. 1892.
[PDF (S. 1-299)]
[PDF (S. 300-522)]
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Hrsg. von Gert Mattenklott u.a.
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Hrsg. von Achim Barsch u.a. München 2008 (= Kontext, 8), S. 286-306.
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Über die Situierung der Literatur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Vorgeschichte der Moderne.
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Schneider, Lothar L.: Art. Naturalismus, Literaturtheorien des.
In: Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie.
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Schuhmann, Klaus: Lyrik des 20. Jahrhunderts.
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Schulz, Gerhard: Arno Holz.
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Mit einem Nachwort von Manfred Windfuhr. Hrsg. von Gabriele Schneider.
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In: Ders., Literatur im Kaiserreich. Studien zur Moderne. Berlin 1993
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S. 53-59: Was heißt Moderne?
Sprengel, Peter: Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1870 – 1900. Von der Reichsgründung bis
zur Jahrhundertwende. München 1998 (= Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zur
Gegenwart, IX.1).
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S. 626-634: Holz und Holz-Schule.
Sprengel, Peter: Hartlebens Duelle.
"Größenwahn" und Modell-Realismus bei Bleibtreu und Conradi.
Mit unbekannten Dokumenten.
In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 53 (2009), S. 19-47.
Stöckmann, Ingo: Der Wille zum Willen.
Der Naturalismus und die Gründung der literarischen Moderne 1880 – 1900.
Berlin u.a. 2009 (= Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte; 52).
Stöckmann, Ingo: Naturalismus.
Stuttgart u.a. 2011 (= Lehrbuch Germanistik).
Strohschneider-Kohrs, Ingrid: Sprache und Wirklichkeit bei Arno Holz.
In: Dies., Poesie und Reflexion. Aufsätze zur Literatur.
Tübingen 1999, S. 305-333.
Thomé, Horst: Modernität und Bewußtseinswandel in der Zeit des Naturalismus und des Fin de siècle.
In: Naturalismus, Fin de siècle, Expressionismus: 1890 – 1918.
Hrsg. von York-Gothart Mix. München u.a. 2000
(= Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, 7), S. 15-27.
Thum, Reinhard H.: The City. Baudelaire, Rimbaud, Verhaeren.
New York u.a. 1994 (= Studies on Themes and Motifs in Literature, 1).
Völker, Ludwig: "Alle Erneuerung geht von irgendeiner 'Prosa' aus". Die lyrische Moderne und
der Naturalismus. In: Deutsche Dichtung um 1890. Beiträge zu einer Literatur im Umbruch.
Hrsg. von Robert Leroy u.a. Bern u.a. 1991, S. 203-235.
Wende, Waltraud: Modern sei der Poet, modern vom Scheitel bis zur Sohle ...
Zum Verhältnis von Kunsttheorie und literarischer Praxis bei Arno Holz. In:
Text und Kritik. Heft 121: Arno Holz. München 1994, S. 43-52.
Winko, Simone: Kodierte Gefühle.
Zu einer Poetik der Emotionen in lyrischen und poetologischen Texten um 1900.
Berlin 2003 (= Allgemeine Literaturwissenschaft. Wuppertaler Schriften, 7).
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Vgl. S. 384-395.
Wollerner, S.: Die Verflachung der modernen Lyrik.
In: Das Magazin für die Litteratur des In- und Auslandes.
Jg. 55, 1886: Nr. 10, 6. März, S. 145-149;
Nr. 11, 13. März, S. 166-169.
[PDF]
Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer
Für Beratung und Hinweise danke ich Helmut Scheuer.