Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Stadtplanung + Städtebau
Institut für Stadtplanung + Städtebau
Stadtplanung und Städtebau - Es gibt weltweit kein anderes Thema, das so viele Menschen direkt betrifft wie die Zukunft der Städte: Heute wohnen 50% der Weltbevölkerung in Städten bzw. in verstädterten Regionen. Im Jahr 2025 rechnet man damit, dass rund zwei Drittel der Menschen in Städten leben. Die Stadt als Brennpunkt sozialer, technischer, infrastruktureller, und ökologischer Probleme zeichnet das Aufgabenfeld für die Querschnittsaufgabe Stadtplanung und Städtebau vor.
Städtebau 3
International Urban Design Workshop, Athens 2011
Antonis Tritsis Park: New Scales/Scapes for Greater Athens
Vom 12.11. bis zum 20.11.11 hat das Institut für Stadtplanung und Städtebau der Universität Duisburg-Essen zusammen mit der Ecole Nationale Supérieure d’Architecture Paris-Malaquais, der Nationalen Technischen Universität Athen und der Technischen Universität Dortmund den Workshop „Urban Futures 5“ in Athen abgehalten. Der Workshop steht unter der Schirmherrschaft des deutsch-französischen Elysée Programms, des Institut Français und des Goethe-Instituts und wird vom verantwortlichen Träger des Parks sowie von der Griechischen Ornithologischen Gesellschaft unterstützt.
Zehn Studierende der Universität Duisburg-Essen erarbeiteten in internationalen und interdisziplinären Teams Konzepte und Ideen zur städtebaulichen Entwicklung des Antonis Tritsis Parks in Athen.
Inmitten des dicht besiedelten Stadtkontextes von Athen liegt der Park mit seinem einzigartigen Vogelreservat. Stadtweit übernimmt der Park eine zentrale Funktion als Naherholungsraum und Environmental Education Center. Zugleich hat er eine wichtige ökologische Funktion als Kaltluftentstehungsgebiet in der überhitzten Metropole. Vor dem Hintergrund des nachhaltigen Umgangs mit Umweltressourcen wurden Themen wie die übergeordnete Vernetzung dieses grünen Trittsteines in der Stadt, die Qualifizierung des Randes zwischen Park und der gebauten Stadt, die Nutzungsmöglichkeiten innerhalb des eigentlichen Parkgeländes sowie die verkehrlichen Anbindungsmöglichkeiten diskutiert.
Am Ende des Workshops wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Zudem werden die Pläne derzeit in Athen ausgestellt. Die Ergebnisse des Workshops werden im weiteren Verlauf des Wintersemesters 2011/12 zu städtebaulichen Entwürfen vertiefend weiterbearbeitet. Die Endergebnisse werden voraussichtlich im Frühjahr 2012 als Broschüre veröffentlicht.
Lehrende und Forschende des Instituts für Stadtplanung der Universität Essen richten ein Symposium zum Thema Urban Systems Research aus. Das Symposium ist Teil der zwischen dem 10. und 13. April 2012 in Wien stattfindenden European Meetings on Cybernetics and Systems Research (EMCSR). Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen sind eingeladen, ihre aktuellen Ergebnisse vorzustellen und/oder als Zuhörer den Stand der internationalen Forschung im Bereich Urbaner Systeme mit zu verfolgen.
Beiträge können bis zum 14. Januar eingereicht werden. Weitere Informationen stehen auf der Website des Symposiums zur Verfügung: http://www.emcsr.net/?page_id=347 Bei Interesse können Sie sich gerne an Christian.Walloth@stud.uni-due.de wenden. Verantwortliche: Prof. J. Alexander Schmidt und Christian Walloth
Städtebau 1 (5. Semester)
Bahnhof West - Raum für Ideen
Es gibt viele globale, nationale und lokale Trends, mit denen Stadtplanung umgehen muss. Am Beispiel eines Areals am Bahnhof West in Essen-Frohnhausen werden die übergeordneten Themen demographischer Wandel, Klimawandel und Verkehr thematisiert und in einem städtebaulichen Entwurf bearbeitet. Ziel ist es, möglichst viele und unterschiedliche Lösungen zu finden, die sowohl die Besonderheiten der Fläche als auch die der direkten Umgebung berücksichtigen.
Beginn MI, 12.10.2011 12 Uhr ct S05 T00 B59
Verantwortliche: Dipl.-Ing. Hannah Baltes, Dipl.-Ing. Hanna Wehmeyer
Städtebau 3
Internationaler studentischer Workshop 2011 - Tritsis Park Athen
In einem einwöchigen internationalen Workshop in Athen (12.11.-20.11.11), an dem das Institut für Stadtplanung der Universität Essen, die Ecole Nationale Supérieure d’Architecture Paris-Malaquais, die TU Dortmund sowie die Nationale Technische Universität Athen teilnehmen werden, sollen in Teamarbeit Konzepte und Strategien für einen innerstädtischen Park erarbeitet werden. Dabei geht es u.a. um die funktionale Einbindung des Parks in das Stadtgefüge, eine Verbesserung der verkehrlichen Anbindung, die Gestaltung und Sicherung der Parkränder sowie um die Entwicklung von Strategien für eine nachhaltige Pflege und Nutzung des Parks.
Nach dem Workshop werden die Ideen bis Januar in Teams weiter ausgearbeitet und konkretisiert. Die Abgabe der Entwürfe erfolgt in Form von Plänen.
Bei Interesse bitte am Institut melden und in die Liste eintragen! Verantwortliche: Dr.-Ing. M.C. Tran
Städtebau 5
Kreative Klasse – Ideenwettbewerb "Wohnen und Arbeiten am Krupp-Park"
Im Rahmen der Veranstaltung Kreative Klasse 2011 lobt in diesem Jahr erneut das Büro Koschany+Zimmer Architekten in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen einen Ideenwettbewerb aus. Das Wettbewerbsareal liegt nordwestlich der Innenstadt Essens und ist Teil des von ThyssenKrupp entwickelten Krupp-Gürtels. In Teams sollen Ideen für das Wohnen und Arbeiten am Krupp-Park entwickelt werden.
Der städtebauliche Teil umfasst den Nachweis von Anbindungen und Reaktionen an/auf die umliegenden Stadtbausteine, die Erarbeitung der Erschließungssysteme sowie die Entwicklung des öffentlichen Raumes. Ziel ist ein Masterplan in den Maßstäben 1:2000 bzw. 1:1000 als Grundlage für die weitere Bearbeitung.
Im hochbaulichen Teil sollen innovative Wohnkonzepte und –typologien entwickelt werden. Die Bearbeitungstiefe soll bis in die Maßstäbe 1:500 bzw. 1:200 reichen. Die Abgabeleistung wird Pläne, Modell(e) sowie einen Erläuterungstext einschließen.
Beginn: voraussichtl. Anfang Oktober 2011 Abgabe: Januar 2012 V15 S04 D-Gang
Bei Interesse bitte am Institut melden und in die Liste eintragen! Verantwortliche: Dr.-Ing. M.C. Tran
Essener Forum Baukommunikation
Die Stadt und Ihre Kinder
Das Essener Forum Baukommunikation lädt im Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Essen zum 7. Forum nach Dessau ein. Das diesjährige Thema lautet "Die Stadt und Ihre Kinder". Gemeinsam mit Fachleuten verschiedenster Fachrichtungen wird das sehr vielseitige Thema diskutiert und betrachtet. Dabei sollen Fragen erörtert werden wie z.B. Was machen Städte mit ihren Kindern? Wie kindgerecht sind Städte? Ist das ein Thema was Planer betrifft, sind sie ggf. Ursache des Problems?
Termin: 17. und 18. Mai 2011
Genaueres zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Gesunder Stadtraum
Städtebau 2/4
Ingenieure für einen gesunden Stadtraum!
Hat es Auswirkungen auf Deine Gesundheit, ob Du mit dem Rad durch den Park oder über die A 40 mit dem Auto zur Uni kommst? Was macht es aus, ob Du in der Altendorfer Straße oder in der Rüttenscheider Straße wohnst? Was haben Straßen, Brücken, Parkplätze, Unterführungen und die Art der Geschäfte mit Gesundheitsverhalten zu tun? Die Wirkungen des Stadtraums und der Infrastrukturen auf die Gesundheit und das alltägliche gesundheitsrelevante Verhalten der Menschen soll erarbeitet werden. In Entwurfsteams sollen in mehreren Arbeitsschritten planerische Ideen für ein Stadtquartier entwickelt werden, in dem es den Menschen erleichtert wird, gesund sein zu können
Beginn DI, 19.04.2011 14 Uhr V15 S04 D-Gang
Bei Interesse bitte am Institut melden und in die Liste eintragen! Verantwortliche: Dipl.-Ing. H. Wehmeyer, Dr.-Ing. M.C. Tran
Ladestationen
Städtebau 2/4
Elektro-Ladestationen
Wie können Ladestationen für das gleichzeitige Laden mehrerer Elektrofahrzeuge gestaltet werden? Wie kann eine sinnvolle Einbindung der Stationen in die städtische Infrastruktur erfolgen? Wie können erneuerbare Energien optisch und funktional in die Stationen integriert werden?
Im Rahmen des Projektes colognE-mobil sollen für zwei konkrete Standorte in Kölner in Einzel- oder Gruppenarbeit Testentwürfe für Elektroladestationen in unterschiedlichen Dimensionen angefertigt werden. Die zentralisierten Stationen sollen sich durch Ecodesign auszeichnen und so konzipiert werden, dass ein zeitgleiches Laden mehrerer Fahrzeuge möglich ist. Die Abgabe der Entwürfe erfolgt in Form von Plänen.
Ausgabe: Anfang März Abgabe: FR, 13.04.11 V15 S04 D03
Bei Interesse bitte am Institut melden und in die Liste eintragen!
Verantwortliche: Dipl.-Ing. H. Wehmeyer, Dipl.-Ing. Daniel Bläser
Skizze
Städtebau 1
Wohnen in Essen-Kettwig
Diese Veranstaltung findet in aufeinander bezogenen Bausteinen in Form von Vorlesungen, Übungen in Gruppen, Präsentationen und Software-Schulungen statt. In den Vorlesungen wird Grundlagenwissen vermittelt und dieses anschließend in den Übungen praktisch angewandt.
In diesem Modul gilt es, einen städtebaulichen Entwurf inklusive aller notwendigen Vorarbeiten und Zwischenschritte in Gruppen zu je vier Personen anzufertigen. Dieser muss am Ende in Planform abgegeben und präsentiert werden. Die Soft Skills werden mit einer Hausaufgabe als Gruppenarbeit abgeschlossen.
Projekt
Das Plangebiet befindet sich im Essener Stadtteil Kettwig und wird stark beeinflusst durch die nördlich angrenzende Bahntrasse, das dahinter liegende Wohngebiet sowie durch die Ruhr im Süden. Für das Plangebiet soll eine möglichst nachhaltige und langfristige städtebauliche Planung entwickelt werden. Es soll eine weitreichende Aufwertung des Gesamtquartiers erzielt werden. Der Entwurf wird in Vierergruppen bearbeitet. Abgabeleistung wird ein Plan mit Darstellung des Entwurfs sein.
Beginn MI, 06.04.2011 12 Uhr ct S04 T01 A02
Verantwortliche: Dipl.-Ing. H. Wehmeyer, Dipl.-Ing. H. Baltes, Dr.-Ing. M.C. Tran
Studierende bei der Creative Stage Essen 30.09.10
Studierende der Bauwissenschaften durften auf Einladung der EWG (Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft) ihre kreativen Ideen, Ergebnisse und Modelle, die sie im Rahmen des städtebaulichen Seminars „Shopping – Anders Einkaufen statt ’Metropolenshopping’ am Limbecker Platz“ erarbeitet hatten, bei der Creative Stage in Essen vor breitem Publikum präsentieren.
Das Filmteam von 2010.lab, das sich ebenfalls mit einem Video präsentiert hatte, hat zugleich die Veranstaltung gefilmt.
Das Essenser Forum Baukommunikation lädt am 18. November 2010 zu der Veranstaltung "Der gute Raum" in den stadtbauraum in Gelsenkirchen ein. Auf der Veranstaltung werden Referenten unterschiedlichster Disziplinen - unter anderem Philosophen, Regisseure und Stadtplanern - über das Thema "Raum" sprechen und diskutieren. Unter anderem werden die Fragen aufkommen, welchen Raum der Mensch denn eigentlich braucht oder was ein "guter Raum" beinhalten muss. "Der gute Raum" ist also ein Thema, dass alle anspricht: Planen und bauen zwar Stadtplaner und Architekten den Raum, müssen doch alle Menschen darin leben und ihn nutzen.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer.
Das Plangebiet umfasst vier Essener Stadtteile und spiegelt typische Strukturen des Ruhrgebiets wider: neben dicht bebauten Wohnvierteln finden sich Gewerbe- und Industriegebiete sowie Büro- und Handelsstandorte. Es finden sich zudem Bestandsquartiere und Entwicklungs- und Potentialgebiete nah beieinander.
Ziel ist ein ganzheitliches Konzept für einen zukunftsfähigen Standort. Dabei soll Nachhaltigkeit, Klimawandel und Innovation im Vordergrund stehen. Aufgabe ist es, in drei unterschiedlichen Maßstäben jeweils Ideen und Konzepte für das gesamte Plangebiet, für einen der Stadtteile und für einen Stadtteilausschnitt zu entwickeln und auszuarbeiten. In 4er-Gruppen werden die drei Teilaufgaben mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten unter wöchentlicher Betreuung erarbeitet. Am Ende stehen die Abgabe der Pläne und eine Präsentation.
Termine: Beginn MI 20.10.2010 12.15 Uhr S05 T00 B59
Verantwortliche: Dipl.-Ing. H. Baltes, Dr.-Ing. M.C. Tran
Kokerei Zollverein Essen
Internationaler Workshop 2010
Kokerei Zollverein Essen
Das ISS plant die Fortführung der in den letzten Jahren begonnenen internationalen Workshops, an denen u.a. die Hochschule für Architektur in Paris sowie deutsche Universitäten teilnehmen.
Die stillgelegte Kokerei Zollverein Essen ist heute ein wichtiger Teil der Industriegeschichte. Die Planungsaufgabe ist die Wiedernutzbarmachung der Bauten und Industrieanlagen im Hinblick auf die Entwicklung eines Zukunftsstandortes Zollverein als attraktivem Ort für die erlebbare Verbindung von Industriedenkmal, Design, Kunst und Kultur.
Die Aufgabe wird sein, innerhalb des einwöchigen Intenisivworkshops in Entwurfsteams Ideen und Konzepte zur Neustrukturierung, Umnutzung und Gestaltung der Kokerei zu erarbeiten. Nach dem Workshop werden die Ideen unter wöchentlicher Betreuung weiter ausgearbeitet und detailliert. Am Ende stehen die Abgabe der Pläne und eine Präsentation.
Termine: Besichtigung Plangebiet: 21. November 2010 Workshoptage: 22.-26. November 2010 Ort: Stadtbauraum Gelsenkirchen
Der interne Einführungstermin wird noch bekannt gegeben. Bei Interesse bitte am Institut melden und in die Liste eintragen!
Verantwortliche: Dipl.-Ing. A. Cosneau, Dr.-Ing. M.C. Tran
Städtebau 1 Plakat
Neue Wohnformen in Bielefeld
Wettbewerb - Wohnen am Neumarkt
Der Wettbewerb soll den teilnehmenden Studenten Gelegenheit geben, eine realitätsbezogene, überschaubare Entwurfsaufgabe unter Beachtung städtebaulicher, kostengünstiger und barrierefreier Erfordernisse zu lösen. Studenten der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen sind - falls möglich - zur Zusammenarbeit aufgerufen, um einen zeitgemäßen konstruktiven und/oder energetisch innovativen Lösungsvorschlag zu entwickeln. Den Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe bildet der innerstädtische Wohnungsbau mit neuen Formen des Wohnens für Jung und Alt.
Geplant werden soll eine moderne und zeitgenössische Bebauung, die sich in der Gestaltung gut in das räumliche Umfeld einfügt sowie die Grundsätze des kosten- günstigen Bauens berücksichtigt. Für die konstruktive Durchbildung sollte möglichst eine neuzeitliche Lösung erarbeitet werden, die innerstädtisches Wohnen auch an einem lärmbelasteten Standort ermöglicht.
Beginn 13.10.2010 um 14.00 Uhr, V15 S04 D06 Ende 28.02.2011
Verantwortliche Dipl.-Ing. Anais Cosneau
Bei Interesse bitte in die Liste am Institut eintragen.
Shopping Poster
Neue Entwicklungen für die nördliche Innenstadt
SHOPPING - Anders Einkaufen statt "Metropolenshopping" am Limbecker Platz
Das ShoppingCenter am Limbecker Platz will der neue innerstädtische Einkaufstempel für Essen und die Metropole Ruhr sein: Das "Metropolenshopping" lockt hier mit einer abgeschlossenen Einkaufsarena, die nach außen das Erscheinungsbild eines blechverkleideten Silos hat. Unmittelbar daneben schließt sich die Nördliche Innenstadt von Essen an: Hier bestimmen Wohnungen und Ladenleerstand, Leihhaus und Pornoshops sowie geringwertige
Ladengeschäfte das Bild. Straßenräume wirken vernachlässigt und unentdeckt zugleich. Es stellt sich die Aufgabe, wie dieser Bereich der Innenstadt zu einem attraktiven Wohn- und Einkaufsbereich weiterentwickelt werden kann.
Die zentrale Fragestellung in diesem Bereich der Innenstadt ist Einkaufen und Wohnen. In Entwurfsteams sollen in mehreren Arbeitsschritten machbare Lösungen für bestimmte Zielgruppen entwickelt werden, als Plan, als Modell oder als Prototyp. Es sind neue Konzepte für den Schwerpunkt "Anders Einkaufen" zu entwickeln.
Beginn 27.04.2010 um 14.00, V15 S04 D-Gang
Ende 13.07.2010
Bei Interesse bitte am Institut in die Liste eintragen.
Der Wettbewerb wird im Zuge der Veranstaltung Kreative Klasse Ruhr (KKR) und im Rahmen von Ruhr.2010 ausgelobt und richtet sich an Studierende der Architektur, der Raumplanung und der Stadtplanung.
Der Hauptfokus liegt auf dem Verkehrsknotenpunkt Viehofer Platz und dem nördlich angrenzenden Gebiet des bisher noch nicht überplanten Gleiskörpers (im Anschluss an das Universitätsviertel und im Übergang zum neuen RWE-EnergieQuartier) sowie auf den angrenzenden Flächen und Gebäudestrukturen. Es soll ein städtebauliches Konzept entwickelt werden, das Perspektiven im Spannungsfeld von Aufwertung und Umstrukturierung unter dem Leitbegriff „Grün entwickeln und verbinden - Barrieren überwinden“ aufzeigt. Ziel ist es die bisherige Verkehrssituation am Viehofer Platz sowie im Übergang zu Schützenbahn und Gerlingstrasse zu überarbeiten, die Barrieren zur Innenstadt und den anderen Gebieten zu überwinden und auf dem Areal nördlich des Viehofer Platzes ein Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen und Arbeiten zu entwickeln.
Wie kann man die brachliegenden Flächen nutzen oder zurückgewinnen?
Wie sollte mit den zurückgewonnenen Flächen umgegangen werden?
Welche Lösungen gibt es für den Verkehrsknotenpunkt Viehofer Platz, Schützenbahn, Gerlingstrasse?
Termine: Abgabe der Pläne 23.08.2010 Modellabgabe 30.08.2010
Preise:
1. Platz 500,- € 2. Platz 300,- € 3. Platz 200,- €
Interdisziplinärer und internationaler Workshop in Paris
Zwischen dem 15.11. und 21.11. hat das Institut für Stadtplanung an der Universität Essen zusammen mit der Ecole Nationale Supérieure d’Architecture Paris-Malaquais, dem Institut Français d’Urbanisme, der TU Berlin sowie der Leibniz Universität Hannover einen Workshop in Paris abgehalten.
Inhaltlich ging es dabei um die Entwicklung von Konzeptideen für eine Entwicklungsfläche (Zone d’aménagement concerté, kurz: ZAC) im Nordosten des Pariser Agglomerationsraums. Auf dem ca. 200 ha großen Areal sollen Büros, Ausstellungsflächen, kulturelle Einrichtungen, Grünflächen sowie die benötigte Verkehrsinfrastruktur, wie beispielsweise eine Straßenbahn, entstehen. Des Weiteren sind auch Wohnbereiche geplant.
Die Fläche, welche wegen ihrer Lage unmittelbar südlich vom Flughafen „Charles de Gaule Süd“ genannt wird, grenzt an den Parc des Expositions an, welcher die größte kommerzielle Ausstellungsfläche in Frankreich darstellt. Des weiteren liegt in direkter Nähe ein Logistikbereich und ein Anschluss an die S-Bahn (RER) ist ebenfalls vorhanden. Im Süden und Osten grenzen Dörfer mit überwiegender Wohnnutzung an. Aufgrund der Größe und Lage der Entwicklungsfläche und der Komplexität der umliegenden Strukturen ist ein Konzept gefragt, das sowohl den Interessen der Entwickler und Investoren entspricht und als auch eine nachhaltige, integrierte Stadtentwicklung garantiert. Hierbei sind die verschieden Faktoren wie Verkehr, Gestaltung, Diversität der Nutzungen und Umweltschutz zu berücksichtigen.
Die 40 Studenten hatten die Aufgabe in Gruppenarbeit basierend auf einer Analyse ein Konzept für die Fläche zu entwickeln und so einen Beitrag zur laufenden Planung zu leisten. Dabei waren durchaus visionäre und gewagte Ansätze erwünscht, um so einen neuen Blickwinkel auf das Projekt zu bekommen und gleichzeitig zu zeigen, was möglich sein kann. Eine Zwischenpräsentation diente zur weiteren Ideenfindung und Beratung durch die Betreuer und am letzten Tag wurden die Ergebnisse der Gruppen dann abschließend vor internationaler Jury präsentiert.
Verantwortliche: Dipl.-Ing. Anais Cosneau
Poster Design-Thinking
Auf Spurensuche im Nordviertel
Heimat! Neue Heimat?
Interdisziplinäres Seminar an der UDE
Was bedeutet Heimat? Welche Symbole für Heimat lassen sich erkennen? Wie erkennt man, ob ein Stadtteil seinen Bewohnern Heimat ist? Dieses Seminar beabsichtigt einen Blick auf das Essener Nordviertel aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven genauso wie eine konzeptliche Reflexion des Themas.
Das Nordviertel gehört zu den verdichteten, industriell geprägten Siedlungsbereichen in Essen. Trotz unmittelbarer Angrenzung an die Innenstadt und die Universität und trotz der Nähe zum neuen Einkaufszentrum hat der sozialschwache Stadtteil Nordviertel mit überdurchschnittlichem Anteil an Sozialhilfeempfängern und Arbeitslosen bisher kaum etwas von dieser Strahlkraft abbekommen.
Mit der Zusammenführung der unterschiedlichen disziplinären Sichtweisen im Seminar soll in Gruppen konkreten Fragestellungen, z.B. nach der Identifikation der Anwohner, nach der räumlichen Gestaltung, nach neuen und alten Identifikationsmöglichkeiten nachgegangen werden, um der Frage nach Verbindungen zwischen „Nordviertel“ und „Heimat“ nachzugehen.
Mit der Methode Design Thinking, die in Deutschland am Hasso Plattner-Institut (HPI) der Universität Potsdam www.hpi.uni-potsdam.de/d-school umgesetzt wird, kommt dabei eine Methode zum Einsatz, die sich in besondere Weise zur Lösung interdisziplinärer Fragestellung eignet. Die fachliche Betreuung erfolgt dabei durch die Dozenten des jeweiligen Studiengangs.
Für den Interdisziplinären Arbeit sind 4 Workshoptage geplant: 5.11.2009, 10.12.2009, 14..01.2010, 18.02.2010. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.
Dozenten
Prof. Dr. Hein/ Peter Liffers (Kunst und Kunstwissenschaft)
Prof. Dr. Jens Martin Gurr (Institut für anglophone Studien)
Prof. Dr. Alexander Schmidt (Stadtplanung)
Prof. Dr. Wolfgang Stark (Organisation und Gemeindepsychologie)
Prof. Dr. Dieter Hassenpflug (Soziologie und Sozialgeschichte der Stadt
Gastdozent:
Prof. Ulrich Weinberg (HPI School of Design Thinking)
Partner:
Essener Forum für Baukommunikation Büro für Stadtentwicklung der Stadt Essen
Organisation:
UNIAKTIV – Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung Institut für Stadtplanung und Städtebau (UDE)
Das Institut für Stadtplanung und Städtebau (ISS) der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit der Firma TRC (Transportation Research and Consulting) hat im Auftrag der Stadt Essen die Lärmkartierung für die Stadt Essen bearbeitet und im Mai 2008 fertig gestellt.
Die Lärmkartierung und die anschließend von der Stadt Essen zu erstellenden Lärmaktionspläne sind Bestandteile der EU-Umgebungslärmrichtlinie (Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm). Für die Bundesrepublik Deutschland ist die Erstellung von Lärmkarten in der 34. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes geregelt. Danach müssen die Lärmkarten für Ballungsräume sämtliche Hauptlärmquellen enthalten. Für eine interkommunale Vergleichbarkeit der Lärmkartierungen sind die Berechnungsmethoden für die Schallausbreitung einheitlich vorgegeben worden.
Klima-Initiative Essen – Handeln in einer neuen Klimakultur
Das Projekt ist Teil der Fördermaßnahme „Wettbewerb Energieeffiziente Stadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderkonzepts „Grundlagenforschung Energie 2020+“ und wird in Kooperation zwischen der Stadt Essen als Antragsteller und den Partnern Universität Duisburg-Essen (UDE) (koordiniert durch das Institut für Stadtplanung & Städtebau (ISS) und die Geschäftsstelle Urbane Systeme / Zentrum für Logistik & Verkehr (ZLV)), der TRC – Transportation Research and Consulting GmbH, dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), der Allbau AG, der Essener Verkehrs-AG (EVAG) und den Stadtwerken Essen bearbeitet. Das Projekt zählt zu den Gewinnern der ersten Auswahlrunde und befindet sich seit dem Juni 2009 in der 2. Phase mit einer Laufzeit von 12 Monaten.
Universität Duisburg-Essen Abteilung Bauwesen Institut für Städtebau und Stadtplanung
J. Alexander Schmidt, Univ. Prof. Dr.-Ing., M.Arch