Einweihung des Nano-Schülerlabors

Schmetterling im Elektronenmikroskop

In dem deutschlandweit einzigartigen Nano-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen (UDE) tauchen die Kursteilnehmer von der Ansicht eines Objekts mit dem bloßen Auge Schritt für Schritt mit immer leistungsfähigeren Mikroskopen immer tiefer in dessen unterschiedliche Dimensionen ein. So wird die Oberfläche eines Kohlrabiblattes oder auch von Schmetterlingsflügeln Dimension für Dimension bis in den Nanokosmos untersucht und der Größenbezug verdeutlicht. Ein Schmetterlingsflügel besitzt nämlich keine Farbpigmente, er wirkt nur durch Nanoeffekte bunt.
[mehr]

zdi-Schülerlabor "Einsichten in die Nanowelt"

zdi-Schülerlabore ermöglichen Schülerinnen und Schüler die Durchführung von technischen Experimenten unter annähernd professionellen Bedingungen sowie die naturwissenschaftliche Forschung.

Das zdi-Schülerlabor "Einsichten in die Nanowelt" an der Universität Duisburg-Essen zeigt mit modernsten Experimenten, wo Nanotechnologie im Alltag bereits eingesetzt wird. In Absprache mit den Lehrern können auch spezielle, den Unterricht begleitende Übungen stattfinden. So lässt sich die Nanowelt visuell erfassen und begreifen.

Die Experimentierreihen, die von den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 teilweise in Eigenregie durchgeführt werden, umfassen Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften.

In der interdisziplinären Lernumgebung gibt es neben Lupe und hochauflösendem Lichtmikroskop ein Rasterelektronenmikroskop sowie ein Rastertunnelmikroskop, um die Makro-, Mikro- und Nanowelt sichtbar und erlebbar zu machen.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besucht den Messestand des Nano-Schülerlabors

[29.03.2011] Rund 90 Aussteller haben im zdi-Forum ihre Angebote zur Förderung des MINT-Nachwuchses im Bildungszentrum der ThyssenKrupp Steel Europe AG in Duisburg präsentiert. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ließ sich am Stand unseres Nano-Schülerlabors unser Konzept erklären, Schülerinnen und Schüler direkt mit High-Tech-Geräten arbeiten zu lassen, die in den Forschungslaboren der Universität Duisburg-Essen zum Standard gehören. Am Ferrofluid-Brunnen (links im Bild) konnte Frau Schulze sich davon überzeugen, dass Nanotechnologie auch ästhetisch sein kann.