Artikel der Zeitung "[unternehmen!]" – 2011-06
Wenn Abgase Strom erzeugen
Uni Duisburg-Essen: Nanodimension macht eigentlich ungeeignete Materialien für Technologien verfügbar
Der Begriff „Nano“ steht mittlerweile auf Funktionssportsocken, charakterisiert Glasoberflächen und bezeichnet sogar kleine Garnelen-Aquarien für das geschmackvolle Büro von heute. „Nano“ ist chic, deshalb schmücken sich viele Produkte fälschlicherweise mit diesem vermeintlich Zeitgeist versprühenden Attribut. „Nano“ ist jedoch kein Name, sondern in seiner ausgeschriebenen Form „Nanometer“ schlicht eine Längenangabe. Ein milliardstel Teil eines Meters. Selbst die Wellenlänge von sichtbarem Licht ist mehrere hundert Nanometer lang. Als „nano“ dürfen per Definition aber nur Strukturen bezeichnet werden, die in mindestens einer Ausdehnung kleiner sind als 100 Nanometer (nm). Diese Dimension ist so unvorstellbar klein, dass in ihr andere physikalische Gesetze gelten als in der uns bekannten Welt.
MEO – Magazin der IHK zu Essen 11/2011
SCITRA kurbelt Industriekooperationen an – Mit Laser und Gold auf der Medizinmesse
Neues HIV-Diagnoseverfahren prämiert
Der HIV-Erreger gilt als besonders tückisch: Seine hohe Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihm, den Schutz des menschlichen Immunsystems zu umgehen. Neue Wirkstoffe und diagnostische Verfahren verbessern jedoch die Behandlungsmöglichkeiten. So konnten Wissenschaftler am Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) der Universität Duisburg-Essen (UDE) im letzten Jahr eine neue Computermethode entwickeln, die eine Diagnose genauer und damit die Behandlung erfolgreicher machen könnte. Das vielversprechende Forschungsprojekt wird am 1. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag, im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ als „Ausgewählter Ort 2011“ geehrt. Der Wettbewerb wird von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten gemeinsam mit der Deutschen Bank ausgerichtet.
Das Vorhersageprogramm der Bioinformatiker wurde im Verbund-Projekt „Corus“ entwickelt, das von der UDE koordiniert und vom Bundesforschungsministerium (BMBF) gefördert wird. Die Verleihung der Auszeichnung findet mit Unterstützung des SSC am 1. Dezember um 14 Uhr im Glaspavillon auf dem Essener Campus statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
MEDICA 2011
Mit zwei richtungweisenden Projekten ist die UDE auf der weltweit wichtigsten Medizinmesse, der MEDICA in Düsseldorf, vertreten. Der Assistenzroboter FAROMIR, der Senioren länger ein eigenständiges Leben ermöglicht, wird ebenso vorgestellt wie die maßgeschneiderten Lösungen des SCITRA-Projekts, das Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gezielt ausbaut. Vom 16. bis zum 19. November präsentieren die Forscher mit Unterstützung des SSC ihre wissenschaftlichen Resultate und Dienstleistungsangebote auf dem Gemeinschaftsstand der Landesregierung NRW (Halle 3, D81).
Pressemitteilungen des SSC als PDF:
Produktflyer als PDF:
- Barcikowski Group englisch
- FAROMIR deutsch>
- Rapid Technology Centre - RCT deutsch
- Rapid Technology Centre - RCT englisch
- SCITRA deutsch
- SCITRA englisch
- Zentrum Medizinische Biologietechnologie - ZMB englisch
Forschungsbericht 2009
Der Forschungsbericht 2009 der UDE ist soeben erschienen. Er präsentiert die Highlights aus der Universität Duisburg-Essen. In diesem Jahr berichten wir über die Forschungsschwerpunkte der UDE und ausgewählter Institute. Im nächsten Jahr werden die Fakultäten wieder im Fokus des Forschungsberichtes stehen. Eine Online-Version des Forschungsberichts 2009 ist abrufbar unter www.forschungsbericht.uni-due.de. Hier finden Sie auch die Forschungsberichte 2008 und 2007 im Archiv.
