ColognE-Mobil

Elektromobilität besitzt das Potenzial, die heutige Mobilität nachhaltig zu einer Mobilität der Zukunft zu revolutionieren. Um dieses Potenzial jedoch umweltbewusst und effizient ausschöpfen zu können, bedarf es innovativer Mobilitätskonzepte, um die Elektromobilität unter stadt- und verkehrsstrukturellen Gesichtspunkten in die bestehende Infrastruktur einzubinden und eine Integration alternativer Energien zu forcieren. Dazu gehört auch die Entwicklung abgestimmter Standortkonzepte, die strategisch sinnvolle, an der Nachfrage orientierte Standorte vorschlagen. Denn nur wenn eine Nachhaltigkeit der Ladeinfrastruktur gewährleistet werden kann, kann das volle Potenzial der Elektromobilität genutzt werden.

Wie kann Mobilität in die bestehende städtische Infrastruktur eingebunden werden, und wie kann zu einem neuen Mobilitätsbewusstsein angeregt werden? Was sind Anforderungen an einen Ladestationenstandort in den unterschiedlichen Umsetzungsphasen? Und wie können die neuen Standorte an bestehende Verkehrsnetze angebunden werden? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das ISS im Rahmen des breit angelegten Projektes colognE-mobil, dessen Forschungsgegenstand die Erprobung von Elektromobilität im Alltag im Raum Köln ist.
 
Jahr:
seit 2010
Projekttitel:
colognE-mobil - Teilprojekt Urbane Infrastrukturen
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Daniel Bläser
Dipl.-Ing. Hanna Wehmeyer
Auftraggeber:
BMVBS-Projekt
Modellregionen Elektromobilität

Expressway A40

Aufgabe war es, die aktuelle Verkehrssituation in den vorhandenen Strukturen der A40 zu verbessern und die städtebauliche Integration der Autobahn aufzuwerten. Dabei war der Untersuchungsansatz neu: Städtebauliche und verkehrliche Fragestellungen sollten in einer Untersuchung gebündelt werden. Der Blick auf den Gesamtzusammenhang des Stadtgefüges sollte dabei gewahrt werden und zugleich die verkehrliche und konstruktive Machbarkeit geprüft werden.

Die A40 sollte als zentrale verkehrliche und stadtgestalterische Magistrale des Ruhrgebietes gestaltet werden. Es gibt ablesbare prägende Landschaftsräume, die als identitätsstiftende Merkzeichen zusammengeführt werden könnten. Dabei sind bestehende Brachflächen potentielle Entwicklungsflächen für einen erfolgreichen Strukturwandel entlang der Straße. Vorhandene Merkzeichen sollen besser inszeniert werden, neue müssen mit Blickachsen bewusst esetzt werden.

Durch das Hochlegen der Verkehrsströme in die zweite Ebene in eine gestaltprägende Hochstraße durch ansprechende Architekturen kann das Image der Autobahn aufgewertet werden und Impulsgeber einer neuen Rolle der Verkehrsachse in der Metropole werden. Die Stauanfälligkeit der A40 wird reduziert. Das Image wird aufgewertet, durch hohe Gestaltqualitäten und eine positive Erlebnissequenz.


Jahr:
2002
Projekttitel:
Xpressway - städtebauliche und verkehrliche Aufwertung der A40
Bearbeitung:
Dr.-Ing. Arch. Natascha Schlömer
Kooperation  mit dem FG Verkehrswesen - Prof.
Dr.-Ing. Schönharting
Auftraggeber:
Projekt Ruhr GmbH