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Praxisbausteine
Workshopprogramm
Hochschuldidaktik-Woche Kompakt
Basismodul für Mediziner/innen
Lehrveranstaltungen planen in der medizinischen Lehre
Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre didaktischen Kompetenzen zu erweitern, Lernprozesse im Lehr-/Lernkontext von Großgruppen (Vorlesungen, Großpraktika) zu verfeinern und den Umgang mit konstruktivem Feedback zu erfahren. Anhand vorbereiteter Vortragssequenzen und Diskussionen werden Lehrsituationen simuliert (Mikrolehre) und mit den Teilnehmenden reflektiert und ausgewertet. Themen
-
klare Lehrziele formulieren,
-
Lehrvorträge anschaulich präsentieren,
-
Lehrgespräche und Diskussionen moderieren,
-
eigene Lehr- und Lernerfahrungen reflektieren,
-
Vorträge und Diskussionen inhaltlich / zeitlich sinnvoll gestalten,
-
konstruktives Feedback geben und nehmen,
-
praktische Tätigkeiten anleiten.
Methodisch wechseln sich kurze Input-Phasen mit praktischen Übungen ab, die bei den Teilnehmenden eine Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit voraussetzen.
Umfang:
Der Workshop umfasst 15AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul für Mediziner/innen.
Termine:
Workshop 1: 02./03.07 2012, 15.15 - 18.45 Uhr und 9.00 - 16.30 Uhr
Ort: Klinikum Essen. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.
Materialbeitrag:
- 30,- € für Lehrende der Universität Duisburg-Essen
75,- € für Lehrende anderer Hochschulen
Dozenten:
- Prof. Dr. med. Philipp Dost
- Dipl. Soz.- Wirt. M. Heue
- Prof. Dr. med. Christian Waydhas
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Praxisbaustein "Studium und Lehre" Basismodul
In der Auftaktveranstaltung wird in Inputs, Übungen, Lehrpräsentationen und Simulationen in das Basismodul eingeführt und das zum Modul passende, (freiwählbare) Workshopangebot vorgestellt. Die Auftaktveranstaltung schließt mit der Vorbereitung der Selbstlerneinheit ab.
Die semesterbegleitende Selbstlerneinheit im Basismodul umfasst 15 AE und setzt sich aus der Teilnahme an kollegialen Hospitationen, dem Einholen und Geben von Feedback zum Lehr-/Lern-, Beratungs- oder Prüfungsprozess und der schriftlichen Dokumentation der eigenen Lehrpraxis in Form eines Logbuches zusammen.
In der Auswertungsveranstaltung im Basismodul wird das eigene didaktische Handeln in kollegialen Fallberatungen durch Einholen und Geben von Feedback, Einschätzungen und Handlungsalternativen reflektiert.
Folgende Themenfelder werden in der Auftaktveranstaltungen behandelt:
- Lehr-/Lernprozesse planen und gestalten
- Perspektiven auf das Lehren und Lernen
Umfang:
Die Auftaktveranstaltung umfasst 10 AE, die Auswertungsveranstaltung 5 AE. Dazu kommt eine semesterbegleitende Selbstlerneinheit "experimentelle Lehrpraxis" von 15 AE. Der Praxisbaustein umfasst insgesamt 30 AE.
Gruppengröße:
Maximal 30 Personen.
Anrechenbarkeit:
Der Praxisbaustein ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul.
Termine:
Workshop I
Do, 8.09.2011 09.30 -17.30 Uhr und
Do, 1.12.2011 13.30 - 17.30 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 25.08.2011
Workshop II
Di, 27.03.2012 09.30 -17.30 Uhr und
Di, 31.07.2012 13.30 - 17.30 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 13.03.2012
Materialbeitrag:
- 15,- € für Lehrende der Universität Duisburg-Essen
- 75,- € für Lehrende an Mitgliedshochschulen im Netzwerk Hochschuldidaktik der Universitäten
- 100,-€ für Lehrende anderer Hochschulen
Dozentin:
- Dipl.-Päd. Annette Ladwig
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Praxisbaustein "Studium und Lehre" Vertiefungsmodul (Terminänderung!)
In der Auftaktveranstaltung wird in Inputs, Übungen, Lehrpräsentationen und Simulationen in das Vertiefungsmodul eingeführt und das zum Modul passende, (freiwählbare) Workshopangebot.vorgestellt. Die Auftaktveranstaltung schließt mit der Vorbereitung der Selbstlerneinheit ab.
In der Selbststudieneinheit im Vertiefungsmodul liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines innovativen Lehr-Lernprojektes, hierfür sind 45 AE vorgesehen.
Die Auswertungsveranstaltung im Vertiefungsmodul findet in Form einer Poster-Vernissage statt, in der die Teilnehmenden ihre innovativen Lehr-/Lernprojekte präsentieren und reflektieren.
Folgende Themenfelder werden in der Auftaktveranstaltung behandelt:
- Innovative Lehr-/Lernprojekte konzipieren
- die eigene Lehrpraxis reflektieren.
Umfang:
Die Auftaktveranstaltung umfasst 10 AE, die Auswertungsveranstaltung 5 AE. Dazu kommt eine semesterbegleitende Selbstlerneinheit "experimentelle Lehrpraxis" von 45 AE. Der Praxisbaustein umfasst insgesamt 60 AE.
Gruppengröße:
Maximal 30 Personen.
Anrechenbarkeit:
Der Praxisbaustein ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat III: Vertiefungsmodul.
Termin: TERMINÄNDERUNG!
Freitag, 11.05.2012, 8.59 - 16.59 Uhr und
Mittwoch, 01.08.2012, 13.59 - 17.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 14.03.2012
Materialbeitrag:
- 15,- € für Lehrende der Universität Duisburg-Essen
- 75,- € für Lehrende an Mitgliedshochschulen im Netzwerk Hochschuldidaktik der Universitäten
- 100,-€ für Lehrende anderer Hochschulen
Dozentin:
- Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis
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Praxisbaustein "Studium und Lehre" Erweiterungsmodul
In der Auftaktveranstaltung wird in Inputs, Übungen, Lehrpräsentationen und Simulationen in das Erweiterungsmodul eingeführt und das zum Modul passende, (freiwählbare) Workshopangebot vorgestellt. Die Auftaktveranstaltung schließt mit der Vorbereitung der Selbstlerneinheit ab.
Die semesterbegleitende Selbstlerneinheit im Erweiterungsmodul umfasst 15 AE und setzt sich aus der Teilnahme an kollegialen Hospitationen, dem Einholen und Geben von Feedback zum Lehr-/Lern-, Beratungs- oder Prüfungsprozess und der schriftlichen Dokumentation der eigenen Lehrpraxis in Form eines Logbuches zusammen.
In der Auswertungsveranstaltung im Erweiterungsmodul wird das eigene didaktische Handeln in kollegialen Fallberatungen durch Einholen und Geben von Feedback, Einschätzungen und Handlungsalternativen reflektiert.
Folgende Themenfelder werden in der Auftaktveranstaltung behandelt:
- Lehr-/Lernsettings für Gruppenarbeit im Studium
- Gruppenarbeit anleiten, begleiten und bewerten
Umfang:
Die Auftaktveranstaltung umfasst 10 AE, die Auswertungsveranstaltung 5 AE. Dazu kommt eine semesterbegleitende Selbstlerneinheit "experimentelle Lehrpraxis" von 15 AE. Der Praxisbaustein umfasst insgesamt 30 AE.
Gruppengröße:
Maximal 30 Personen.
Anrechenbarkeit:
Der Praxisbaustein ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul.
Termin:
Workshop I
Fr, 9.09.2011 09.30 -17.30 Uhr und
Fr, 2.12.2011 13.30 - 17.30 Uhr
Campus Duisburg, SK 301
Anmeldeschluss: 26.08.2011
Workshop II
Do, 29.03.2012 09.30 -17.30 Uhr und
Do, 02.08.2012 13.30 - 17.30 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 12.03.2012
Materialbeitrag:
- 15,- € für Lehrende der Universität Duisburg-Essen
- 75,- € für Lehrende an Mitgliedshochschulen im Netzwerk Hochschuldidaktik der Universitäten
- 100,-€ für Lehrende anderer Hochschulen
Dozentin:
- Dipl.-Päd. Annette Ladwig
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Studierende beraten und betreuen
Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Tools der face-to-face Beratung kennen. Beratungskompetenzen und das Beratungsrepertoire werden so erweitert.
-
Beratungsanlässe und deren Konsequenzen für die Gesprächsgestaltung
-
Interdependenzen zwischen Beratungsverständnis und Gesprächsverlauf
-
Anforderungen der verschiedenen Gesprächsphasen
-
Methoden der Gesprächsführung
-
Gesprächsziele klären, formulieren und vereinbaren
-
Gesprächsziele und Resultate: Erfolgskontrolle
-
Umgang mit „schwierigen“ Gesprächspartnern/Situationen
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul.
Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat II: Beratung und Betreuung in Lehr-Lernsituationen sowie für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Mittwoch, 14.03.2012, 8.59 - 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 29.02.2012
Dozentin:
Dipl.-Soz.Päd. Christiane Hellwig
Didaktik und Gender
Geschlecht ist eine grundlegende Kategorie des Miteinanders - auch an der Hochschule. Sie drückt sich zum einen in der Vielfalt der Personen aus: Es gibt nicht den Prototyp Student, Studentin, Professorin oder Privatdozent. Zum anderen beeinflusst die Geschlechtszugehörigkeit nach wie vor Chancen im Zugang zu Karrierewegen in und außerhalb der Wissenschaft.
Welche Rolle spielen dabei Lehrveranstaltungen? In der Diskussion sind aktuell Konzepte wie etwa „geschlechtergerechte" bzw. „gendersensible" Didaktik oder „Genderkompetenz" und betreffen die Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden. Wesentliche Bestandteile sind hierbei die Reflexion der eigenen Person als Lehrende/r sowie die Berücksichtigung vielfältiger Erfahrungen und Lernbedürfnisse der Studierenden. Es geht darum, alle mitzunehmen - Frauen sowie Männer gleichermaßen ohne dabei auf Stereotypen zurückzugreifen oder sie zu verfestigen. Die Quadratur des Kreises also?
Der Workshop nimmt die Komplexität der Kategorie Geschlecht in Verbindung mit der Hochschuldidaktik in den Blick. Folgende Fragen werden beantwortet:
-
Was meint eigentlich Gender?
-
Was bedeutet dann eine "gendersensible" Didaktik?
-
Aus welchen Gründen ist eine gendersensible Didaktik wichtig und notwendig?
-
Wie kann ich diese umsetzen?
-
Wie überprüfe ich meine Lehrunterlagen daraufhin, alle - Frauen und Männer in ihrer Vielfalt - fachlich und persönlich anzusprechen?
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre
Termin:
Donnerstag, 15.03.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 01.03.2012
Dozentinnen:
Eva Wegrzyn, Julia Liebscher
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FÄLLT AUS! Szenariotechniken in der Lehre: Die Zukunftswerkstatt
Die Zukunftswerkstatt ist eine Szenariotechnik, die aus der Kreativitäts- und Zukunftsforschung entstanden ist und dazu dienen soll, das Kreativitätspotential einer Gruppe zur Lösung eines Problems zusammenzuführen. Grundprinzipien sind
- gleichberechtigte Beteiligung aller Gruppenmitglieder unabhängig von Vorerfahrungen und sozialem Status und
- die Möglichkeit, ohne Vorbehalte, Ängste und einengende (fachbezogene) Denkmuster alle Ideen in den Problemlöseprozess einzubringen.
Im Kontext von Hochschullehre eignet sich die Methode überall dort, wo von Studierenden Kreativität und Phantasie gefragt ist, z.B. zur Konzeption von Lehr-/Lernprojekten, zur Zielfindung von Referatsgruppen, zu Fragen des Praxistransfers Studium – Beruf oder zur Vorbereitung von Praktika.
Der eintägige Workshop gibt einen ersten Einstieg in diese komplexe Methode und ihre Modifikationen. Sie lernen etwas über
- Ziele und Hintergründe der Methode Zukunftswerkstatt,
- die 3 Phasen des Problemlöseprozesses,
- die Rolle der Lehrperson als Moderator/in des Prozesses und
- Transfermöglichkeiten in die eigene Lehrpraxis.
Neben Informationseinheiten werden Sie Gelegenheit haben, die Methoden an einem vorbereiteten Beispiel bzw. an Beispielen mit Bezug auf die eigene Lehrpraxis zu erleben.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul.
Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen.
Termin:
Freitag, 16.03.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 02.03.2012
Dozentin:
Dr. Ingeborg Stahr
Beteiligungsorientierte Methoden
Der Shift from Teaching to Learning beinhaltet eine massive Hinwendung zu den Lernenden. Ihre zielgerichtete Aktivität innerhalb eines förderlichen Lernsettings, in dem Ziel-, Erwartungs- und Prüfungstransparenz herrscht, ist eine große Herausforderung. Wie kriege ich als Lehrende/r die Studierenden ans Arbeiten? Mit welchen Methoden kann ich das Wissen der Einzelnen aktivieren, insbesondere derjenigen, die sonst eher zurückhaltend und still sind? Eine Antwort hierauf kann das Arbeiten im Grundsatz des kooperativen Lernens und die ständige Anwendung des Think-Pair-Share sein. Der Workshop wird es Ihnen ermöglichen die Grundideen des Kooperativen Lernens kennenzulernen und selbsttätig Methoden zu erproben. Sie werden ausführlich Gelegenheit dazu erhalten Ihre aktuellen Fragen an Ihre Lehrveranstaltung selbstständig zu präzisieren, in Partnerarbeit zu diskutieren und in Kleingruppen zu beantworten. Getreu dem Motto "Practice what you preach" werden Sie Methoden durchführen, die Sie für Ihre eigene Lehre adaptieren können. Das genaue Setting des Workshops wird sich auf Grund der Vorkenntnisse der Teilnehmer/innen ergeben.
Mögliche Methoden sind:
- Kopfstand
- Kugellager
- Wachsende Gruppe
- Schreibkarussell
- Gruppenpuzzle/Expertengruppen
- Gruppenanalyse
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen.
Termin:
Montag, 19.03.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 05.03.2012
Dozent:
Hendrik den Ouden
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Die Entdeckung der Bildsprache in der Lehrpraxis
Bevor wir sprechen lernen, entwickeln wir als Kleinkind eine eigene Körper- und Bildsprache. Nach dem Erlernen der Sprache verlernen die meisten Menschen diese Kommunikationsmöglichkeiten wieder. Wenn aber die Sprache an ihre Grenzen kommt, z.B. in international heterogenen Gruppen, kann uns die Bildsprache helfen, diese Grenzen zu überwinden.
Der Workshop arbeitet mit Prozess-orientierten malerischen und zeichnerischen Übungsmethoden:
- zur Wiederentdeckung eigener zeichnerischer und malerischer Ressourcen (auch im Umgang mit verschiedenen Materialien)
- zum Bewusstwerden von Zeichen und Bildern im alltäglichen Leben
- zur Entdeckung und Steigerung eigener kreativer Ressourcen
- zur Ausweitung eigener Vorstellungs- und Sichtweisen
- zur Intensivierung zwischenmenschlicher Wahrnehmungsfelder
- kreative Impulsgebung in Einzel- und Gruppenarbeit
- Durchspielung eigener methodisch, praktischer Erfahrungen
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Dienstag, 20.03.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 06.03.2012
Dozent:
Albrecht Walter
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Stoffauswahl und didaktische Reduktion
Das exponentielle Wachstum des Wissens in den Fachdisziplinen, seine immer kürzere Halbwertszeit sowie die zunehmend einfacheren Zugangsmöglichkeiten stellen Lehrende immer stärker vor die Aufgabe, einzelne Themen auszuwählen. Gerade das Spezialistentum hindert einen jedoch oft daran, den klaren Blick für das Elementare, das Exemplarische und die Systematik in einer Disziplin zu entwicklen und diesen zu vermitteln. Die Folge ist eine Überfrachtung des Curriculums, die dazu führt, dass zwar immer mehr gelehrt, aber den Studierenden immer weniger die Chance gegeben wird, etwas zu verstehen und anwenden zu können.
Dieser Workshop bietet Methoden und Werkzeuge an, wie man dem Vollständigkeitswahn zumindest teilweise entrinnen kann. Sie werden von den Teilnehmenden anhand von Beispielen aus der eigenen Lehrpraxis zur Anwendung gebracht.
Folgende Themen werden bearbeitet:
- Das Expertenproblem
- Ziele der Reduktion
- Kriterien
- Methoden und Werkzeuge
- Beispiele aus verschiedenen Disziplinen
Hinweis: Die Teilnehmenden werden gebeten, für die Anwendung der Methoden Beispiele aus ihrer eigenen Lehrpraxis mitzubringen.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul und das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Mittwoch, 21.03.2012, 8.59 - 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK010
Anmeldeschluss: 07.03.2012
Dozent:
Prof. Dr. Andreas Slemeyer
Bildungsorientiertes Service-Learning
Service Learning gehört aktuell zu den innovativsten hochschuldidaktischen Konzepten: Studierende bearbeiten in praktischen Projekten konkrete Aufgabenstellungen aus dem zivilgesellschaftlichen Umfeld und bringen dabei universitäre Lehrinhalte problemorientiert zum Einsatz. In jedem Studiengang einsetzbar, fördert Service Learning bei angemessener Durchführung die bildungs- und persönlichkeitsbezogene Entwicklung der Studierenden und erzeugt Mehrwerte für Lehre, Universität und Zivilgesellschaft gleichermaßen.
Als gezielte Verbindung von universitärem Lernen und gemeinnützigem Engagement stellt Service Learning besondere Anforderungen an den Aufbau und die methodische Gestaltung der Veranstaltung, erfordert aber auch in spezielles Verständnis der Rollen von Dozenten, Studierenden und Community Partnern.
In einem Grundlagen- und einem Praxisteil führt der eintägige Workshop anwendungsorientiert in das Konzept und seine Umsetzung ein:
Themen:
-
Idee und Konzept des bildungsorientierten Service Learning,
-
methodische Gestaltung von Service Leraning-Seminaren,
-
Dozenten- und Studierendenrollen im Service-Learning,
-
typische Stolpersteine,
-
Transfer in die eigene Lehrpraxis
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Donnerstag, 22.03.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 08.03.2012
Dozent:
Jörg Miller
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Umgang mit heterogenen Lerngruppen
Egal, wie oft man eine Veranstaltung zu einem Thema bereits gehalten hat, sie wird nie gleich verlaufen. Wieso ist das so? Ein Grund ist die immer wechselnde Gruppe von Studierenden. In Veranstaltungen treffen wir stets auf eine Vielfalt von Persönlichkeiten und Lernbiographien. Diese Vielfalt entsteht zum einen durch die sozio-kulturellen Hintergründe der Studierenden, zum anderen aber auch durch deren unterschiedlichen Lernstile. Die Frage ist nun, wie ich als Lehrende/r mit dieser Vielfalt umgehe.
In diesem Kurs liegt der Fokus darauf, die Individualität der Studierenden erkennen und für die Unterrichtsgestaltung förderlich einsetzen zu können.
Am Ende des Kurses werden Sie...
- verstehen, welche außeruniversitären Aspekte das Lernverhalten von Studierende miteinander prägen (u.a. Lernstile und Lerntypen, genderspezifische und interkulturelle Aspekte),
- wissen, wie diese Aspekte sich in einer Lehrveranstaltung bemerkbar machen können,
- Methoden kennen lernen und angewendet haben, die verschiedenen Lernstilen Anknüpfungspunkte bieten und
- Methoden kennen lernen, mit Hilfe derer Sie heterogene Studierendengruppen zu arbeitsfähigen Gruppen formen können.
In dem Workshop wird in einer Mischung aus Kurz-Inputs sowie Einzel- und Gruppenarbeitsphasen gearbeitet und an mehreren Stellen der individuelle Transfer auf den Lehralltag der Teilnehmenden ermöglicht.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie für das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul.Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen sowie für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Montag, 30.07.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, Gerhard Mercator Haus
Anmeldeschluss: 16.07.2012
Dozentin:
Angelika Thielsch, M.A. (Technische Universität München ProLehre)
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Die Ambivalenz des Fremden - L'altérité et le même
Angesichts des scheinbar schrankenlosen Zugangs zu allen Kulturen der Welt, ihrer medialen Life-Übertragung in unsere Wohnzimmer entsteht der Eindruck einer unproblematischen, fast passiven Konsumierbarkeit (uns) fremder, unbekannter Lebenswelten. Durch die gestiegene Mobilität, die Möglichkeiten nahezu unbegrenzter Informationsbeschaffung, die realitätsgetreue Visualisierung allen Lebens scheinen die Grenzen zwischen den Kulturen aufgehoben zu sein. Uns wird dadurch die Rolle souveräner, kosmopolitischer, allwissender, sensibler, aufgeklärter, offener Weltenbürger suggeriert. Aber entspricht das der Realität? Ist es wirklich so einfach, das Andere, das Fremde, das Unbekannte 1 erkennen und 2. anzunehmen, ohne es gleich in unser hierarchisch geordnetes Wissens- und Wertesystem ein- und unterzuordnen?
Mit diesen Fragen, die auf unseren Umgang mit dem Fremden, unser Verhalten im interkulturellen Raum zielen, beschäftigt sich der Workshop. Er ist also im Vorfeld der Entwicklung interkultureller Kompetenzen angesiedelt, insofern als hier der Schwerpunkt auf der Begegnung mit dem Fremden und unsere Reaktion darauf liegt. Wir betreiben also eine Art Selbstintrospektion bzgl. der eigenen kulturellen Verfasstheit mit dem Ziel, die andere Kultur, das Gegenüber angemessener zu erkennen und uns damit bessere Erfolgschancen in der Interaktion zu verschaffen. Der Workshop zeigt somit zum einen Wege auf, interkulturelle Lerninhalte didaktisch angemessener und in Bezug auf nachhaltige Lernerfolge in die Lehre einzubauen. Zum anderen versteht er sich als Anleitung zum verantwortungsbewussten Handeln in einem interkulturellen Kontext. Anstatt den Blick auf das „Fremde" zu lenken, sollen der Raum „Dazwischen" und „Darüber hinaus" sowie der Blick auf das Eigene geschärft werden. In diesem Zusammenhang setzen wir uns mit verschiedenen Kulturbegriffen auseinander und diskutieren die Tauglichkeit der Methode der systematischen Kulturkontrastierung als Orientierungshilfe
Themen:
-
Theoretisches Wissen: Kulturkonzepte, Konstruktion des Fremden; Modelle des Umgangs mit dem Fremden
-
Anleitung zu einem kognitiven und handlungsorientiertem Umgang mit dem Fremden
- Methodenkompetenzen: Anleitung zur Analyse des eigenen emotionalen Umgangs mit dem Fremden
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Freitag, 03.08.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 20.07.2012
Dozentin:
Dr. Ilsemargret Luttmann
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Kreativitätstechniken
Eine Lehrveranstaltung passend und originell planen?
Die Seminarteilnehmer aktivieren und einbinden?
Eine knifflige Fragestellung überraschend präzisieren?
Viele Aufgabenstellungen zum Lehren und Lernen lassen leichter kreativ als mit Standardrezepten lösen: mit Ideen, die originell und gleichzeitig nützlich sind. Sie lassen sich gezielt finden, wenn wir gewohnte Blockaden und Denkgrenzen überwinden und stattdessen Querdenken und Vielfältigkeit nutzen und fördern. Die Lösungen entstehen dabei oft auf spielerische Weise.
In diesem eintägigen Workshop werden einfache kreative Arbeitsmethoden vorgestellt, die innerhalb von Lehrveranstaltungen oder zu deren Konzeption genutzt werden können. Kommunikative, schriftliche und grafische Formen werden erprobt und auf Beispielfragestellungen der Teilnehmer/innen angewendet. Bringen Sie Ihre Neugier mit, ein Notizbuch und am besten auch Ihre eigenen Fragestellungen!
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Montag, 06.08.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 23.07.2012
Dozent:
Dr. Thomas Reyer
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Schreibwerkstatt Lehrportfolio
In diesem Workshop im Rahmen des Vertiefungsmoduls lernen die Teilnehmenden, wie sie in Form eines Lehrportfolios die eigenen Lehraktivitäten und Leistungen beschreiben, dokumentieren und evaluieren können. Dabei werden u.a. die Dokumentationen der Lehrpräsentationen aus den vorausgehenden Modulen miteinbezogen.
Themen:
- Feeback geben und nehmen
- Lehren und Lernen durch Feedback aufeinander abstimmen
- Feedbackmethoden kennen lernen und für die eigene Lehr-/Lernpraxis anpassen
- Reflexion des eigenen Lehrkonzepts
- Dokumentation der eigenen Lehrkompetenz,
- Erstellung eines Lehrportfolios.
Umfang:
Der Workshop umfasst 20AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Mittwoch, 08.08.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 25.07.2012
Dozentin:
Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis
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Präsentations- und Kommunikationstraining
Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg von Lehrveranstaltungen, Vorträgen u.ä. Gelungene Präsentationen erfordern dabei neben guter inhaltlicher Vorbereitung und Sicherheit im Thema eben auch:
-
sicheres und authentisches Auftreten
-
nachvollziehbarer und transparenter Aufbau und eine überzeugende Argumentation
-
abwechslungsreiche Vortragsgestaltung und Präsentationsdramaturgie
-
Motivierung und Aktivierung des Publikums bis hin zur Interaktion
-
angemessenes und sicheres Zeitmanagement
- dem Adressatenkreis angepasster Medieneinsatz und Foliengestaltung
Der Workshop wird folgende Inhalte behandeln:
-
Vorbereitung und Planung von Präsentationen
-
Abwechslungsreiche Präsentation: Methoden und Medien
-
Do's and Don'ts bei Powerpoint und klare Foliengestaltung
-
Mit Nervosität umgehen und abbauen
-
Eigen- und Fremdwahrnehmung
- Sicheres Auftreten und Präsenz
- Das Publikum gewinnen
- Verbale Aspekte: Stimm- und Atemtraining
- Körperliche und stimmliche Inszenierung
- Non-verbale Aspekte: Zielgerichteter Einsatz von Mimik, Gestik, Stand und Raumnutzung
- Geschickter Umgang mit Pannen und Missgeschicken
- Besonderheiten interkultureller Lehr-/Vortragssettings: Strategien und Techniken
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Tertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Freitag, 10.08.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, SK 010
Anmeldeschluss: 23.07.2012
Dozent:
Knut Hannemann, M.A.
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Vorlesungen
Inhalt folgt!
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen.
Termin:
Donnerstag, 20.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 06.09.2012
Dozent:
Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis
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Problem Orientiertes Lernen/ Problem Based Learning (POL/PBL)
Der im Rahmen der Bologna-Reform geforderte „Shift from Teaching to Learning" kann nur dann eine wirksame Umsetzung erfahren, wenn damit auch eine Verstärkung von selbstgesteuerten Lernaktivitäten einhergeht. Dies ist in der Praxis nicht immer einfach zu erreichen. Hier bietet das problemorientierte Lernen eine große Chance, da aus vielen Beispielen bekannt ist, welche aktivierende Wirkung mit ihr verbunden ist.
Bei dieser Methode des kooperativen Lernens werden komplexe, realitätsnahe Fragestellungen interdisziplinär im Team bearbeitet. Die unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungsvoraussetzungen der Teammitglieder ermöglichen vielfältige Perspektiven; der daraus entstehende Diskurs fördert ein tieferes Verstehen und verbessert die Lernmotivation sowie die Kom¬munikations- und Koordinationskompetenz der Beteiligten.
Dieser Workshop bietet Einblicke in die theoretischen Ansätze dieser Methode, stellt ihre Prinzipien dar und erläutert, wie diese an verschiedenen Universitäten in der Welt umgesetzt worden sind. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, diese Methode an einem Beispiel auszuprobieren sowie erste Schritte zur Formulierung eines Problems aus dem eigenen Fachgebiet zu unternehmen.
Folgende Themen werden bearbeitet:
- Entstehung
- Kennzeichen des Problemorientierten Lernens
- Was zeichnet ein „gutes" Problem aus?
- Umsetzungsbeispiele (national/international)
- Begleitende Methoden
- Beispiele für Problemfälle
- Wirksamkeit im Vergleich zu klassischen Lehr-/Lernmethoden
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Dienstag, 18.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 04.09.2012
Dozent:
Prof. Dr. Andreas Slemeyer
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Stimmig präsentieren
Stellt das Reden vor Gruppen für Sie eine Herausforderung dar, mit der Sie sich gerne professionell auseinandersetzen würden?
Oder möchten Sie an den Feinheiten Ihres Präsentationsverhaltens arbeiten, um noch souveräner aufzutreten und Inhalte noch klarer und pointierter zu transportieren?
Wie Ihr Sprechen wirkt, ob Sie das Interesse Ihrer Zuhörerschaft wecken, man Ihnen gut zuhören kann und Ihnen das, was Sie sagen auch glaubt, hängt nur zum Teil von dem Inhalt des Gesagten ab. Wesentliche Einflussfaktoren sind darüberhinaus die Körpersprache (Körperhaltung, -position, -orientierung / Gestik / Mimik / Blickverhalten) sowie der Stimm- und Sprechausdruck.
Das Seminar bietet zunächst eine individuelle Analyse Ihres Vortragsstils. Im Weiteren geht es darum Ihre Stärken herauszustellen und an den Defiziten mit Hilfe gezielter Übungen zu arbeiten.
Um die Effektivität der Arbeit zu steigern, kommt Videofeedback zum Einsatz.
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Dienstag, 18.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 04.09.2012
Dozent:
Michael Kober (staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer)
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Projektmanagement
Effizientes Steuern von Projekten gehört zu den Grundlagen professionellen Handelns in Wissenschaft und Forschung. Im Rahmen von Planungstechniken wird neben der Zeit-, Kapazitäts-, Kosten- und Finanzplanung auf integrative Vorgehensweisen hingewiesen. Projekte haben nicht nur eine organisatorische Seite: Es müssen Menschen zu gemeinsamer Arbeit zusammengeführt und begleitet werden. Die Leitung eines komplexen Projektes ist eine anspruchsvolle Führungsaufgabe, die neben methodischen Fähigkeiten vor allem umfassende soziale Kompetenzen erfordert. Das Seminar verweist praxisorientiert auf Ziele, Projektphasen, Lernkultur und Evaluation von Projekten. Berücksichtigt werden auch das Management von Risiken wie z. B. konstruktive Konfliktbewältigung in Projekten sowie die Reflexion von Qualitätsstandards in der Projektarbeit. Im Seminar werden die wichtigsten Methoden und ausgewählte Instrumente anwendungsnah in Verbindung mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis im Hochschulbetrieb erläutert und durch Übungen gemeinsam erarbeitet.
Das Seminar vermittelt die Grundlage des Projektmanagements. Die Teilnehmer lernen einige Tools des Projektmanagements kennen, die im Seminar gemeinsam eingesetzt werden, um mitgebrachte Beispiele zu bearbeiten. Es sollen Projektziele, Projektnutzen sowie spezifische Anforderungen definiert werden. Projektorganisation und Aufgabenplanung stehen hier im Vordergrund.
Weitere Themen sind Projektdeterminanten wie Kalkulation, Ressourcenplanung, Qualitätsmanagement und Controlling. Die Teilnehmenden lernen in Übungen auch die gewichtige Bedeutung "weicher Faktoren" im Projektmanagement kennen (Teamorganisation, Leadership, Konfliktmanagement). Das Seminar wird sehr praxisnah gestaltet, es soll eine Arbeitshilfe für die wissenschaftliche Praxis sein, deshalb werden wir mit vielen Beispielen arbeiten. Sie sind in der Lage, sich Optimierungsmöglichkeiten in der eigenen Lehr- und Betreuungspraxis zu erschließen und beginnen mit deren Umsetzung.
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat II: Beratung und Betreuung in Lehr-Lernsituationen und für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Mittwoch, 19.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 05.09.2012
Dozent:
Armin Vohr, MBA (Lehrbeauftragter am Institut für Optionale Studien)
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Visuelle Kommunikation
Ob eine Vorlesung Studierende interessiert und motiviert oder eher Desinteresse bis hin zur berforderung auslöst, hängt zu einem großen Teil nicht vom Inhalt, sondern von der Präsentation der Stoffe ab. Eine nicht unerheblichen Rolle spielen heute dabei auch visuelle Medien. Tafelbild und Overheadprojektor sind fast überall von Laptop und Beamer abgelöst worden. Mit den Möglichkeiten, die moderne Technik dem Lehrvortrag zur Verfügung stellt, wächst auch die Erwartung. Die Werkstatt vermittelt Grundkenntnisse in Typografie, Layout und Bildkommunikation.
Es besteht die Möglichkeit das Erlernte bei der Gestaltung von PowerPoint-Folien unmittelbar anzuwenden und die Wirkung eigener Lehrmaterialen in der Gruppe zu diskutieren.
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und das UDE-Zertifikat II: Beratung und Betreuung in Lehr-Lernsituationen sowie für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Mittwoch, 19.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 05.09.2012
Dozentin:
Prof. Dr. Heidi Kjär (Dozentin für Mediengestaltung und Bildkommunikation im Fachbereich Medien an der Fachhochschule Kiel)
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Blended Learning Szenarien gestalten - die ersten Schritte
Als Blended Learning, oder auch hybrides Lernen, werden Lehr-/Lernszenarien bezeichnet, die Online- und Präsenzphasen miteinander kombinieren, um Vorteile multimedialen Lernens mit Vorteilen präsenzbasierten Lernens zu verflechten. Die mediendidaktischen Konzepte, die den Blended Learning Szenarien zugrunde liegen, können dabei sehr unterschiedlich sein. Eine Gemeinsamkeit haben sie jedoch: sie sollten abgestimmt auf die Bedürfnisse der Studierenden, der Lehrenden und die Rahmenbedingungen der Lehrveranstaltung sein. Im Vorfeld ist deshalb ein großes Augenmerk auf die Konzeption zu legen.
Der Workshop befasst sich mit den ersten Schritten bei der Gestaltung von Blended Learning Szenarien.
Folgende Fragen werden u.a. bearbeitet:
- Welcher Mehrwert wird mit Blended Learning verbunden?
- Welche Chancen und Herausforderungen bieten Blended Learning Szenarien?
- Mit welchem Aufwand ist zu rechnen?
- Welche Möglichkeiten gibt, es Blended Learning Szenarien zu takten? (Verteilung von Online- und Präsenzphasen)
- Welche "Aufgaben" haben Online- und Präsenzphasen?
- Wie gestalten sich die Rollen von Studierenden und Dozent/inn/en?
- Welche Sozialformen sind im Blended Learning möglich?
- Wie werden multimediale Lernumgebungen gestaltet?
- Welche Contentformen (Inhalte) können genutzt/müssen entwickelt werden?
In dem Workshop wird praxisorientiert mit Input und Übungsphasen gearbeitet. Die Teilnehmer/innen entwickeln anhand eines Planungsmodells im Workshop erste Blended Learning Szenarien für ihre Lehrveranstaltungen (bei einer hohen Anzahl an Teilnehmer/innen werden Lehrveranstaltungen zur weiteren Arbeit ausgewählt).
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen sowie für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Mittwoch, 19.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 05.09.2012
Dozentin:
Julia Liebscher
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Der Umgang mit Leerräumen in der Lehrpraxis
Auch der oder die bestens vorbereitete Lehrende kann sich vor unvorhergesehenen Momenten, die sein/ihr Konzept unterbrechen oder gar verwerfen, nicht absichern. Solche Leerräume fordern eigene Spontaneität und Improvisationsfähigkeit ein. In solchen Überraschungsmomenten bin ich ganz persönlich gefragt, in meiner Präsenz, Authentizität und Flexibilität. Um solche „Lehrlöcher" positiv auszufüllen, können Übungen und Methoden aus der improvisatorisch künstlerischen Arbeit sehr hilfreich sein.
Der Workshop arbeitet mit Prozess-orientierten Übungsmethoden:
- zur Bewusstwerdung der Leere als interaktiven Raum, um für sich neue ungeahnte Lehrmethoden zu entwickeln
- zur Entdeckung und Steigerung eigener kreativer Ressourcen
- zur Ausweitung eigener Vorstellungs- und Sichtweisen
- zur Intensivierung zwischenmenschlicher Wahrnehmungsfelder
- zur Entwicklung des Vertrauens zur eigenen lehrenden Authentizität
- kreative Impulsgebung in Einzel- und Gruppenarbeit
- Durchspielung eigener methodisch, praktischer Erfahrungen
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und das UDE-Zertifikat II: Beratung und Betreuung in Lehr-Lernsituationen sowie für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Dienstag, 18.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 04.09.2012
Dozent:
Albrecht Walter
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Moderieren mit Metaplan®
Die Leitgedanken der Moderationsmethode sind aktueller denn je: Wie bekomme ich die Mannschaft ins Boot? Wie kann ich die Teilnehmer mitnehmen? Wie erreiche ich Ziele effizient?
Die Moderationsmethode ist ein didaktisches Konzept, um Meinungs- und Willensbildungsprozesse in Arbeitsgruppen und Teams zielführend und erfolgreich zu gestalten. Sie basiert auf Techniken der Visualisierung und Methoden der Gruppendynamik. Ihre Zielsetzung und Stärke ist es, Probleme in Teams gemeinsam zu lösen, Kommunikation untereinander zu verbessern, Betroffene zu Beteiligten zu machen.
Die Methode kann vielfältig eingesetzt werden: in Konferenzen, Besprechungen, Projektgruppen, Teams und Qualitätszirkeln ebenso, wie in der Lehre, in der Weiterbildung und Organisationsentwicklung.
In diesem Training werden die Hauptbestandteile der Methode vorgestellt und beispielhaft erprobt.
Themen:
- Grundlagen der Visualisierung
- Rolle und Haltung der Moderatorin/des Moderators
- Phasen moderierter Veranstaltungen
- Die Gruppenfrage-Instrumente
- Fragen formulieren
- Wann sind Moderationstechniken sinnvoll - wann nicht?
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und das UDE-Zertifikat II: Beratung und Betreuung in Lehr-Lernsituationen.
Termin:
Donnerstag, 20.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 06.09.2012
Dozent:
Dipl.-Päd. Fritz Heinecke, Paritätische Akademie NRW
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Prüfungswerkstatt
Inhalt folgt
Umfang:
Der Workshop umfasst 10AE.
Anrechenbarkeit:
Der Workshop ist anrechenbar für das NRW-Zertifikat I: Basismodul sowie das NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul. Darüber hinaus für das UDE-Zertifikat I: Moderation von Lehr-Lernprozessen und das UDE-Zertifikat II: Beratung und Betreuung in Lehr-Lernsituationen sowie für das UDE-Zertifikat III: Diversity-Potenziale in Studium und Lehre.
Termin:
Donnerstag, 20.09.2012, 8.59 bis 16.59 Uhr
Campus Duisburg, GMH
Anmeldeschluss: 06.09.2012
Dozentin:
Dr. Sylvia Ruschin
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