Projektbeschreibung

Der öffentliche Verkehr hat die geringsten Unfallzahlen unter den gängigen Verkehrsmitteln. Schülerinnen und Schüler verunglücken wesentlich häufiger als Fußgänger, Radfahrer und Mitfahrer im Pkw als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nicht zuletzt aus diesem Grund sollen Kinder und Jugendliche im Rahmen der schulischen Mobilitäts- und Verkehrserziehung mit dem öffentlichen Verkehr vertraut gemacht und dazu motiviert werden, ihn auf ihren Schul- und Freizeitwegen möglichst oft zu nutzen. Zudem hätte diese Entwicklung günstige Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Ganz besonders in den städtischen Ballungszentren. Darüber hinaus wird das Sozialverhalten im öffentlichen Verkehr geschult, indem die Kinder für den Umgang mit Ereignissen wie Gewalt und Vandalismus sensibilisiert werden.

Mit diesen Zielen engagiert sich die Arbeitsgruppe Mobilität und Verkehr im Rahmen der Lehrer- und Lehrerinnen-Ausbildung an der UDE bei der EVAG-Bus- und Bahn- Schule. Die Studierenden sammeln praktische Unterrichtserfahrungen auf diesem wichtigen Gebiet der schulischen Mobilitäts- und Verkehrserziehung und werden dadurch motiviert, die Busschule in ihrem späteren beruflichen Leben in den Mobilitäts- und Verkehrsunterricht zu integrieren - so wie es die neue Rahmenvorgabe zur Verkehrs- und Mobilitätserziehung in Nordrhein-Westfalen erfordert.