DFG-Projekt "Schulraum und Schulkultur. Studie zur schulkulturellen Bedeutung der Entwurfs, Handlungs- und Strukturdimensionen von Raumordnungen"

Laufzeit: 07/2009 - 08/2012

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Ina Herrmann

Studentische Hilfskräfte: Viktoria Flasche, Christian Gerwers, Farina Nagel, Matthias Hein, Sören Maunz

Die Bedeutung des Raums für die Ausformung und damit auch den Wandel schulkultureller Ordnung wurde in der Erziehungswissenschaft bisher noch nicht systematisch erforscht. In diesem Desiderat verortet sich die Schulvergleichsstudie. Kontrastiert werden Schulen, die sich im Grad der Offen- und Geschlossenheit ihrer jeweils konkreten Raumordnungen maximal unterscheiden. Dabei wird berücksichtigt, dass sich Raumordnungen als Spannungsfeld von Entwurfs-, Handlungs- und Strukturdimensionen ausdifferenzieren. So wird bei der Kontrastierung zwischen den sinnstiftenden Entwürfen des Schulraums, den alltäglichen Raumpraktiken der Akteursgruppen und den materialen Schularchitekturen unterschieden und trianguliert.

Link zur Publikation "Schule als pädagogischer Machtraum. Typologie schulischer Raumentwürfe":

http://www.springer-vs.de/Buch/978-3-531-17779-3/Schule-als-paedagogischer-Machtraum.html