Bescheinigungsformular für den E2-Bereich hier


Der Ergänzungsbereich (E-Bereich)

Der E-Bereich ist seit der Rahmenprüfungsordnung der Universität von 2005 eine verpflichtender Teil  des Bachelor Studiums an der Universität Duisburg-Essen.  Der E-Bereich dient dem Erwerb fachübergreifender Kompetenzen, so dass Studierende auch über ihre fachspezifischen Kenntnisse interdisziplinäre Fähigkeiten ausbilden können.  Bezüglich des Studiums des Kulturwirts ersetzt der E-Bereich die früheren Gundlagenmodule der Prüfungsordnung von 2004.

Für die Organisation des Ergänzungsbereichs wurde 2007 das Institut für Optionale Studien IOS als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen gegründet. Das Institut berät und unterstützt die Fachbereiche bei der Sicherstellung des Lehrangebots im Ergänzungsbereich und ist für die Weiterentwicklung des Basiskonzepts zum Erwerb von überfachlichen Kompetenzen an der Universität Duisburg-Essen zuständig. So soll ein System zur Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen an der Universität in Kooperation mit allen Fachbereichen und beteiligten Einrichtungen etabliert werden.

Der Ergänzungsbereich stellt ein übergreifendes curriculares Studienprogramm für alle BAStudierenden der Universität Duisburg-Essen bereit. Dies öffnet Studierenden die Möglichkeit über die im Fachstudium vermittelten Kenntnisse hinaus, nachhaltige Handlungsfähigkeit in Studium, Beruf und Gesellschaft zu erwerben.

Der Ergänzungsbereich ist in drei Bereiche untergliedert:

 

Modul E1 Sprach- und weitere Schlüsselkompetenzen

Das Modul E1 vermittelt vielfältige überfachliche Schlüsselkompetenzen in den Handlungsfeldern Methoden- und Sachkompetenz, Selbst-, Sozial- und systemische Kompetenz sowie Sprachkompetenz.

Modul E2 Allgemeinbildende Grundlagen des Fachstudiums

Im Modul E2 ist fachnahes Grund- und Anwendungswissen zu erwerben, das für das Fachstudium sowie für spätere berufliche Tätigkeiten relevant ist. Dieser Studienbereich wird innerhalb des jeweiligen Studiengangs ausgestaltet und betreut.

Modul E3 Studium liberale

Im Studium liberale nehmen Studierende Einblick in studienfachfremde Disziplinen und erweitern dadurch ihre wissenschaftliche Perspektive. Sie besuchen grundlegende Veranstaltungen fremder Fächer gemeinsam mit Fachstudierenden, speziell für sie eingerichtete fachfremde sowie genuin interdisziplinäre Lehrveranstaltungen.

Näheres zu diesem Modulen finden die hier.


Der Ergänzungsbereich im Kulturwirt

Während des gesamten Kulturwirtstudiums müssen im E-Bereich insgesamt 27 ETCS Punkte in den Teilbereichen E1. E2 sowie E3 erworben werden (siehe auch Fächerübergreifender Studienverlaufsplan).

Laut Studienverlaufsplan werden im ersten Semester 6 ECTS absolviert (Bereiche E1 und/oder E3), im zweiten Semester 4 ECTS (im E2-Bereich) und im dritten Semester ebenfalls im E2-Bereich 8 ECTS. Im vierten und fünften Semester dann jeweils drei und sechs ECTS in den Bereichen E1 und/oder E3. Diese Aufteilung gilt für alle Fachwissenschaften, egal welche man schwerpunktmäßig setzt. Insgesamt verteilt sich die ECTS-Anzahl auf die einzelnen Ergänzungsbereiche gemäß Prüfungsordnung §5 so:

E1 = 6 ECTS

E2 = 12 ECTS

E3 = 9 ECTS

In jedem dieser Bereiche sollten pro Semester Veranstaltungen im Wert der oben angegebenen Credits besucht werden. Die Veranstaltungen im E-Bereich werden nicht im Stundenplan vorgegeben. Die Studierenden können die Veranstaltungen frei aus dem Angebotspool des IOS / der Fachwissenschaften wählen.

Die Anmeldeformalitäten finden sich ebenfalls auf den Seiten des IOS und die Studierenden sind selbst dafür verantwortlich sich rechtzeitig für die von Ihnen ausgewählten Veranstaltungen einzuschreiben. Die Anmeldemaske ist über die Seite des IOS zu erreichen.

 

Für den E2-Bereich sind für Studierenden des BA-Kulturwirts die Veranstaltungen des VWL-Moduls verpflichtend, sie können hier keine anderen fachnahen Veranstaltungen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften belegen. Dafür ist es für Studierende des Kulturwirts möglich im E3 Bereich Veranstaltungen der Fakultät Geisteswissenschaften zu besuchen. So kann die Balance zwischen Wirtschaft und Geisteswissenschaft wieder hergestellt werden.

 

Die Veranstaltungen im Ergänzungsbereich werden nicht benotet.