|
• Die Gruppeneinteilung und die Termine zum Praktikum "Einführung in die Werkstoffe" finden Sie [HIER]!
Ministerinnen besuchen das Nano-Schülerlabor
(Foto Thorsten Peters)
Vom 16. Januar bis 3. Februar konnten sich Schüler und Schülerinnen im Rahmen der NRW-weiten Wochen der Studienorientierung über ihre Hochschul-Zukunft informieren. Einer der Höhepunkte dieser Tage war sicherlich Freitag, der 27. Januar. Dieser Tag war den MINT-Fächern gewidmet. Aus diesem Anlass besuchten auch Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Schulministerin Sylvia Löhrmann den Duisburger Campus und mischten sich unter 400 Schülerinnen und Schüler.
Neben einer Podiumsdiskussion, in der sie Fragen zu Schule und Studium beantworteten, besuchten die beiden Ministerinnen auch das zdi-Schülerlabor Einsichten in die Nanowelt. In dieser deutschlandweit einzigartigen Einrichtung dürfen die Schülerinnen und Schüler an Hochtechnologiegeräten wie Rasterelektronen- oder Rastertunnelmikroskop selbstständig arbeiten.
Das gemeinsam von der Abteilung Elektrotechnik und Informationstechnik, der Fakultät für Physik und CeNIDE geleitete zdi-Schülerlabor hilft mit modernsten Experimenten die Nanotechnologie im Alltag zu verstehen. In Absprache mit der Bezirksregierung wurde hier auch der erste Projektkurs für das Fach Physik entwickelt, der sich in kürzester Zeit einen festen Platz im Curriculum der Schulen gesichert hat. Die Experimentierreihen, die von den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 teilweise in Eigenregie durchgeführt werden, umfassen die Ingenieurwissenschaften, Physik und Chemie.
Zusammenarbeit wurde ausgezeichnet
CeNIDE Best Paper Award für Sasa Vinaji und Andrey Lysov
Anlässlich der CeNIDE (Center for Nanointergration Duisburg Essen) Mitgliederversammlung am 19. Oktober 2011 im Essener Unperfekthaus wurde die Veröffentlichung "Spatially resolved photoelectric performance of axial GaAs nanowire pn-diodes" (erschienen in Nano Res. 2011, 4(10): 987–995) prämiert. CeNIDE-Sprecher Prof. Dr. Christof Schulz überreichte die Urkunden und würdigte neben der herausragenden fachlichen Qualität des Papers auch die fachgebiets- bzw. fakultätsübergreifende Zusammenarbeit der beteiligten Arbeitsgruppen. Die Veröffentlichung behandelt die photoelektrischen Eigenschaften von winzigen Nanodrähten, die als heiße Kandidaten für photovoltaische Bauelemente in der Solartechnik gehandelt werden. Sasa Vinaji und Andrey Lysov ist es erstmals gelungen, die elektronischen und optoelektronischen Eigenschaften dieser nur einige Mikrometer langen und 100 Nanometer dicken (sie sind somit 500 mal dünner als ein menschliches Haar) GaAs-Strukturen mit Hilfe der Kelvin Probe Force Microscopy und Scanning Photocurrent Microscopy ortsaufgelöst und quantitativ zu vermessen.
• Aktuell angebotene Projekt-, Bachelor-, Master-, Studien- und Diplomarbeiten finden Sie [HIER]
• Hier finden Sie alle Publikationen unseres Fachgebietes [HIER]
Eindrücke vom Statusseminar der WET
Wie schon in den letzten Jahren fand auch 2011 wieder ein externes Statusseminar des Lehrstuhls statt. In diesem Jahr zum zweiten Mal in Grainau. Wie immer waren alle Mitarbeiter, Diplomanden/innen, Studienarbeiter/innen und wissenschaftliche Hilfskräfte eingeladen.
[MEHR]
Institutsausflug 2011
In diesem Jahr lud der Lehrstuhl alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle am Lehrstuhl Beschäftigten, zur Stadtführung im Wallfahrtsort Kevelaer mit anschließender Wanderung und geruhsamer Flussfahrt an und auf der Niers, ein.
Neuer Studiengang: Bachelor/Master NanoEngineering
Nanotechnologie ist die Herstellung und Nutzung von Strukturen, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 nm sind. Die Gebiete Nanowissenschaft und Nanotechnologie haben sich in den letzten 25 Jahren außerordentlich dynamisch und stark fachübergreifend entwickelt. Nanotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Ihr umfangreiches Anwendungspotential kann wirtschaftlich nur dann genutzt werden, wenn die in der Grundlagenforschung entdeckten 'Nanoeffekte' und die entsprechenden neuen Eigenschaften von Nanomaterialien und Nanostrukturen in industrielle Produkte umgesetzt werden.
Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen bietet gemeinsam mit dem Fachbereich Physik ein interdisziplinäres Studienprogramm NanoEngineering an, bestehend aus einem Bachelor- und einem Master-Studiengang NanoEngineering. Der Schwerpunkt liegt auf ingenieurwissenschaftlichen Aspekten.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.uni-due.de/nanoengineering/
|