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01.07.2026 - 09:30:00

Circular Economy als Baustein resilienter regionaler Wertschöpfungssysteme

Klimapakt.Convention 2026 in Duisburg

Die Klimapakt.Convention 2026 in Duisburg ist Teil des Klimapakts „Zukunftsfähiges Duisburg“, einer gemeinsamen Initiative der Stadt Duisburg und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer. Ziel des Netzwerks ist es, Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung miteinander zu vernetzen und den Austausch zu nachhaltigen Transformationsprozessen zu fördern. Das Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) der Universität Duisburg-Essen ist seit Beginn Klimapartner der Initiative.

Im Mittelpunkt der Convention stand die Frage, wie Circular Economy zur Sicherung regionaler Wertschöpfung, resilienter Lieferketten und einer zukunftsfähigen Wirtschaft beitragen kann. Vor dem Hintergrund volatiler Rohstoffmärkte und globaler Lieferketten gewinnt insbesondere die Entwicklung zirkulärer Wertschöpfungssysteme zunehmend an Bedeutung.

Beitrag des Zentrums für Logistik und Verkehr (ZLV)

Für das ZLV stellte Güldilek Köylüoglu Alabas das ZLV-Projekt Circular.NiederRhein vor. Das Projekt untersucht die Voraussetzungen für die Entwicklung zirkulärer Bauprozesse und regionaler Wertschöpfungssysteme am Niederrhein.

Im Mittelpunkt ihres Pitches stand die Frage, wie Materialien aus Rückbau und Sanierung künftig systematisch als Ressource genutzt und in wirtschaftlich tragfähige regionale Kreisläufe überführt werden können. Dabei wurde deutlich, dass funktionierende Circular Economy nicht nur geeignete organisatorische und technische Rahmenbedingungen, sondern insbesondere auch leistungsfähige logistische Strukturen erfordert.

Zugleich betonte sie die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Unternehmen, Kommunen und weiteren regionalen Akteur*innen. Die Transformation hin zu einer Circular Economy kann nur gelingen, wenn Erfahrungen aus der Praxis frühzeitig in Forschung und Entwicklung einfließen und Lösungen gemeinsam erarbeitet werden.

Austausch und Wissenstransfer

Am Projektstand von Circular.NiederRhein nutzten die Projektbeteiligten die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Vertreter*innen aus Wirtschaft, Kommunen und weiteren Institutionen.

Fazit

Die Klimapakt.Convention 2026 verdeutlichte, dass Circular Economy weit über Fragen des Recyclings hinausgeht. Sie erfordert neue Formen der Zusammenarbeit, innovative Wertschöpfungsstrukturen und leistungsfähige Logistiksysteme. Das Projekt Circular.NiederRhein leistet hierzu einen Beitrag, indem es wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Anforderungen der regionalen Praxis verbindet und gemeinsam mit den beteiligten Akteur*innen Lösungen für die zirkuläre Transformation entwickelt.

Weitere Informationen: https://www.duisburg.de/microsites/klimapakt/klimapakt-convention-2026/

(Fotos: Niederrheinische IHK / Klimapakt Duisburg)

(Auf dem Foto v. l. n. r.: Julian Hüsken (EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel), Tom Franke (UDE), Alina Zdankina (ZLV/IBB), Christopher Olvis (DBI), Güldilek Köylüoglu Alabas (ZLV), Stefan Nusch (Agrobusiness Niederrhein e. V.)