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02.11.2020 - 11:30:49

Mobilitätsprojekt "Neue Emscher Mobilität" findet digitalen Abschluss

NEMO-Abschlussveranstaltung

Der Umbau der Emscher macht es möglich: Viele Wege können völlig neu gestaltet werden – und damit die nachhaltige Mobilität in der Region Ruhr ein großes Stück voranbringen.

Das Wissenschaftsprojekt NEMO stellte mit Analysen, Visionen und Modellen dar, wie sich die Mobilität im Ruhrgebiet positiv entwickeln kann und wird nun in einer digitalen Abschlussveranstaltung beendet. Neben den Projektteams der Universität Duisburg-Essen, der TU Berlin und von Dialogik werden unter anderem Prof. Dr. Uli Paetzel
(Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft/Lippeverband) und Maria Wagener
(Regionalverband Ruhr, Leiterin Referat für Regionalentwicklung) mit dabei sein.
NEMO zeigt beispielhaft, dass Neue Mobilität im Zentrum des Ruhrgebiets nicht einfach "mehr Parkplätze, breitere Straßen, vielleicht noch bessere Taktung von ÖV und ein paar neue Radwegstreifen" sein wird, sondern dass dazu auch die Funktion und Gestaltung der Stadt, die Einstellungen der Bürger, das Mobilitätsverhalten und die Wechselwirkungen zwischen den Umwelt und Stadtentwicklung und die politische Entscheidungsfindung gehört.
Zur auf kommunaler Ebene so wichtigen politischen Entscheidungsfindung im Bereich der Mobilität hat das ZLV eine spielerische Anwendung gebaut, welche die in NEMO verwendeten Stadtentwicklungsszenarien mitsamt ihren Mobilitätsmaßnahmen einer Gewichtung unterzieht um daraus ein Ranking zu erstellen.